Ruben Lehnert

| Kandidat Berlin
Frage stellen
Jahrgang
1978
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Redakteur
Wahlkreis

Wahlkreis : Neukölln WK 3

Wahlkreisergebnis: 20,7 %

Parlament
Berlin

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Mehr direkte Demokratie, dafür setzte ich mich ein. Damit Berlinerinnen und Berliner mehr entscheiden können als bisher. Volksentscheide sollen deshalb vereinfacht, Bürgerbegehren in den Bezirken vor dem Senat geschützt werden. Und selbstverständlich müssen die gefällten Ergebnisse verbindlich sein!
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Videoüberwachung führt nicht zu mehr Sicherheit, denn keine Kamera kann Straftaten im öffentlichen Raum verhindern. Ich bin deshalb gegen eine allgegenwärtige Videoüberwachung. Stattdessen braucht es mehr Personal, das sich um Sicherheit kümmert - in U-Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Kitas sind Bildungseinrichtungen. Sie dienen dem Wohl der Kinder, die hier Sprache erlernen, mit anderen zusammen basteln und werken, singen und musizieren. Unabhängig vom Einkommen der Eltern sollen alle Kinder in den Genuss hochwertiger und kostenfreier Bildung kommen.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Am BER wurden bereits viele Milliarden Euro Steuergeld verbuddelt - Geld, das in Kitas, Schulen, Krankenhäusern schmerzlich fehlt. Wenn Manager durch ihr persönliches Handeln Schaden verursacht haben, sind sie in Haftung zu nehmen. Gleiches gilt auch für die Mitglieder des Aufsichtsrat.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Die A100 ist eine der teuersten und schwachsinnigsten Baustellen in Berlin. Der Weiterbau der A100 soll sofort gestoppt werden, dafür setze ich mich ein. Den motorisierten Individualverkehr möchte ich durch einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs wie des Radverkehrs reduzieren. A100 stoppen!
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen jedes Jahr zusätzlich Sozialwohnungen zur Verfügung stellen, deren Miete höchsten 5,50 Euro / Quadramter betragen darf und die dauerhaft von Transferleistungsbeziehenden und WBS-Berechtigten genutzt werden können. Keine Rendite mit der Miete!
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Ich setze mich für einen regulierten Zugang zu Cannabis ein - und für flächendeckende Programme zur Suchtprävention. Das gibt den Konsumierenden Rechtssicherheit und kann dazu beitragen, gesundheitliche Schäden durch Konsum zu minimieren.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Unternehmen der Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand. Die Volksentscheide zum Wasser und Energie haben gezeigt, dass die meisten BerlineriInnen und Berliner das so sehen. Wer öffentliche Schulden abbauen will, muss anfangen, privaten Reichtum höher zu besteuern. Millionäre zur Kasse!
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Viele Jugendliche ab 16 Jahren engagieren sich in Vereinen oder in Gewerkschaften. Sie sollen das Recht erhalten, über ihre Zukunft mitzuentscheiden. DIE LINKE hat hierzu im Berlin Abgeordnetenhaus bereits zahlreiche Initiativen ergriffen.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Die Schadstoffbelastung in der Innenstadt ist zu hoch. Deshalb ist es richtig, die Innenstadt von besonders schadstoffbelasteten Fahrzeugen freizuhalten. Es geht um unser aller Gesundheit!
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Da die Mieten immer krasser steigen und immer weniger Menschen eine bezahlbare Wohnung finden, bedarf es eines geeigneten Instruments, mit dem der vorhandene Wohnraum nur noch für Wohnzwecke bestimmt werden kann – das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Da der Straßenraum begrenzt ist, geht es gar nicht anders. Ein gut ausbebautes Radwegenetz verringert Konflikte und Unfälle und dient dem Umweltschutz.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Flughäfen mitten in der Stadt sollten der Vergangenheit angehören. Anwohnerinnen und Anwohner leiden unter Lärm und Umweltverschmutzung. Und man mag sich gar nicht vorstellen, was bei einem Crash passiert... Der Flughafen Tegel soll schließen, dort sollen bezahlbare Wohnungen gebaut werden.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Für die gelingende Integration von Geflüchteten ist ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt von großer Bedeutung. Ich befürworte deshalb den Zugang zu Ausbildung und Arbeit. Der Staat steht in der Pflicht, mehr und gute Arbeitsplätze zu schaffen - für neue und alteingesessene Berlinerinnen und Berliner.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Nicht Kraftmeierei und illegale Polizeiaktionen, sondern ein Runder Tisch mit Anwohnerinnen und Anwohnern, mit Hausprojekt, Bezirk, Polizei, Senat und Eigentümern gibt die Möglichkeit, den Konflikt friedlich zu lösen.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Position von Ruben Lehnert: Lehne ab
Kultur gehört zum Leben. Kultur spiegelt das Leben. Kultur macht das Leben reicher. Kultur ist Bildung. Kultur sollte wie Bildung allen zugänglich sein. Ich trete dafür ein, dass alle Kultureinrichtungen, die öffentliches Geld erhalten, sich am System des "Drei-Euro-Tickets" beteiligen.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Position von Ruben Lehnert: Neutral
Die Fragestellung ist problematisch. Es gibt einen Ethikunterricht für alle in Berlin. Konfessioneller Religionsunterricht kann zusätzlich gewählt werden und ist kein verpflichtendes Unterrichtsfach.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Position von Ruben Lehnert: Neutral
Die Schule der Zukunft ist für mich die Gemeinschaftsschule, in der alle Kinder von der Einschulung bis zum Schulabschluss gemeinsam lernen. Die Gemeinsachsftschule schafft mehr soziale Gerechtigkeit. Denn der Schulabschluss der Kinder sollte nicht vom Geldbeuteil der Eltern abhängen.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
Das geschieht am Besten über die längst überfällige Ehe für alle.
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Position von Ruben Lehnert: Stimme zu
DIE LINKE setzt sich seit Langem gegenüber den Gesellschaftern der Flughafengesellschaft für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am neuen Flughafen BER ein. Unabhängig davon möchte ich dazu beitragen, jede Möglichkeit zur Minderung der Lärmbelastung durch den Flughafen zu nutzen.

Die politischen Ziele von Ruben Lehnert

Löhne rauf, Mieten runter! Menschen vor Profite! Es ist Zeit für einen sozialen Aufbruch in Neukölln: Für Arbeit und Löhne, von denen man leben kann, und gegen den Stress am Jobcenter. Für Schulen, an denen Kinder Erfolg haben. Für Wohnungen, deren Miete man sich leisten kann. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein. Bitte unterstützen Sie mich dabei: Wählen Sie am 18. September mich und DIE LINKE.

Über Ruben Lehnert

Ich bin 37 Jahre alt und arbeitet als Redakteur. Mit meiner Frau und unseren beiden Kindern lebe ich seit vielen Jahren in Nord-Neukölln. Ich bin Mitglied der Gewerkschaft ver.di und gehöre dem SV Neukölln, der Volkssolidarität und einigen anderen gemeinnützigen Vereinen an. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten beim Grillen auf dem Tempelhofer Feld.

Alle Fragen in der Übersicht
# Arbeit 9Sep2016

(...) Arbeit, Arbeit, Arbeit. Alle reden immer von Arbeit. Dass es aber nicht genügend Arbeitsplätze für alle gibt und in Zukunft immer weniger geben wird, dass Roboter einfache Arbeiten abnehmen können und sinnlose Tätigkeiten zu "Arbeit" umdeklariert werden, um den Weg hin zu einer Vollbeschäftigung zu simulierten - darüber sollte man sprechen. (...)

Von: Whyvn Obuary

Antwort von Ruben Lehnert
DIE LINKE

(...) Massenerwerbslosigkeit ist erzwungene Erwerbslosigkeit und muss überwunden werden. Sie ist erniedrigend für die Betroffenen, und sie schwächt die Position der Beschäftigten und der Erwerbslosen und die Durchsetzungskraft ihrer Gewerkschaften gegenüber dem Kapital. (...)

# Kultur 8Aug2016

(...) Sehen Sie für die Zukunft mögliche Kompromisse und Ausnahmen für sozial oder kulturell besonders wertvolle Spätis, wie es sie z.B. auch für "Raucherkneipen" gibt?

Von: Znephf Xbpu

Antwort von Ruben Lehnert
DIE LINKE

(...) Zum Schluss, weil sie nach einem Kompromiss gefragt haben: Eine Sonderregelung für die Spätis, die tatsächlich vom Inhaber geführt werden und eine besondere soziale und kulturelle Funktion im Kiez haben, würde ich gern im Detail studieren. Vielleicht haben Sie diesbezüglich eine konkrete Idee. (...)

Nach dem jetzigen Stand der Umfragen würde nur eine Dreiparteienregierung auf Landesebene möglich sein. Halten Sie es für möglich, das eine Regierung aus SPD, Grüne und Linke gut ist für Berlin? (...)

Von: Znevna Fpuervore

Antwort von Ruben Lehnert
DIE LINKE

(...) ja, das halte ich sehr wohl für möglich - eine schlechtere Regierung als gegenwärtig SPD und CDU kann man sich ja kaum vorstellen. Für mich geht es aber nicht um einen Regierungs-, sondern um einen Politikwechsel. (...)

(...) Was halten Sie von der Idee die Weserstr. zu einer Fahrradstraße um zubauen?

Von: Znevna Fpuervore

Antwort von Ruben Lehnert
DIE LINKE

(...) Leider muss ich gestehen, dass ich kein Experte für Verkehrsplanung bin, weshalb meine Antwort weniger präzise ausfällt, als Sie es sich bestimmt wünschen. Ich kann Ihnen aber konkret sagen, dass ich das Fahrrad-Volksbegehren unterstützt habe, weil es höchste Zeit ist, dass die Verkehrsinfrastruktur viel stärker an den Bedürfnissen von Radfahrerinnen und Radfahrer ausgerichtet wird - aus Gründen der Sicherheit und des Umweltschutzes. Auf den großen Hauptstraßen in Nord-Neukölln - Sonnenallee, Karl-Marx-Straße, Hermannstraße - braucht es beispielsweise dringend Radstreifen. (...)

%
4 von insgesamt
4 Fragen beantwortet
1 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.