Portrait von Rebecca Resch
Rebecca Resch
FREIE WÄHLER
Zum Profil
Frage stellen
Die Frage-Funktion ist deaktiviert, weil Rebecca Resch zur Zeit keine aktive Kandidatur hat.
Frage von Matthias M. •

Welche Position beziehen Sie zu Agri-PV und speziell zu cradle to cradle gerechten Ausführungen?

Der bäuerlichen Landwirtschaft würde sich eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Sie könnten auch über eine autarke Hof- und Dorfgemeinschaft der notwendigen Energiewende behilflich werden.

Portrait von Rebecca Resch
Antwort von FREIE WÄHLER

Vielen Dank für die Anfrage. Ich musste mich zu dem Thema erstmal ausreichend informieren. Agri PV Anlagen nachDIN SPEC mit Privilegierung nach §35 BauBG ist nach unserem Kenntnisstand zur Zeit die einzige PV Freiflächenform die noch wirtschaftlich ist. Anlagen die nicht wirtschaftlich sind, stehen für eine "Energiewende" nicht zur Verfügung. Somit sehen wir der Agri PV positiv entgegen und finden, das diese auch unterstützt werden sollte, da sie wie richtig festgestellt eine Einnahmequelle für die Landwirtschaft bietet. Sie sollte auch in Zukunft weiter im Fokus bleiben um die Betriebe bei einer mögliche Energiequellenumstellung zu unterstützen. Elektroteleskoplader, elektro Kleintraktoren, Kühltechnik, Beregnungstechnik, Brunnen etc. Der Gedanke der Autarkie ist gut, scheitert aber zur Zeit noch an großen Hürden. So ist das Gesetz zum Energie Sharing zwar gut gedacht aber nicht richtig geeignet, oder im besten Fall schlecht gemacht. (vielleicht ist es nicht gewollt) Es werden enorme Netzentgelte für wenige Meter öffentlichem Netz verlangt. Hier sollte es eine Bagatellgrenze geben. Zur Zeit scheint es nur einen Weg zu geben, ein eigenes Netz aufzubauen, das ist schwer und wird wohl nur selten in die Praxis umgesetzt. Bei Cradle to Cradle in der Solarwirtschaft ist die Aussage ein wenig schwerer zutreffen. Die Wirtschaftlichkeit ist hier fraglich. Hier müsste es eine Förderung geben, diese ist allerdings unwahrscheinlich, nicht aus ökologischer sondern weil zu Zeit die Solarwirtschaft nicht ausreichend ist. Ansonsten ist Cradle to Gradel immer positiv zu bewerten, wenn es wirtschaftlich und ökologisch einen Vorteil bring. Ich hoffe Ihnen eine entsprechende Antwort gegeben zu haben und freue mich auch über weitere Anregungen und Nachfragen. 

Mit freundlichen Grüßen