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Frage von Thomas S. •

Frage an Peter Wichtel von Thomas S. bezüglich Arbeit und Beschäftigung

Sehr geehrter Herr Wichtel!

In Ihrer Antwort vom 1.12.09 auf meine am 22.11.09 gestellte Frage führen Sie aus,
Zitat Herr Peter Wichtel:

"Lassen Sie mich abschließend kurz anmerken, dass ich Ihre Beiträge zur Thematik des Mindestlohns durchaus zu schätzen weiß, auch wenn wir diesbezüglich offensichtlich unterschiedlicher Auffassung sind. Es ist unser aller gutes Recht - und gleichzeitig das maßgebliche Zeichen einer funktionierenden Demokratie - dass wir in einer Diskussion unterschiedliche Ansichten haben und beibehalten können."

http://www.abgeordnetenwatch.de/heinz_peter_wichtel-575-38041--f240497.html#q240497
Lassen Sie mich dazu bitte anmerken:

Meinungsverschiedenheiten gehören zu einer Demokratie.

Die friedliche Koexistenz unterschiedlicher Meinungen erscheint mir aber spätestens dann gefährdet, wenn eine nicht beliebige Politik für bestimmte Teile der Gesellschaft derart negative Konsequenzen zeitigt, so dass der soziale Frieden gefährdet erscheint.

Dieser ungünstige und gefahrvolle Umstand scheint mir in der deutschen Politik
mit zunehmender ungesunder Tendenz aktuell gegeben:

"Jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer bekommt einen Niedriglohn. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. (...) Als Niedriglohn bezeichnen die Forscher ein Einkommen, das weniger als zwei Drittel des mittleren Stundenlohns beträgt – im Westen liegt dieser mittlere Stundenlohn bei 9,50 Euro, im Osten bei 6,87 Euro."

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/jeder-fuenfte-deutsche-arbeitet-fuer-einen-niedriglohn/1891914.html

Frage 1:

Glauben Sie, dass die von einer solch miserablen Einkommenssituation betroffenen Menschen in diesem sonst sehr reichen Land noch lange Ihren Unmut runterschlucken werden?

(Ich z.B. bin stinksauer.)

Frage 2:

Hat Ihre Politik nicht längst vor einer rücksichtslosen Marktradikalität kapituliert?

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

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Antwort ausstehend von Peter Wichtel
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