Die Pläne die kostenfreie Familienversicherung sowie das Ehegattensplitting abzuschaffen könnte Geringverdiener-Familien/Ehen massiv belasten. Wie soll das berücksichtigt werden?
Sehr geehrte Frau Warken,
der Vorschlag die kostenfreie Familienversicherung abzuschaffen, genauso wie das Ehegattensplitting belastet Geringverdiener-Familien. Da hilft der Vorschlag nicht, dass Ehepartner mit Kinder unter 6 Jahren versichert bleiben können, genauso wenig, wenn man jemanden pflegt. Die Belastung durch die Kosten von 225 Euro und dann noch die Abschaffung des Ehegattensplittings bzw. der Steuerklassen 3 und 5 würden dazu führen, dass man von einem Zurechtkommen ohne Unterstützung hineinkommen würde in die Beantragung von Wohngeld oder Bürgergeld. Es betrifft auch Familien mit chronisch Kranken Ehepartner, der keine EU-Rente bekommt, aber auf dem Arbeitsmarkt nicht für alle Arbeiten geeignet ist oder die Arbeitgeber Angestellte mit GDB ablehnen. Wie soll bei Geringverdienern verhindert werden, dass sie nun aufgrund dieser Idee in Unterstützung vom Staat fallen?

