Frage an Roger Kusch von Fbrera Xöccra bezüglich Integration

19. Februar 2008 - 17:53

Sehr geehrter Herr Kusch,

wenn ich SIe richtig verstehe liegt einer Ihrer Schwerpunkte Ihrer Kampagne in der Forderung, ausländische Straftäter schneller abschieben zu können. Gleichzeitig betonen Sie auch, dass Hamburg wieder deutscher werden soll.
Meine Frage zielt auf Ihre Interpretation von Integration:
Hätten Sie sich in einer Ihrer letzten Antworten weniger über Herrn von Beust echauffiert, wenn er eine Moschee besucht hätte, wenn sie nicht gerade vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stünde?

Präferieren Sie in diesem Zusammenhang eher eine bestimmte Form der Integration oder einfach ein friedliches Miteinander?

Vielen Dank!
Sören Köppen

Frage von Fbrera Xöccra
Antwort von Roger Kusch
19. Februar 2008 - 21:49
Zeit bis zur Antwort: 3 Stunden 55 Minuten

Sehr geehrter Herr Köppen,

unsere Partei heißt Ausländer in Hamburg herzlich willkommen. Menschen aus anderen Ländern und fremden Kulturen sind eine Bereicherung für die Weltstadt Hamburg. Gastfreundschaft ihnen gegenüber ist eine zwischenmenschliche Selbstverständlichkeit und für eine Handels- und Dienstleistungsmetropole außerdem ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft. Jeder Ausländer, der finanziell selber für sich sorgen kann, ist willkommen, sei es als Unternehmer, als Arbeitnehmer, als Student oder als Tourist – wenn er sich an die Gesetze und die üblichen Regeln unseres Zusammenlebens hält. Toleranz, Respekt und Interesse diesen willkommenen Ausländern gegenüber werden am besten gefördert, wenn der Staat die Unwillkommenen aus Hamburg fernhält.

Unser Konzept für erfolgreiche Integration: Integrationswillige Ausländer bekommen Unterstützung
- durch ausreichendes Angebot an Sprachunterricht,
- durch spezielle Beratungsangebote der staatlichen Verwaltung,
- durch Wohnungs- und Arbeitsvermittlung, die einseitige Konzentrationen vermeidet und stattdessen auf Integration setzt.

Integrationsunwillige Ausländer haben in Hamburg nichts verloren.
- Wer illegal hier lebt, wer dauerhaft ohne eigenes Einkommen ist oder nach Hamburg nur kommt, um hier von staatlicher Unterstützung zu leben,
- wer schwere oder wiederholte Straftaten begeht,
- wer Anhaltspunke liefert, die Zweifel an seiner Verfassungstreue begründen,
hat Hamburg zu verlassen, erforderlichenfalls mit Abschiebehaft.

Mit freundlichen Grüßen
Roger Kusch