46 Arbeitsjahre und dennoch sind wir Babyboomer Schuld, dass die Rentenkassen leer sind?
Sehr geehrte Frau Warken. Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich erwerbstätig. 5.00 aufstehen, Kind 6.00 in der Kita abgeben, um 6.45 Uhr pünktlich im Büro zu sein. Gleitzeit, Homeoffice.. das gab es nicht. Jetzt werden die Anforderungen immer größer, das Pensum kaum noch schaffbar. Ich kümmere mich neben meiner Arbeit um meinen schwerbehinderten Sohn und intensiv um meine Eltern. Ich bin nach 45 Jahren Arbeit ausgelaugt, geschafft und chronisch krank. Ich kann nicht mehr lange arbeiten und werde daher die erheblichen 14,4 Prozent Abschläge in Kauf nehmen müssen, um 2027 mit 63 und dann 46 Arbeitsjahren (davon 2 Jahre Kindererziehungszeiten) in Rente gehen zu können. Und diese Möglichkeit will mir die CDU nun kurzfristig nehmen??? Das ist keine Anerkennung meiner Lebensleistung und nimmt mir das restliche Vertrauen in die aktuelle Politik. In meiner letzten Rentenauskunft steht, dass ich mit 63 und 14,4 % Abschläge in Rente gehen kann. Und nun?

