Sebastian Edathy
SPD
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Frage von Veztneq Mqmnarx an Sebastian Edathy bezüglich Gesundheit

# Gesundheit 23. Aug. 2013 - 13:33

Betr.:Unabhängige Bewertungen bzw. Studien für Behandlungsmethoden, Hilfsmitteln,Medikamente.....

Guten Tag Herr Edathy .

Patienten erfahren mehr aus Internet über zugelassene zb. in USA, Behandlungsmethoden, Hilfsmitteln,Medikamente ..... als von gesetzlichen Kassenärzten. Bundesausschuss (G-BA) lässt nach merkwürdigen/undurchschaubaren Kriterien nur das bewerten, was die gesetzlichen Kassen ( GKV) leisten können und nur das bieten die Kassenärzte an. Es muss im Interesse des Staats sein für Bürger die weltweit zugelassenen Behandlungsmethoden, Hilfsmitteln,Medikamente.... etc. unabhängig zu bewerten ? Die Wirkungen von FIR-Far Infrared Ray oder ACP-Autologous Conditioned Plasma ist seit langer Zeit weltweit bekannt und werden erfolgreich angewendet, sind aber im Leistungskatalog der KK nicht vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen.
I. Zdzanek

Von: Veztneq Mqmnarx

Antwort von Sebastian Edathy (SPD) 04. Sep. 2013 - 16:13
Dauer bis zur Antwort: 1 Woche 5 Tage

Rehburg, 4. September 2013

Sehr geehrte Frau Zdzanek,
für Ihre Frage zum Thema Gesundheit bedanke ich mich.

Eben weil es eine Bewertung von medizinischen Maßnahmen im Interesse der Patientinnen und Patienten nach streng wissenschaftlichen Kriterien geben muss, wird diese Aufgabe nicht von der Politik, sondern vom Gemeinsamen Bundesausschuss als oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland wahrgenommen. Nur so ist eine unabhängige, nicht parteipolitisch geleitete, sondern rein wissenschaftlich orientierte Prüfung möglich. Das Bundesgesundheitsministerium überwacht jedoch die Einhaltung der Regeln und Richtlinien, nach denen über eine mögliche Zulassung medizinischer Maßnahmen und Hilfsmittel entschieden wird und achtet auf eventuelle Verstöße.

Die SPD unterstützt generell die Zulassung medizinischer Verfahren, deren Nutzen für die Patientinnen und Patienten belegbar ist.

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Edathy, MdB