Frage an Roger Kusch von Znexhf Tebß bezüglich Innere Sicherheit und Justiz

01. Februar 2008 - 09:29

Sehr geehrter Herr Dr. Kusch,

sind Sie wirklich der Meinung, dass eine Schließung von Fixerstuben zur Sicherheit in Hamburg beiträgt?? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein, denn wenn es keine Fixerstuben geben würde, würden wieder viele Süchtige Ihre Drogen in S/U-Bahnhöfen konsumieren oder auch an anderen öffentlichen Plätzen. Sie sollten sich lieber mal dafür einsetzen, dass man den Abhängigen wirklich adäquat hilft und nicht wie Tiere durch irgendwelche fragwürdigen Maßnahmen behandelt. Es gibt eben auch in einer Stadt wie Hamburg Menschen, die mit sich und ihrem Leben nicht umgehen können...-und diese Menschen brauchen einfach Hilfe, nicht irgendwelche Schließungen von Hilfseinrichtungen. Ich möchte hier ganz klar nochmals zum Ausdruck bringen, dass ich schon der Meinung bin, dass Beschaffungsdelikte der Süchtigen verfolgt und bestraft werden müssen/sollten, aber doch nicht auf Ihre vorgeschlagene Art und Weise! Sicherlich werden nicht umsonst wissenschaftliche Untersuchungen gemacht,die Ihre Partei oder Sie als Vorsitzender leider anzweifeln.....

Ich gehe davon aus, dass meine Anfrage wohl kaum veröffentlich werden wird, da diese evtl. zu "links-orientiert" sein wird....Schade!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Groß

Frage von Znexhf Tebß
Antwort von Roger Kusch
02. Februar 2008 - 07:35
Zeit bis zur Antwort: 22 Stunden 5 Minuten

Sehr geehrter Herr Groß,

dass Sie meinen politischen Zielen Ernsthaftigkeit absprechen, ist zwar nicht nett, muss ich aber in der politischen Auseinandersetzung hinnehmen. Völlig inakzeptabel jedoch ist Ihre Unterstellung, ich wolle Drogensüchtige "wie Tiere" behandeln.
München ist um ein Vielfaches sicherer als Hamburg, weil es dort weder Fixerstuben noch eine offene Drogenszene gibt. Ist Ihnen irgendein Vorfall bekannt, wo Drogensüchtige in München menschenunwürdig behandelt wurden?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Roger Kusch