Wie bewerten Sie als Vorsitzende des Agrarausschusses Vorwürfe zu manipulierten Daten im BIOTA-Modell zum Moorschutz „Serrahn Süd“ im Hinblick auf den Schutz land- und forstwirtschaftlichen Eigentums?
Sehr geehrte Frau Rahm-Päger, betroffene Forstwirte verweisen im Planverfahren Serrahn-Süd auf physikalisch unhaltbare Parameter im amtlichen Computermodell: Am Mildenitzkanal wurde auf 195 m ein fiktives Fließgefälle berechnet, was einem Mittelgebirgsbach entspricht. Zudem sollen stufenförmige Pegelsprünge von bis zu 29 cm exakt an virtuellen Eigentumsgrenzen einprogrammiert worden sein, um drohende Vernässungsschäden im Vorfeld wegzurechnen und waldrechtliche Beteiligungsverfahren zu umgehen. Da das Umweltministerium Fehler bestreitet, sind die hydrogeologischen Einwände sowie die juristischen Sachverhaltsanzeigen (u. a. Az: 2 Zs 297/25) unter folgendem Nachweis-Link öffentlich einsehbar:
https://drive.google.com/file/d/1hOv4aEP4Pw_CKXnWcH21YHoHWZ7_F_vL/view?usp=sharing
Werden Sie sich als Ausschussvorsitzende dafür einsetzen, dass diese im Nachweis dokumentierten mathematischen Widersprüche im Agrarausschuss lückenlos überprüft werden, um Schäden von den Betroffenen abzuwenden?

