Sibylle Centgraf
DIE GRÜNEN

Frage an Sibylle Centgraf von Fnovar Oergfpuarvqre bezüglich Verkehr

25. August 2011 - 18:41

Sehr geehrte Frau Centgraf,

der beständige Ausbau der Wilmersdorfer Straße sowie der Bau der Arkarden hat zu einer enormen Zunahme des Verkehrs durch Besucher der Einkaufsstraße in den anliegenden Straßen (Schillerstr., Goethestr., Pestalozzistr., Krumme Str. etc.) geführt. Die Anwohner werden durch Lärm und Abgase der parkplatzsuchenden Besucher belästigt, die (Schul)Kinder durch rücksichtslose Autofahrer gefährdet. Was gedenkt Ihre Partei hinsichtlich einer Reduzierung der Verkehrsbelastung durch Besucher der Einkaufsstraße rund um die Wilmersdorfer Straße zu unternehmen? Ist es vorstellbar, die Zone zu einer reinen Anwohnerzone umzugestalten? Oder haben Sie andere Ideen, die Sicherheit der Kinder wieder zu gewährleisten und die Wohnqualität wieder herzustellen?

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Bretschneider

Frage von Fnovar Oergfpuarvqre
Antwort von Sibylle Centgraf
17. September 2011 - 20:32
Zeit bis zur Antwort: 3 Wochen 2 Tage

Sehr geehrte Frau Bretschneider,

da habe ich wohl eine offene Frage von Ihnen übersehen! Ich entschuldige mich für meine Nachlässigkeit. Auf meiner Homepage www.sibylle-centgraf.de gab es eine regelrechte Diskussion zu dem von Ihnen angesprochenen Verkehrsschwerpunkt. Für die Seite Krumme Straße habe ich eine erneute Prüfung bereits zugesagt und so lange strengere Geschwindigkeits- und Parkplatz-Kontrollen angemahnt. Bisher wurden weitergehende Maßnahmen von der Verkehrslenkung Berlin leider abgelehnt. Soweit die Parkhäuser über die Anwohnerstraßen erreicht werden müssen, ist ja auch keine echte Verdrängung des Autoverkehrs möglich. Als einfache bauliche Maßnahme sind Gehwegvorstreckungen zur leichteren und besser sichtbaren Querung der Straßen auszubauen. Insgesamt muß Tempo 30 besser kontrolliert und einige zusätzliche Übergänge/Querungen geschaffen werden.
Leider wird die Stadt insgesamt voller. Umso wichtiger erscheint es mir, die Nachverdichtung auf Baulücken zu beschränken und alle vorhandene Grünflächen und Spielplätze auch als solche zu erhalten. Der Spiel- und Bolzplatz-Ausverkauf (in 4 Jahren die Größe von 23 Fußballfeldern Berlinweit) wird sich unter einer Grünen Mitregierung nicht fortsetzen. Dafür setze ich mich persönlich mit ganzer Kraft ein.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Centgraf