Wie finden Sie zu die umstrittenen Honorarkürzungen für die ambulanten Psychotherapeut*innen? Können Sie auf Frau Warken einwirken, diesen Beschluss zu beanstanden? Vor der Entscheidung des Gerichtes?
Sehr geehrte Frau Alabali Radovan,
Der Erweiterte Bewertungsausschusses hat eine Absenkung der Honorare der ambulant tätigen Psychothrapeut*innen um 4,5% beschlossen und dies als Kompromiss verkauft, den der GKV Spitzenverband hatte eine Absenkung der meisten Leistungen um 10% gefordert. Dieser ungeheurliche Vorgang wird von der KBV in einem Rechtsstreit geklärt werden. Es sei denn, Frau Warken beanstandet den Beschluss bis zum 12.5.26. Sie hat sich gegenüber den Berufsveränden dazu noch nicht geäußert. https://aktionsbuendnis-psychotherapie.info/
Schauen Sie sich gerne die Grafiken und Argumente auf diesen Seiten an. Die Psychotherapeut*innenschaft wehrt sich dagegen und wird sich weiter gegen Verschlechterungen in der ambulanten Psychotherapie wehren, die die Behandler*innen und damit auch die Patietinnen treffen werden. Für die Bevölkerung sind diese Entscheidung und auch die Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit nicht nachvollziehbar und verstärken das Misstrauen in Politik.
Sehr geehrte Frau A.,
vielen Dank für Ihre persönliche und engagierte Nachricht sowie für den Hinweis auf die Informationsseite.
Seien Sie versichert, dass die SPD-Fraktion dieses Thema sehr ernst nimmt und wir Ihren Unmut gut nachvollziehen können. Gerade im Bereich der psychischen Gesundheit ist eine stabile und gut erreichbare Versorgung von zentraler Bedeutung. Im aktuellen Koalitionsvertrag wurde ausdrücklich vereinbart, die Versorgung im Bereich der psychischen Gesundheit zu stärken und den Zugang zu Therapie zu verbessern. Dieses Ziel bleibt für uns weiterhin leitend.
Vielen Dank für Ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüßen
Reem Alabali Radovan

