Verbot von Flatrate-Partys

22 Apr 2010
Die Freien Wähler sind mit ihrem Antrag für ein Verbot sogenannter "Flatrate-Partys" gescheitert. Es ging ihnen um erhöhte Sanktionen gegen die Veranstalter und eine politische Signalsetzung zum Schutze der Jugend.

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Dafür gestimmt
45
Dagegen gestimmt
106
Enthalten
0
Nicht beteiligt
36
Abstimmungsverhalten von insgesamt 187 Abgeordneten.

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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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12.02.2009
15.07.2009
28.06.2011
23.05.2012

Kommentare

Mich wundert es, dass bei diesem Thema die Mehrheit mit NEIN gestimmt hat. Liegt dem Bayerischen Landtag nicht die Gesundheit der Jugend am Herzen? Oder war die Resonanz in den Medien zu dieser Abstimmung nicht groß genug um sich als Politiker zu profilieren??

Ich denke es geht mehr darum, auf den gesunden Menschenverstand jedes einzelnen Bürgers und auf die Wirkung von suchtpräventiven Maßnahmen, welche an Schulen etc. jugendorientiert ergriffen werden, zu vertrauen, um mündige Bürger nicht noch mehr in ihren Freiheiten einzuschränken. Ein volljähriger Mensch sollte selbst über sein Schicksal entscheiden können, schließlich kann man nicht ständig allen Bürgern Verbote aufhalsen nur um die Jugend zu schützen. Jugentliche müssen im Vorraus durch Ausweiskontrollen keinen Zutritt zu genannten Feiern erhalten, sollten sie das 18. Lebensjahr überschritten haben dürfen sie - wie alle ihrer Mitmenschen - frei entscheiden an solchen Gelagen teilzunehmen. Obschon Flatratepartys zweifellos vorallem bei jüngeren Menschen beliebt sind kann man dies nicht verallgemeinern. So sind während großer Events (FußballWM/EM/etc.) ",Einmal-Zahlen",-Abende in Sportbars hier (Würzburg) auch bei vielen älteren Menschen auf Anklang gestoßen.

Summa Sumarum ist die Unterstellung, dem Bayrischen Landtag läge die Gesundheit der Jugend nicht am Herzen ein grober Fehlschluss, denn dem Landtag liegt das wohl aller Menschen genauso am Herzen wie die Gesundheit der Jugend. Deshalb sind alkoholsiche Getränke auch erst mit Erreichen der Volljährigkeit zu erwerben.

Hmm, vielleicht sollte man nicht vom Namen auf deren Einstellung schliessen...

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