Wiebke Reerink

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Wiebke Reerink
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Jahrgang
1979
Wohnort
Hopsten
Ausgeübte Tätigkeit
Verkehrsingenieurin
Wahlkreis

Wahlkreis 83: Steinfurt III

Wahlkreisergebnis: 6,0 %

Liste
Landesliste, Platz 84
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
Nicht mehr Kameras fangen Verbrecher, sondern mehr Polizisten.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
An Schulen, an denen G8 funktioniert, soll es dabei bleiben. Schulen, die lieber zu G9 zurückkommen möchten, sollen die Möglichkeit dazu erhalten. Die jeweilige Schule soll die Freiheit haben, selber zu entscheiden, was für ihre Schüler das Beste ist.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Wiebke Reerink: Neutral
Sexuelle Aufklärung, auch über die Vielfalt von Sexualität, muss weiter stattfinden. Dies muss jedoch altersgemäß erfolgen und darf die Kinder nicht überfordern.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Es muss eine verkehrlich sinnvolle Planung und Umsetzung beim Ausbau von Radwegen erfolgen. Es ist nicht zielführend, eine Verschlechterung der Parksituation oder Autospuren zu verursachen, um dadurch eine Verbesserung auf Seiten der Radwege zu erreichen.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Wir Freie Demokraten stehen zum Verursacherprinzip. Umweltbelastungen müssen von demjenigen ausgeglichen werden, der sie veranlasst hat. Für die Kosten der Wiedernutzbarmachung der Tagebaue hat daher selbstverständlich das bergbautreibende Unternehmen aufzukommen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Wir benötigen dringend ein Einwanderungsgesetz. Flüchtlinge aus Krisen- oder Kriegsgebieten benötigen unsere humanitäre Hilfe. Ist die Krise/der Krieg beendet, muss jedoch eine Rückkehr erfolgen. Gleichzeitig müssen wir für diejenigen eine rechtssichere Regelung finden, die wir als Fachkräfte ins Land holen möchten. Dabei muss Flüchtlingen auch die Möglichkeit gewährt werden, Einwanderer zu werden.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Wiebke Reerink: Neutral
Im Hinblick auf die Erfahrungen durch den Brexit halte ich Volksentscheide in unseren populistischen Zeiten zwar weiterhin für ein wichtiges aber auch und vor allem für ein unkalkulierbares Instrument. Von daher sollte jeweils sehr genau geprüft werden, ob ein Volksentscheid beim jeweiligen Thema wirklich von Nutzen ist.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
Familien sollten nicht zwischen einer finanziellen Zuwendung und der Förderung ihrer Kinder abwägen müssen. Das Betreuungsgeld setzt aber gerade für bildungsferne Familien und Familien mit Migrationshintergrund, deren Kinder vom Kita-Besuch besonders profitieren würden, diesen falschen Anreiz.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Zuerst muss eine hohe Qualität und eine ausreichende Anzahl der Betreuungsplätze gewährleistet werden, sowie das Verhältnis der Anzahl von Betreuern zu Kindern verbessert werden. Ist dies gesichert, sind kostenlose Kitaplätze wünschenswert soweit finanzierbar.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Schließungen sollten allerdings die aller letzte Möglichkeit sein. Bei schwierigen Finanzlagen muss diese Entscheidung ggf. zum Allgemeinwohl jedoch getroffen werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
Vollständig kostenfreie Tickets würden falsche Anreize setzen und wären ungerecht sowohl gegenüber Menschen, die nur wenig mehr verdienen, aber den vollen Preis zahlen müssten, wie auch gegenüber finanzschwachen Autofahrern, denen kein adäquates ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
Nicht ausschließlich wegen der Zuordnung zu einer Bevölkerungsgruppe, sondern auf Grund von Verdachtsmomenten muss eine Kontrolle durch die Polizei erfolgen.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Wiebke Reerink: Neutral
Ein Regierungsamt sollte grundsätzlich unvereinbar mit der Mitgliedschaft in einem Rundfunkaufsichtsgremium sein. Parteien gehören zur gesellschaftlichen Vielfalt dazu und sollten durchaus auch in den Gremien repräsentiert sein, aber in einem geringeren Umfang als heute.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Wiebke Reerink: Stimme zu
Solange Sicherheitsinteressen und Persönlichkeitsrechte nicht verletzt werden.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Wiebke Reerink: Lehne ab
Solange der Soli nicht abgeschafft ist, sollten wir unseren Bürgern keine weiteren Belastungen zumuten. Außerdem dürfen nicht immer nur große Ballungsgebiete in das Blickfeld der Politiker rücken (weil dort viele Wählerstimmen sind), sondern Politik muss für alle da sein, auch für kleine Kommunen im ländlichen Raum.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Wiebke Reerink: Neutral
Das eine darf nicht zu Lasten des anderen bevorzugt werden. Hier muss eine sinnvolle Abwägung erfolgen. Umweltschutz darf jedoch auch nicht über allen anderen Interessen stehen.
Alle Fragen in der Übersicht

(...) Sie wollen die Infrastruktur verbessern. Gibt es dazu auch die Absicht oder das Vorhaben, Fahrradwege zu fördern und auszubauen? Wird das nicht endlich Zeit, um den Straßenverkehr zu entlasten und das Fahrrad fahren sicherer zu machen? (...)

Von: Xngueva Uhccregm

Antwort von Wiebke Reerink
FDP

(...) Für mich gehören Radwege genauso zur Infrastruktur wie Straßen und Schienen. Entsprechend müssen nicht nur das Straßen- und Schienennetz sinnvoll ausgebaut und saniert werden, sondern auch die Radwege. (...)

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