Roland Fischer

| Kandidat Bundestag 2009-2013
Roland Fischer
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Jahrgang
1961
Wohnort
München
Ausgeübte Tätigkeit
Pressesprecher und Redakteur
Wahlkreis

Wahlkreis 221: München-West/Mitte

Wahlkreisergebnis: 27,5 %

Parlament
Bundestag 2009-2013

Die politischen Ziele von Roland Fischer

Ich stehe für:

Mehr Gerechtigkeit. Die Schere zwischen Arm und Reich darf in unserem Land nicht noch weiter auseinander gehen. Die Verursacher der Krise dürfen sich jetzt nicht aus der Verantwortung stehlen und die Folgekosten dem Steuerzahler vor die Füße legen. Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft mit deutlich anderen Akzenten. Ich gehöre zu den Gründern der Initiative für Gerechtigkeit.

Miteinander auf Augenhöhe. Tarifautonomie und Arbeitnehmerrechte müssen gestärkt werden. Wir brauchen einen allgmeinen gesetzlichen Mindestlohn, der in teuren Gebieten wie München mindestens 9 € in der Stunde betragen muss. Ich setze mich für Einkommen und Sozialleistungen ein, die auch in München Leben und Wohnen ermöglichen.

Bildung für alle. Ich stehe ohne Wenn und Aber für eine Bildung, die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängt, also kostenfrei von der Kinderkrippe bis zum Hochschulstudium. Im Gegensatz zu anderen machen wir dafür konkrete Finanzierungsvorschläge.

Über Roland Fischer

Ich bin im Juli 1961 in Marktredwitz, einer Kleinstadt im Fichtelgebirge, geboren. Meine Eltern, der Vater Nähmaschinenschlosser, die Mutter Weberin, konnten ihre insgesamt vier Kinder nur mit vielen persönlichen Entbehrungen und in Schichtarbeit großziehen.

Nach der Grundschule absolvierte ich die Realschule in meiner Heimatstadt. 1977 begann ich eine Ausbildung zum Beamten im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst bei der Landesversicherungsanstalt Oberfranken und Mittelfranken in Bayreuth, die ich 1979 erfolgreich abschloss. Seit 1986 wohne ich in München.

Später war ich unter anderem als Gewerkschaftssekretär bei der damaligen ÖTV in München und Stuttgart tätig, aktuell arbeitet ich als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel in dessen Wahlkreisbüro im oberbayerischen Miesbach. Während des Landtagswahlkampfes 2008 sprang ich als kommissarischer Geschäftsführer bei der Münchner SPD als Vertretung ein. Im Kommunalwahlkampf 2008 verantwortete ich als Chefredakteur die sozialdemokratische "Münchner Post".

Ich habe aus erster Ehe eine längst erwachsene Tochter und lebe seit über 18 Jahren in einer festen Beziehung mit meiner Lebensgefährtin. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Lesen, meiner Mischlingshündin "Siska", Musik hören und vor allem mit guten Freunden.

Für Menschen da sein heißt, sich für sie zu engagieren.
Mit neun Jahren, kurz vor meiner Erstkommunion, wurde ich Ministrant in meiner katholischen Heimatgemeinde. Später dann Oberministrant, Lektor, Pfarrjugendleiter, Kolpingbruder und Pfarrgemeinderat. Mein Engagement in der katholischen Kirche erhielt einen deutlichen Dämpfer, als mich mein damaliger Dekan nach dem Realschulabschluss zu einem Ausflug ins nahe gelegene Konnersreuth einlud und mich dort mit der Wäschenummer (!) des Spätberufenenseminars konfrontierte - ohne Vorwarnung wohlgemerkt.

Fast zeitgleich mit dem Beginn meiner Berufsausbildung kam das gewerkschaftliche Engagement, u. a. als Vertrauensmann, Jugendvertreter, Kreisjugendausschuss-Vorsitzender, im DGB-Bundesjugendausschuss und in der Tarifkommission. Konsequent habe ich das Ehrenamt dann zum Beruf gemacht und wurde Gewerkschaftssekretär.

In München schließlich war ich Jugendschöffe und ehrenamtlicher Arbeits- und Sozialrichter, alternierender Vorsitzender zahlreicher Berufsbildungsausschüsse (u. a. der Bayerischen Landesapothekerkammer und des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung), Elternbeirat, Vorsitzender des Gemeinsamen Hortelternbeirates der Landeshauptstadt München, usw.

Vom aktiven Unterstützer des damaligen "Bücherbegehrens" gegen die Schließungen von Stadtteilbibliotheken wurde ich später stellvertretender Vorsitzender des daraus hervorgegangenen Fördervereins der Münchner Stadtbibliothek "Bücher & mehr".

In der SPD bin ich seit 1981, in München aktiv seit 2002. Ich bin u. a. stellvertretender Vorsitzender der Münchner SPD und Vertreter Münchens in der Oberbayern SPD. Ehrenamtlich betreue ich die Internetseiten von Christian Ude, Georg Kronawitter und der Münchner SPD.

Alle Fragen in der Übersicht

Hallo Herr Fischer,

würden sie die großtechnische Abscheidung und weitere Deponierung von C02, z.B. in tiefliegenden Erdschichten oder...

Von: Oblr Säeore

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Allerdings bin ich - das gehört zur Ehrlichkeit dazu - alles andere als ein Energieexperte. Neuen Kohlekraftwerken stehe ich übrigens nicht nur skeptisch, sondern ablehnend gegenüber. Kohlekraftwerke müssen rund um die Uhr betrieben werden, um wirtschaftlich zu sein. (...)

Sehr geehrter Herr Fischer,
ich habe folgende Fragen an Sie:

1. In München haben nach Mikrozensus 2007 von 1.253.900 Einwohnern 431....

Von: Jnyqrzne Ubea

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Eine Aufteilung der Schüler nach Ethnien lehne ich entschieden ab. Denn die Grundschule, wie auch Kindergarten und Kinderkrippe, sind die stärksten Instrumente zu Integration, die uns zur Verfügung stehen. Kinder machen keinen Unterschied zwischen Hautfarben oder Herkunft bei der Wahl ihrer Spielkameraden. (...)

# Finanzpolitik 18Sep2009

Sehr geehrter Herr Fischer,

Sie versprechen auf Ihrer Internetseite den Wählern, dass Sie als Bundestagsabgeordneter keiner...

Von: Oreaq Jvrqrznaa

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) In der jetzigen Krise hat vor allem die Binnenwirtschaft, das Konsumverhalten der Verbraucher, eine größere Auswirkung bei uns erspart. Ich glaube grundsätzlich, dass wir unser Wirtschaftswachstum zu stark in den Export und zuwenig in die Binnennachfrage lenken. (...)

Sehr geehrter Herr Fischer

Ich habe ein paar Fragen zum bedinungslosen Grundeinkommen:
1) Wie stehen Sie dazu? Und natürlich auch,...

Von: Oreauneq Fnobggxn

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Als Bundestagskandidat der SPD möchte ich mich nicht mit der vermeintlichen einfachen Antwort „Mehr Geld für alle“ zufrieden geben. Sprüche wie „Reichtum für alle“ sind mir fremd, weil populistisch. Ich will nicht nur das Symptom Armut behandeln, sondern die strukturellen Ursachen bekämpfen und eine Lösung finden, von der auch noch unsere Kinder und Enkel profitieren. (...)

Sehr geehrter Herr Fischer,

ich habe mir ein schwieriges Thema für meine Frage ausgesucht welches ich, zugegebener maßen, selbst nicht ganz...

Von: Pneyb Ubssznaa

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin ein absoluter Befürworter der Bürgerversicherung, sowohl bei der Renten- als auch bei der Krankenversicherung. Eines der Hauptprobleme der beiden Versicherungen auf der Einnahmeseite ist die Beitragsbemessungsgrenze. (...)

Sehr geehrter Herr Fischer,

wie stehen Sie angesichts immer häufiger vorkommender Amokläufe mit Einsatz von Schusswaffen zu der derzeitigen...

Von: Qvex Züyyre

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Eine biometrische Sicherung der Waffe bzw. des Waffenschrankes könnte ein möglicher Schritt sein - bei aller grundsätzlicher Skepsis gegenüber biometrischen Verfahren. (...)

Sehr geehrter Herr Fischer,

gerade eben habe ich die Fragen des "Wahl-O-Mat" von abgeordnetenwatch.de beantwortet und dabei zu meiner...

Von: Nyrknaqre Unaf

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Auch wenn ich an dieser Stelle eine andere Meinung als meine Bundestagsfraktion habe - innerhalb der gesamten Partei läuft dazu der Diskussionsprozess auf Hochtouren - stellt sich für mich die Frage der SPD-Mitgliedschaft überhaupt nicht. Warum auch? (...)

Sehr geehrter Herr Fischer,

als Mitglied der Menschenrechtsorganisation Amnesty International würde mich insbesondere Ihre Meinung zu den...

Von: Envare Evpxobea

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Menschenwürde und Humanität geht für mich aber im Zweifel vor Rechthaberei. Einer Bitte der USA, zum Beispiel die 17 nachweislich unschuldigen Uiguren bei uns aufzunehmen, würde ich sofort nachkommen. Diese Personen werden zum einen in China politisch verfolgt, zum anderen gibt es in München die größte uigurische Gemeinde Europas - also echte Integrationschancen. (...)

# Arbeit 19Aug2009

1. Werden durch SGB II nicht Bildungslaufbahnen zerstört?
2. Worin liegen eigentlich die Vorteile der Agenda 2010?
3. Werden Sie eine...

Von: Ebynaq Jnyyare

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) aus dem Kontext Ihrer Fragen entnehme ich - vielleicht zu Unrecht - dass Sie einen Zusammenhang zwischen den Ausgaben des Staates für Auslandseinsätze und Sozialleistungen im weitesten Sinne herstellen. Davor möchte ich warnen - ich sehe diesen Zusammenhang in der konkreten politischen Entscheidung nicht. (...)

# Finanzpolitik 30Juli2009

Sehr geehrter Herr Fischer, wie stehen sie zur Einführung einer Vermögenssteuer und der Börsenumsatzsteuer.
mit freundlichen Grüßen
...

Von: Tüagure Tehpunyn

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...)

Sehr geehrter Herr Fischer,

Um mir und anderen Interessierten die Wahlentscheidung bei der kommenden Bundestagswahl zu erleichtern, und um...

Von: Hyevpu Xnfgraonhre

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) Ich halte es - vorsichtig formuliert - für merkwürdig, dass die jetzt anstehende Bundestagswahl nach einem für verfassungswidrig erklärten Wahlrecht stattfindet. Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum es dem Parlament nicht möglich war, hier eine rechtlich einwandfreie, gerechte und demokratische Lösung zu finden. (...)

# Außenpolitik 17Juli2009

Sehr geehrter Herr Fischer!
Was Friedensbewegte und über Rüstung Informierte schon lange wissen, haben die Medien jetzt wenigstens...

Von: Zrpuguvyq Fpuervore

Antwort von Roland Fischer
SPD

(...) wäre ich Chefredakteur einer großen Tageszeitung oder eines großen Fernsehsenders, könnte ich ganz praktisch und nachvollziehbar etwas tun, um "rüstungs- und militärpolitische Hintergründe medial offener und ehrlicher" zu vermitteln. Als Politiker habe ich es da erheblich schwerer. (...)

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