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Winfried Scheuermann
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Frage von André O. •

Frage an Winfried Scheuermann von André O. bezüglich Wissenschaft, Forschung und Technologie

Sie sagen das die Zahl der Studierenden nur vorübergehend zurückgegangen wäre. Nach dem Material was mir vorliegt (Australien, Österreich, etc.). Wenn Ihnen anderes Material vorliegt lassen Sie es mich wissen wo ich dieses nachlesen kann.

Sie sagen weiterhin das es ja nur "lächerliche 6000€" wären am Ende des Studiums die mit 2 Monatsgehältern zurückzuzahlen wären. Also erstmal gibt es sehr viele Studenten (über 40%) die ein Studium beginnen und nach 1-4 Semestern merken das es ganz anders ist als sie es sich vorgestellt hatten. Alleien dadurch kommen locker 12-14 Semester zu stande bis ein Abschluß da ist. Das heist dies sind schonmal 6000-7000€. Zuzüglich noch die ganzen Lebenshaltungskosten die früher für ärmere durch Bafög zum Teil zustandebracht worden. Ergo belaufen sich die Schulden locker auf weit über 10.000€ für ein Studium. Das ist eine horrende Schuld bei ca. 6% Zinsen und anschließender Arbeitslosigkeit (schließt auch unbezahlte Praktika ein die z.Zt. hochmodern sind).

Warum sollten Menschen aus ärmeren Verhältnissen ein so großes Risiko eingehen sich zu verarmen?

Und warum wollen Sie überhaupt Studiengebühren?

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Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr Ott,

ich habe bereits für kandidatenwatch meine Auffassung zu den Studiengebühren dargelegt. Basta, sagen die Italiener. Warum überhaupt Studiengebühren, will ich beantworten. Wir in Baden-Württemberg geben pro Kopf der Bevölkerung das meiste Geld für unsere Hochschulen aus. Dennoch reicht das nicht. Deshalb Studiengebühren, die nicht in den Staatssäckel, sondern direkt in die Kasse der Hochschule fließen, an der der betreffende Student oder Studentin eingeschrieben sind.

Mit freundlichen Grüßen

Winfried Scheuermann