Fragen und Antworten

Über Philipp Dees

Ausgeübte Tätigkeit
Lehrbeauftragter
Berufliche Qualifikation
Wirtschaftswissenschaftler
Geburtsjahr
1982

Philipp Dees schreibt über sich selbst:

Porträtfoto von Philipp Dees

Ausbildung und Beruf

Seit 2018: Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschaftswissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg
2007 bis 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftswissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg
2013: Promotion zum Dr. phil.
2007: Magisterabschluss
2002 bis 2007: Studium der Wirtschaftswissenschaften, Neueren und neuesten Geschichte und Politikwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg
2001 bis 2002: Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt Erlangen, Essen auf Rädern/Mobiler sozialer Hilfsdienst
2001: Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium

Politik

Seit 2014: Mitglied im Stadtrat der Stadt Erlangen
stellvertretender Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion
Sprecher der Stadtratsfraktion für Stadtentwicklung und Wohnen
Mitglied im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss, im Aufsichtsrat der Gewobau Erlangen, im Ältestenrat, im Planungsausschuss des Planungsverbands Region Nürnberg
seit 2009 und 2005 bis 2007: Mitglied im Vorstand der BayernSPD
2008 bis 2014: Mitglied im Vorstand der  Jusos  Bayern, ab 2010 Landesvorsitzender
seit 2007: Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der SPD Erlangen
seit 2004: Mitglied im Vorstand der SPD Mittelfranken, seit 2008 stellvertretender Vorsitzender
2003 bis 2006: Sprecher der bayerischen Juso-Hochschulgruppen
seit 2000: Mitglied im Vorstand der SPD Erlangen-West, 2001 bis 2004 Vorsitzender
Seit 1998: Mitglied der SPD

Mitgliedschaften und ehrenamtliches Engagement

Vorstandsmitglied im Verein Obdachlosenhilfe Erlangen e.V.
Mitglied beim Arbeiter-Samariter-Bund, der Arbeiterwohlfahrt, dem Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), Energiewende ER(H)langen e.V., der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik (GEE), ver.di, dem Verein für Socialpolitik (VfS).
Bis zum Studienabschluss Mitarbeit in der Studierendenvertretung der FAU, unter anderem als Mitglied im studentischen Konvent und in der Kommission für Lehre und Studium

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bayern Wahl 2018

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Erlangen-Stadt
Wahlkreis:
Erlangen-Stadt
Wahlkreisergebnis:
12,06 %
Wahlliste:
Mittelfranken
Listenposition:
10

Politische Ziele

Der Landtag beschäftigt sich mit ganz vielen verschiedenen Themen, und ich mich natürlich auch. Trotzdem heißt es immer auch: Schwerpunkte setzen. Denn man kann in der politischen Arbeit sich nie in allen Themen gleich gut auskennen. Im Folgenden möchte ich Ihnen einen Überblick geben, mit welchen Themen ich mich besonders beschäftige – und was ich besonders dort erreichen möchte. Wenn Sie wissen möchten, was ich zu anderen Themen meine oder genauer wissen möchten, was ich bei den Schwerpunkten gestalten möchte: Fragen Sie einfach! Wohnen für alle! In Bayern fehlt eine riesige Zahl an Wohnungen – das erleben wir ja auch hier in Erlangen. Die Folge sind stark steigende Mieten und Preise. Immer mehr Menschen können sich Wohnen kaum noch leisten. Damit sich das ändert, müssen vor allem neue Wohnungen gebaut werden – so, wie wir das in Erlangen machen. Es braucht aber auch ein sozialeres Mietrecht und eine sozial gerechte Bodenordnung. Gute Arbeit für alle! Arbeit ist ein Menschenrecht. Sie ermöglicht Menschen Selbstverwirklichung und Teilhabe an der Gesellschaft. Damit das gelingt, muss Arbeit aber gute Arbeit sein. Menschen, die zu Niedriglöhnen arbeiten, sich von einer Befristung zur anderen oder einem Leiharbeitsverhältnis zum anderen hangeln, die unter immer größerem Druck stehen und von denen Erreichbarkeit rund um die Uhr verlangt wird: Für die bedeutet Arbeit oft nicht Selbstverwirklichung, sondern Belastung – die sich dann auf das ganze Leben, die Familie, die Gesundheit etc., auswirkt. Viel bei der Gestaltung der Arbeitswelt ist Bundesaufgabe. Land und Kommunen können aber trotzdem etwas tun, um gute Arbeit umzusetzen. Und dafür möchte ich eintreten! Die Energiewende verwirklichen! Ich will, dass wir die Energieversorgung Bayerns so schnell wie möglich vollständig aus erneuerbaren Energien sicherstellen. Das kann bis 2035 gelingen, mit etwas Glück bei einigen Innovationen geht es auch schneller. Gleichzeitig muss Energie auch für alle bezahlbar bleiben. Das gilt für jeden einzelnen Haushalt genauso wie für die bayerische Wirtschaft, die auf eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung angewiesen ist. Beides miteinander – 100 Prozent erneuerbare bei bezahlbaren Energiepreisen – kann aber gelingen, wenn endlich die Weichen richtig gestellt werden. Dafür möchte ich mich im Landtag einsetzen.

Kandidat Bayern Wahl 2013

Angetreten für: SPD
Wahlkreis: Erlangen-Stadt
Wahlkreis:
Erlangen-Stadt
Wahlkreisergebnis:
24,80 %
Wahlliste:
Wahlkreisliste Mittelfranken
Listenposition:
11

Politische Ziele

Die Bildung verbessern Eine meiner "Wurzeln" in der Politik liegt in der Mitarbeit in der Studierendenvertretung, damals vor allem beim Kampf gegen Studiengebühren – der dieses Jahr endlich zum Erfolg geführt hat. Aber auch jetzt gibt es im Bildungssystem noch vieles zu verbessern. Das gilt für die Schulen – z.B. eim "vermurksten" achtstufigen Gymnasium und den sozialen Problemen an den Mittelschulen – genauso wie für die berufliche Bildung und den Hochschulbereich – wie den Fehlentwicklungen bei den Bachelor-Master-Studiengängen. Wichtig ist mir dabei auch, dass Bildung nicht nur über die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes entscheidet, sondern über die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt. Deshalb muss Bildung allen offenstehen und darf nicht vom eigenen Geldbeutel oder dem der Eltern abhängen! Die Energiewende gestalten Die Energiewende ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Es gilt dabei, die Entwicklung hin zu einer Energieversorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energiequellen und höherer Energieeffizienz so zu gestalten, dass Energie, Wohnen und Mobilität für alle bezahlbar bleibt. Das kann gelingen, wenn die Politik die Energiewende endlich aktiv gestaltet und nicht einfach "laufen lässt" oder gar noch durch verschiedene Maßnahmen von schwarz-gelb hemmt. Im Landtag möchte ich meine berufliche Kompetenz bei diesem Thema einbringen: Es gilt, die Energiewende aktiv zu gestalten und damit den Dialog mit den kommunalen Energieversorgern und den vielen Initiativen zu suchen, die die Energiewende vor Ort bereits heute gestalten. Gute Arbeitsbedingungen schaffen Erlangen und der Landkreis Erlangen-Höchstadt sind eine wirtschaftlich erfolgreiche Region. Aber auch hier sind viele Menschen betroffen von schlechter werdenden Arbeitsbedingungen: Von einer immer höheren Arbeitsbelastung und immer höheren Leistungsanforderungen einerseits, viele aber auch von befristeter Beschäftigung, Leiharbeit und unfreiwilliger Teilzeitarbeit. Dieser Entwicklung muss die Politik aktiv entgegentreten: Arbeit muss so gestaltet sein, dass jeder und jede davon leben kann und dass jeder und jeder gerne zur Arbeit geht, weil diese Freude macht und nicht belastet. Dafür möchte ich mich im Landtag, im Dialog mit den Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen, einsetzen. Bezahlbare Wohnungen schaffen Wie in vielen Ballungsräumen sind steigende Mieten gerade in Erlangen, Möhrendorf und Heroldsberg ein großes Problem. Dass CSU und FDP die ehemaligen Siemens- und heutigen GBW-Wohnungen an ein Privatunternehmen "verscherbelt" hat, wird dieses Problem noch verschärfen. Der Freistaat muss dieser Entwicklung entgegenwirken, indem er den sozialen Wohnungsbau endlich wieder wirksam fördert und die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften bei der Schaffung neuer und der Sanierung bestehender Wohnungen unterstützt. Gleichzeitig muss sich das Land dafür einsetzen, dass der Bund wirksamere Regelungen gegen Mietsteigerungen bei Bestands- und bei Neuvermietungen trifft. Für diese Punkte möchte ich mich im Landtag einsetzen. Für eine gerechte Gesellschaft sorgen Zu Recht haben viele Menschen das Gefühl, dass die Gesellschaft ungerechter wird: Ob es um Einkommen und Vermögen geht, um die Berufschancen von Männern und Frauen, um die Chancen, die junge Menschen erhalten: All dies ist ungleich verteilt. Das gilt es zu ändern und für eine gerechte Gesellschaft zu sorgen.