Jahrgang
1962
Wohnort
Lübbenau (Spreewald)
Berufliche Qualifikation
Examinierte Krankenschwester
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Landtages
Wahlkreis

Wahlkreis 40: Oberspreewald-Lausitz III / Spree-Neiße III

Wahlkreisergebnis: 31,2 % (eingezogen über den Wahlkreis)

Liste
Landesliste, Platz 8
Parlament
Brandenburg 2014-2019

Brandenburg 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Brandenburg zu niedrig.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Brandenburg ist in vielen Bereichen wirtschaftlich gut aufgestellt und hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Deshalb sind die Pläne der Bundesregierung, einen bundesweit einheitlichen Mindestlohn von 8,50 Euro einzuführen, auch für Brandenburg die richtige Strategie.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Starke Industrie und ein starker Mittelstand sind Grundlage für eine gute wirtschaftliche Entwicklung Brandenburgs und damit für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Wohlstand. Ein respektvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der Flora und Fauna Brandenburgs sind uns ebenso wichtige Anliegen.
In Kitas soll es kleinere Gruppen als bislang geben.
Position von Roswitha Schier: Stimme zu
Die CDU setzt sich dafür ein den Personalschlüssel in den Kitas weiter zu verbessern. Dafür sollen jährlich 50 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, um das Betreuungsverhältnis weiter zu verbessern.
Wegen der geringer werdenden Schülerzahlen sollen Lehrerstellen abgebaut werden.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Brandenburg hat in den letzten 15 Jahren stark sinkende Schülerzahlen gehabt. Nun ist die Zahl der Schüler in den kommenden Jahren recht stabil. Beim Abbau der Lehrerstellen sind einige zu viel abgebaut worden. Deshalb muss hier nachgesteuert werden.
Privatschulen sollen wieder höhere Zuschüsse vom Land Brandenburg bekommen.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Die vorgenommenen Kürzungen bei den freien Schulen durch die rot-­‐rote Regierungskoalition halte ich für rechtswidrig. Deswegen haben CDU-­‐Abgeordnete des Landtages zu recht dagegen geklagt. Nun muss letztendlich das Landesverfassungsgericht entscheiden.
In Brandenburg soll keine Gemeinschaftsschule für alle eingeführt werden.
Position von Roswitha Schier: Stimme zu
Individuelle Förderung und gute Allgemeinbildung sind grundlegende Voraussetzungen für den Lernerfolg. Bildung braucht Vielfalt, um Kinder individuell nach ihren Fähigkeiten und Talenten zu fördern. Jedes Kind ist anders und lernt anders. Die Auswahl zwischen verschiedenen Schultypen ist nötig.
Die Direktwahl von Landräten soll abgeschafft werden.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Wir sprechen uns dafür aus, dass Quorum beizubehalten jedoch auf eine Stichwahl zu verzichten. Eine Bürgerbeteiligung an der Wahl ihrer Vertreter nach Innen und Außen halten wir für notwendig.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Ein Zustimmungsquorum ist grundsätzlich erforderlich, damit es sich um eine demokratisch legitimierte Entscheidung handelt und nicht zu einem Instrument für die Durchsetzung von Partikularinteressen wird.
Das Land muss die Energiewende voranbringen, auch wenn das höhere Strompreise bedeutet.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Die Strompreise, die Unternehmen und Verbraucher in Brandenburg zahlen, sind in den vergangenen Jahren rasant gestiegen und sind im Bundesvergleich die höchsten. Das belastet die Menschen und gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit. Wir setzen uns für einen bezahlbaren und zukunftsfähigen Energiemix ein.
Der Energieträger Braunkohle ist für einen ausgewogenen Energiemix auch weiterhin unverzichtbar.
Position von Roswitha Schier: Stimme zu
Wir setzen uns für einen bezahlbaren und zukunftsfähigen Energiemix ein. Die Braunkohle ist hier ein wichtiger Pfeiler und ein Stabilisator im Strompreissegment und bleibt daher ein unverzichtbarer Bestandteil. Der respektvolle Umgang mit den vom Tagebau Betroffenen ist dabei wichtig.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Roswitha Schier: Stimme zu
Die Kommunen sind aufgrund zunehmender Aufgabenübertragung durch Land oder Bund finanziell stark gefordert. Der Bund unterstützt die Kommunen bereits deutlich. Die direkte Weiterleitung von Bundesgeldern an die Kommunen durch das Land muss zukünftig transparenter gewährleistet werden.
Brandenburg braucht genügend Polizisten: Die geplanten Stellenkürzungen darf es nicht geben.
Position von Roswitha Schier: Stimme zu
Durch den massiven Stellenabbau ist die Handlungsfähigkeit der Polizei in Gefahr. Die staatliche Kernaufgabe zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit kann aufgrund des Stellenabbaus nicht mehr vollumfänglich bewältigt werden. Brandenburg verzeichnet eine steigende Tendenz bei der Kriminalitätsbelastung, die schnellstmöglich bekämpft werden muss, damit sich die Bürger im Land wieder sicher fühlen.
Im öffentlichen Dienst muss weiter Personal abgebaut werden.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Einen weiteren Personalabbau bei der Polizei des Landes sowie bei den Lehrern lehnen wir ab. Anhand einer fachbasierten Aufgabenanalyse und Personalbedarfsplanung ist der derzeitige und der künftige Bedarf zu ermitteln.
Der Landesverfassungsschutz soll abgeschafft werden.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Der Verfassungsschutz Brandenburg ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsarchitektur und muss in sachlicher und vor allem personeller Hinsicht so ausgestattet sein, dass er seine Aufgaben voll erfüllen kann. Deshalb darf es keinen weiteren Personalabbau beim Verfassungsschutz in Brandenburg geben.
Politiker sollten besser bezahlt werden.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Die Diät soll eine unabhängige Arbeit garantieren und es dem Politiker ermöglichen sich voll auf seine Arbeit zu konzentrieren.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten von derzeit 88 sinken.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Brandenburg verfügt mit 88 Abgeordneten über ein gemessen an seiner Größe und Einwohnerzahl derzeit angemessene Anzahl an Abgeordneten. Es gehört zu den sechs Länderparlamenten mit unter 100 Abgeordneten. Die Bevölkerung wird voraussichtlich in den Wahlkreisen sinken, die ohnehin schon größer gefasst wurden. Ob eine weitere Anpassung an die demographische Entwicklung notwendig ist, muss unter Einbezug auch der Zuzüge nach Brandenburg erwogen werden. Eine weitere Reduktion der Anzahl der Abge
Der Bau des Flughafens BER in Schönefeld soll abgebrochen und ein neuer Standort gesucht werden.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Aber es muss endlich ein belastbarer Kosten-­‐ und Finanzierungsplan vorgelegt werden, um die Problematik sachgerecht abwägen zu können. Der Standort Schönefeld mit seiner, im Vergleich beispielsweise zum Standort Sperenberg, dichteren Besiedlung führt zu entsprechend größeren Raum-­‐ und Lärmkonflikten. Die Entscheidung ist allerdings im Konsensbeschluss von 1996 und dem daran anschließenden Planfeststellungsverfahren gefallen und ist unter objektiven Gesichtspunkten nicht mehr rückgängig zu ma
Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg soll ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten.
Position von Roswitha Schier: Lehne ab
Eine strikte Ausweitung des Nachtflugverbots am BER auf 22-­‐6 Uhr ist aus unserer Sicht wirtschaftlich und verkehrspolitisch nicht vertretbar. Die Hauptstadtregion Berlin-­‐Brandenburg braucht eine leistungsfähige Luftverkehrsanbindung. In Tegel gilt heute ein planmäßiges Nachtflugverbot von 23-­‐6 Uhr an dem man sich in Bezug auf weitere Betriebszeitbeschränkungen orientieren sollte.
Brandenburg und Berlin sollten eine Länderehe anstreben.
Position von Roswitha Schier: Neutral
Angesichts der demografischen Entwicklung in Brandenburg, wird es eine Länderehe mit Berlin geben müssen.

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