René Stadtkewitz
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Frage an René Stadtkewitz von Armin U. bezüglich Außenpolitik und internationale Beziehungen

Sehr geehrter Herr Stadtkewitz,

können Sie sich eine Diskussion in Ihrer Partei vorstellen, während der die offizielle Erklärung der Ereignisse des 11.9.2001 in Frage gestellt wird?

Frage von Armin U. am
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 3 Stunden

Sehr geehrter Herr Ulrich,

in einer Partei kann ich mir fast jede Diskussion vorstellen, eine Partei lebt auch von Diskussionen und braucht diese zur Positionsfindung. Dass jedoch die Ereignisse des 11. Septembers in unserer Partei in Frage gestellt werden, kann ich mir nicht vorstellen. Denn in dieser Frage hat gerade unsere Partei eine eindeutige und unverrückbare Position. Der 11. September 2001 markiert eine erneute Zeitenwende in der Koexistenz zweier in wesentlichen Punkten verschiedener Gesellschaftssysteme weltweit. Es war der Tag, an dem islamische Fundamentalisten auf brutalste Art der Welt gezeigt haben, wozu eine intolerante Ideologie fähig ist. Mit dem Angriff auf Wahrzeichen der freien westlichen Welt und der Ermordung mehr als 3.000 unschuldiger Menschen wurde der nach islamischen Vorstellungen bis zum "Totalsieg" nie endende "heilige Krieg" (Djihad) wieder aufgelebt. In der Folge erlebte die Welt zahlreiche Anschläge mit tausenden Toten. Einige konnte glücklicherweise verhindert werden. Auch das Datum, 11. September, war kein Zufall. Markiert doch dieser Tag in der Geschichte mit der Abwendung der Eroberung Wiens im Jahre 1683 das Ende der Ausweitung des islamischen Osmanischen Reiches. Der 11. September war der Tag, an dem alliierte christliche Truppen das Kahlengebirge besetzten und damit die Niederlage des islamischen Eroberungsversuchs einläuteten. Am 12. September 1683 war der Krieg entschieden und die Eroberung des christlichen Abendlandes durch die Osmanen vorerst beendet. Dennoch wurde damit diese Ideologie nie überwunden. Eine Aufklärung und Modernisierung fehlt bis heute, so dass das System Islam immer wieder Fundamentalisten hervorbringen wird, die sich berufen fühlen, den islamischen Anweisungen eins zu eins zu folgen und die Intoleranz gegen alles Nichtislamische umzusetzen, wozu leider auch das Töten so genannter Ungläube zählt.

Eine Ideologie, die Menschen zu Mördern macht, muss man kritisch hinterfragen. Die Verfälschung der schrecklichen Ereignisse des 11. September 2001 überlassen wir den Verschwörungstheoretikern, wohl wissend, dass jeder, der sich an diesen Verfälschung beteiligt, die Arbeit brutaler Islamisten macht. Wir tun dies gewiss nicht.

Beste Grüße