Stefan Weinert

| Kandidat Bundestag
Stefan Weinert, Ravensburg
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Jahrgang
1951
Wohnort
Ravensburg
Berufliche Qualifikation
Finanzbeamter, Theologe und Pastor, Sozialarbeiter, Konfliktmanager, Case Manager
Ausgeübte Tätigkeit
Rentner
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Ravensburg

Die politischen Ziele von Stefan Weinert

A  --  TRANSPARENZ IN DER POLITIK

B  --  PARTIZIPATION AN DER POLITIK

C  --  ECHTE TEILHABE, STATT SOZIALER ALMOSEN

D  --  BEZAHLBARER WOHNRAUM [Warmmiete max. 35 % des Nettoeinkommens)

E  --  KLARE TRENNUNG VON KIRCHE UND STAAT (LAIZISMUS)

 

Zu A:  -- Bildgalerie Grafik "Paradigmenwechsel"

Zu B:  --  dito

Zu C:  --  dito

Zu D:

Zu E:  --  https://www.change.org/p/der-deutsche-bundestag-klare-trennung-von-kirch...

Klare TRENNUNG von KIRCHE & STAAT

Stefan Weinert 88212 Ravensburg, Deutschland

"Deutschland muss einmal das Schwert der katholischen Kirche werden." (Papst Leo XIII. im Jahr 1888 zu Kaiser Wilhelm II. in Rom)

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages möge dem Deutschen Bundestag empfehlen, sich mit dem Anliegen von der "Trennung von Kirche und Staat" an das Bundesverfassungsgericht zu wenden, damit der Artikel 140 Grundgesetz (Staatsvertrag mit den Kirchen) überarbeitet und geändert wird. (Laizismus) - Artikel 140 GG bezieht sich auch auf den Artikel 137 der Weimarer Verfassung, wo u.a. zu lesen ist: Art. 137 (1) Es besteht keine Staatskirche.

Die von den Unterzeichner*innen geforderten Änderungen

1. Die großen Konfessionen sorgen selbst dafür, dass ihre Mitglieder sie durch Spenden (nicht Steuern) finanzieren. Dazu gehören auch die gehälter und Pensionen von Bischöfen und Priestrern und Angestellten. Das gilt auch für Caritas und Diakonie.
2. Katholischer und evangelischer Religionsunterricht wird nur noch von den Kirchen selbst in ihren eigenen Räumen erteilt. An den Schulen findet verpflichtend konfessions- und religionsübergreifender Ethikunterricht statt.
3. Die Rechtsfähigkeit für den staatlichen Bereich nach den allgemeinen Vorschriften des staatlichen Rechts wird für die Kirchen aufgehoben.
4. Das Konkordat von 1933 und alle vorhergehenden und beinhaltenden Konkordate werden aufgehoben.
5. Der Artikel 140 GG muss überarbeitet und geändert werden, vor allem in Hinsicht auf den Verweis auf Artikel 137, Absatz 1 der Weimarer Verfassung: "Es besteht keine Staatskirche" und Absatz 5: "Die Religionsgesellschaften bleiben Körperschaften des öffentlichen Rechtes." Dies gilt dann auch für alle anderen Religionsgemeinschaften, vor allem für die, für die der Staat neben den beiden großen Kirchen Steuern erhebt. In Absatz 6 muss das Wort "Steuern" durch das Wort "Spenden" ersetzt werden. Diese Spenden können bei der Einkommensteuererklärung weiterhin als "Sonderausgaben" geltend gemacht werden.

Bemerkungen zu den jetzigen Regelungen: a. Wer seiner Kirche keine Steuern mehr zahlen möchte, aber weiterhin ihr Mitglied bleiben möchte, muss erkennen, das dies rechtlich nicht möglich ist. Mitgliedschaft und Steuern sind (wie bei den politischen Parteien) fest miteinander verknüpft. Das darf nicht sein. -- b. Ehegatten, von denen eine/r der Kirche angehört, der andere jedoch konfessionslos ist, sind gezwungen, die Kirchsteuer von ihrem Gesamteinkommen zu zahlen: No go! -- c. Durch den Staatsvertrag sind die Interessen von Staat (Politik) und Kirche (Seelsorge) fest miteinander verwoben und sie sind voneinander abhängig, was aber nicht sein darf.

Stefan Weinert, Ravensburg, 14. Juli 2017
Unabhängiger Bundestagskandidat 2017
"Politics to go" -- "Teilhabe für Alle"

Diese Petition wird versendet an:

Der Deutsche Bundestag

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https://www.change.org/p/bundestag-und-bundesrat-verbot-der-alternative-...

Der Deutsche Bundestag und der Deutsche Bundesrat mögen prüfen, ob die "Alternative für Deutschland" (AfD) den Maximen des Deutschen Grundgesetzes (GG) entspricht. - § 43 (1+2) BVerfGG und Art. 21 (2) GG

AfD ist die ideologische Nachfolgepartei der NSDAP

Wenn man/frau sich Teile des Programms der AfD anschaut, sich Äußerungen von führenden Köpfen der AfD "auf der Zunge zergehen lässt", liest, was auf Facebook an Hetze, Verachtung und Parolen von Rechtsnationalen verbreitet wird und registriert, aus welchen Teilen der Bevölkerung sich die Mitgliedschaft der AfD überwiegend rekrutiert, dann muss der freiheitsliebende und demokratisch denkende Bürger zu dem Schluss kommen, dass die AfD nichts anderes sei, als die ideologische Nachfolgepartei der NSDAP.

Für uns muss die Menschlichkeit immer an erster Stelle stehen, bevor wir über "Deutsche oder Türken", "Christen oder Muslime", "Hetero- oder Homosexuelle" usw. sprechen. Im Deutschen Grundgesetz (GG) steht bereits in Artikel 1 -- sozusagen als Überschrift: "Die Würde des MENSCHEN ist unantastbar." Da steht eben nicht: ... die Würde des Deutschen, ... Christen, ... Heterosexuellen, usw., sondern ganz bewusst "nur" MENSCH - eben zur Klarstellung und Abkehr von der braunen Vergangenheit. Es gibt nur die MENSCHLICHE LEITKULTUR, die sich aus den Grundsätzen der humanistischen Ethik speist.

Doch die "deutsche Reaktionsträgheit" machte sich durch die Jahrzehnte bis heute bemerkbar. In vielen deutschen Köpfen ist Hitler immer noch, oder wieder, ein Mythos und Rommel sowieso, und war das deutsch - nationale Gedankengut immer vorhanden, bis es sich im Kontext der jüngsten Flüchtlingskrise ge-outet hat. Ein Signal und Menetekel zum Aufwachen! Der Deutsche Staat darf nicht nur ein Instrument für den Wohlstand sein und in administrativer Routine erstarren, was dann wiederum zur politischen Apathie in der Bevölkerung führt, so wie es seit dem Wirtschaftwunder unter Ludwig Erhard Fakt ist, sondern er muss inkludieren, was zu inkludieren ist, damit unsere Gesellschaft menschlicher, humaner wird. Das aber, was unsere Freiheit und Demokratie torpediert und den MENSCHEN durch "den Deutschen" und "Christen" und "Heterosexuellen" ... ersetzen will, gehört exkludiert. Die AfD muss aus undserer Gesellschaft exkludiert werden!

Mit humanistischen und demokratische Grüßen

Stefan Weinert

 

Über Stefan Weinert

Ich wurde in SH (Schleswig) in ein katholisches Elternhaus mit vier Geschwistern hineingeboren (Diaspora). Ökonomisch schwach, aber sozial starke Eltern. 1979 konvertierte ich zum Baptismus und studierte dort Theologie (BTA Wiedenest). Kevelaer, Sonthofen, Ravensburg (1989) waren meine drei Pastorenstationen. Weil ich mich weigerte, einen Kirchengemeindebeschluss durchzuführen und für gut zu halten, verlor ich Anfang 1992 meinen Job und war mit Frau und zwei kleinen Kindern arbeitslos. Bis dahin war ich ein ziemlich fundamentalistischer Christ, wie es sie heute noch in der Mehrzahl in den evangelischen Freikirchen gibt. 1994 bekam ich den Job als Flüchtlingsberater beim Landratsamt, den ich bis 2005 ausübte. Ab 2005 übernahm ich r den Job des "Kümmerers" für den Landkreis Ravensburg und studierte nebenberuflich an der FH "Konfliktmanagement" und später auch noch "Case Management". Meine Klientel waren nun Messis, Wohnungssuchende, psychisch Labile, Suizidgefährdete, das "Prekariat" (für mich das Unwort des Jahrhunderts) schlechthin usw. 2004 wurde meine Ehe nach 24 Jahren geschieden. Meine beiden Söhne Frederik (35 und Jonathan (31) haben in den 2000er Jahren hier in Ravensburg die SPD soweit aufgemischt, dass es sogar ein Parteiausschlussverfahren gegen den Jüngsten gab. Ich selbst hatte bei der Bundestagswahl 2005 versucht, in der SPD Kandidat für Berlin zu werden, scheiterte aber an den Intrigen hinter den Kulissen, was mich hart getroffen hat. Denn verlieren an sich muss man/n können - es kommt nur auf die Art und weise an. Es war kein fairer Kampf, den ich aber auf meiner Abschlussrede in Oberteuringen angemahnt hatte. Im Mai 2005 kam mir die Idee, "meine" alte Rockband in Schleswig-Holstein zu reaktivieren. Auf teilweise verrückten Wegen kam ich an alle Jungs ran und alle waren begeistert. Wir hatten von 1969 - 78 zusammen unter dem Namen "Menetekel" gespielt und wollten dies nun nach 37 Jahren, die wir uns nicht geshen hatten!!, wieder tun. Also bin ich alle acht Wochen da hochgefahren und wir probten Santana, Cream, Moody Blues, Beatles, Love Sculpture usw. Zwar spiele ich seit 50 Jahren Gitarre, doch in der Band war und ist mein Job der des Drummers. Nach der fünften Übungssequenz habe ich mich aber wieder rausgenommen und dann starb auch noch überraschend unser Leadgitarrist. Nun machen die Jungs in anderer Besetzung weiter. Mitte der 1990er Jahre begann sich mein theologisches Denken total zu ändern. Ich las Bücher von Jack Miles (Biographie Gottes, Selbstmord Jesu) und von Eugen Drewermann (Glauben in Freiheit, 6 Bände; Strukturen des Bösen, 3 Bände usw.) Ich las auch das "Manifest des evolutionären Humanismus" von Schmidt-Salomon. Aber auch meine Lebensgeschichte und meine Erfahrungen mit Mitmenschen und als Ex-Insider der Kirche haben mein Gottesbild radikal geändert. Mein bester Freund in Flensburg nennt sich zu Recht ein Agnostiker. Ich sagte spaßeshalber zu ihm, dass ich eigentlich ein Theist sei, mich aber mehr und mehr zum "B-Gnostiker" entwickle, eben womöglich auf dem Weg, ein Agnostiker zu werden. Das Tao, das du Tao nennst, ist kein Tao. Oder: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Genau da bewege ich mich zurzeit. Einen Gott, den ich benennen kann, von dem ich meine zu wissen, wer und was und wie und wo er ist, ist nicht mehr Gott. Zwar glaube ich noch immer, dass es einen persönlichen Gott gibt, doch halte ich es durchaus auch für möglich, dass er nur eine menschliche Projektion vom Diesseits in die Zeit nach dem Tod ist, angesichts der Verlorenheit des Menschen im "Nirwana" und in der Unendlichkeit des Universums und angesichts der Grausamkeiten des Lebens hier. Es ist auch möglich, dass Gott das ist, was wir in unseren ersten Lebenswochen und -Monaten in der Dyade mit der Mutter erlebt oder auch nicht erlebt haben. Die Vertreibung aus dem Garten Eden wäre dann nichts anderes, als die unfreiwillig Loslösung von der Mutterbrust, die aber zu unserer Individualisierung unbedingt nötig ist. Was dann wäre das Essen von dem verbotenen Baum? Sünde? Schuld? Böses? Jeder !! von uns hätte dann eben sein eigenes Gottesbild, je nach dem, wie er geprägt ist und es kann, ja es muss sich im Laufe des Lebens ändern, sonst wird Gott und der Glaube an ihn zur Konserve, eben konservativ = Stillstand. Ich bin dazu gekommen, die Bibel nicht nur theologisch, sondern vor allem psychoanalytisch zu lesen. Und so war es von den Verfassern m. M. nach auch gedacht. Vor allem die Genesis und die vier Evangelien. Und jetzt kommen wir zu meinem Satz. Der historische Jesus hat genau gewusst, wie der Mensch denkt und "tickt". Von den Primaten ist er der einzige, der (nach der Loslösung von der Mutter, s.o.) weiß, dass er sterben muss und deshalb den Trost des Jenseits benötigt, um nicht zu verzweifeln. Und er hat den Menschen seiner Zeit - im Gegensatz zu den Schriften der Thora und den anderen Religionen - Gott eben als einen barmherzigen Vater vor Augen gemalt. Ob es diesen Gott realistisch nun tatsächlich gibt, ist zunächst mal zweitrangig. Was Jesus ereichen wollte, war ein Zweifaches: Zum einen unsere Gelassenheit, dass wir Menschen uns das "Himmelreich" nicht verdienen müssen. Dann aber der Appell an uns, human, menschlich, barmherzig miteinander umzugehen, so wie es eben Gott mit uns tut. Wer mordet, tötet, neidet, intrigiert, ausbeutet, unterdrückt, Kriege anzettelt, unterscheidet sich nicht vom Tierreich. Drewermann sagt zu Recht - und ich kann es nur dick und rot unterstreichen - dass die Kirche (er meint die katholische, aber die anderen sind auch nicht viel besser) genau das Gegenteil aus dem gemacht hat, was Jesus wollte. Nach wie vor behaupte ich, dass Jesus ein Rebell und Revoluzzer war, der mit dem vorherrschenden Gottesbild seiner Zeit aufräumen wollte, der es wagte, gegen die Mächtigen (nicht die Römer, sondern die Oberfrommen und Selbstgerechten) aufzustehen und dafür mit seinem Leben bezahlen musste, wie auch Gandhi und King und Jan Hus und Giardano Bruno ... Ich gehöre seit 2001 keiner Kirche mehr an und das ganz bewusst. Wenn (?) es einen Gott gibt, dann ist es ihm nicht wichtig, ob wir Juden, Christen, Muslime, Buddhisten, Mormonen, Agnostiker, Atheisten ... sind, sondern dass wir barmherzig (= ein Herz, dass sich angesichts der Not des andern umdreht) miteinander umgehen, wie er es mit uns tut. Und was die ganzen Gräueltaten anbetrifft, sind sie uns Menschen und nicht einem Gott zuzuschreiben. Wir plündern, wir belügen, wir töten, wir beuten aus, wir holzen ab, wir . wir . wir ... Ein junger deutscher Soldat schrieb aus den Schützengräben bei Stalingrad in einem Brief nach Hause: "Vater, angesichts dessen, was ich hier sehe und erlebe, muss ich dir sagen: Es kann keinen Gott geben. Es gibt keinen Gott. Vielleicht bei euch im warmen Zimmer. Nicht aber hier in den Schützengräben." DREI TAGE FRIEDEN REICHEN NICHT - von Stefan Weinert Unweigerlich wieder einmal steht bald das Weihnachtsfest vor unserer Tür. Da gibt es sicher einige, die sich für ein paar Tage zum Frieden verpflichtet fühlen. Für andere war dies an allen anderen Tagen des Jahres irgendwie eine Selbstverständlichkeit. Manche lehnen Weihnachten ganz bewusst ab, oder feiern es aus religiösen Gründen nicht und wieder andere können mit diesem Fest seid ihrer Kindheit nichts mehr anfangen. Dann gibt es auch solche, die das Weihnachtsfest angesichts ihrer Lebensgeschichte und aktuellen Lebenssituation (physisch, psychisch, ökonomisch) in tiefe Depressionen oder gar den Wahnsinn treibt. Für mich hat Weihnachten in den vergangenen 25 Jahren eine etwas andere Bedeutung bekommen. Der historische Jesus was kein "holder Knabe mit lockigem Haar", weder im Stall nahe Bethlehem, noch in den folgenden 33 Jahren. Wenn man/frau genau hinschaut und nicht nur übernimmt, was seit Jahrhunderten als Konserve von den Kanzeln gelehrt wird, muss man/frau feststellen, dass der Zimmermann von Nazareth ein Revoluzzer war (seine Waffen allerdings waren einzig sein Wort und sein Handeln danach), jemand, der seine Mission bis zu seinem ganz persönlichen blutigen Ende "durchzog" und sich auch nicht davon beirren ließ, dass man ihn zum König machen wollte - und auch nicht von einem "Hosianna". Und er wusste, auf was er sich da einlässt. Jesu Botschaft lässt sich für mich ganz persönlich in einem einzigen Satz zusammenfassen: "Gott ist ein barmherziger Gott aller Menschenkinder." Religion ist und war schon immer die Reaktion des Menschen auf die Gewissheit seines Todes. Im Gegensatz zu den Primaten weiß der Mensch seit der frühen Kindheit, dass er sterben muss. Das Tier weiß es nicht und benötigt deshalb auch keine Religion. Drei bis vier Tage Frieden reichen nicht, wir sollten den Faktor 100 hinzufügen. Dann stimmt's!

# Familie 9Aug2017

Sehr geehrter Herr Weinert,

Die Kindertagespflege ist, mit ca. 150.000 Betreuungsplätzen, ein wichtiger Bestandteil der Kinderbetreuung in...

Von: Gülfidan Knoll

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