Über Nicole Anger

Ausgeübte Tätigkeit
Referentin für frühkindliche Bildung und Jugendhilfe beim Paritätischen Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Berufliche Qualifikation
MA Pädagogik, Psychologie, Anglistik, Journalistin (FJS)
Wohnort
Magdeburg
Geburtsjahr
1976

Nicole Anger schreibt über sich selbst:

Nicole Anger, Direktkandidatin Wahlkreis 11 Magdeburg

Über mich

  • geboren am 15. August 1976 in Magdeburg
  • aufgewachsen in Reform, seit 1999 in Stadtfeld Ost zu Hause
  • Patchworkfamilie

Ausbildung

  • 1995-2002 Studium der Pädagogik, Psychologie und Anglistik an der Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, Abschluss Magistra Artium
  • 1996 -1997 Bath College of Higher Education, Auslandsstudium in Bath, Großbritannien
  • 2010-2013 Fernstudium Fachjournalismus, Berlin, Abschluss Journalistin (FJS)

Beruf

  • Referentin für frühkindliche Bildung und Jugendhilfe beim Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen-Anhalt

Engagement

  • Mitglied im Stadtvorstand DIE LINKE.Magdeburg
  • Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Familie und Gleichstellung für die Fraktion DIE LINKE
  • Mitinitiatorin der Initiative frauen.politisch.stark
  • Mitinitiatorin des Bündnis Zivilgesellschaft Sachsen-Anhalt
  • Vorsitzende Aktion Musik e.V. Gröninger Bad 

Mitgliedschaften

  • GEW
  • VVN-BdA
  • Miteinander e.V.
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.
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Kandidaturen und Mandate

Abgeordnete Sachsen-Anhalt 2021 - 2026
Aktuelles Mandat

Fraktion: DIE LINKE
Eingezogen über die Wahlliste: Landesliste DIE LINKE
Mandat gewonnen über
Wahlliste
Wahlliste
Landesliste DIE LINKE
Listenposition
9

Kandidatin Sachsen-Anhalt Wahl 2021

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Magdeburg II
Wahlkreis
Magdeburg II
Wahlliste
Landesliste DIE LINKE
Listenposition
9

Politische Ziele

Als Magdeburgerin kenne ich viele Probleme und Herausforderungen, vor denen die Menschen in unserer Stadt stehen. Mir ist im Beruf beim Paritätischen Wohlfahrtsverband und im Ehrenamt wichtig, diejenigen Menschen der Gesellschaft zu vertreten und zu eigenem Engagement zu motivieren, die oft nicht mehr die Kraft haben, ihre Stimme gegen die vielen Ungerechtigkeiten zu erheben.

Solidarität statt Ellenbogen In den nächsten Jahren muss insbesondere geklärt werden, wer für die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie zahlen muss. Das wird Gegenstand politischer Auseinandersetzungen sein. Ich bin da sehr klar! Wir als LINKE wollen nicht, dass dies zu Lasten der Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen im Land geschieht. Das ist verbunden mit meinem Verständnis von Solidarität: Sich für die benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft einsetzen, sie stärken, um Armut schnell zu überwinden. Denn die zunehmende Kinderarmut ist ein Skandal in unserem so reichen Land.

Bildungsgerechtigkeit Ich kämpfe dafür, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Chancen und Rahmenbedingungen bekommen, um ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Dafür müssen konsequente Schritte zur Bekämpfung von Armut umgesetzt werden – denn die Armut der Eltern ist immer auch Kinderarmut. Alle Kinder und Jugendlichen müssen einen kostenfreien Zugang zu Bildung und Mobilität bekommen. Nur wer mobil ist, kann auch soziale und kulturelle Angebote nutzen, also seine Freizeit gestalten. Nicht der Markt soll und darf regeln, was unsere Kinder werden, sondern ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen.

Besonders unser Bildungssystem ist von der derzeitigen Landesregierung im Stich gelassen worden. Der absehbare Lehrer*innenmangel ist nur der krasseste Beleg. Außerdem hat die Corona-Krise uns gezeigt, wie wenig in die Digitalisierung unserer Schulen geflossen ist. Wir brauchen ein Bildungssystem, das – egal ob Kita oder Schule – wohnortnah, sozial gerecht und kostenfrei ist.

Gutes Wohnen für Alle Ein gutes Leben und Wohnen ist für mich auf eine simple Formel zu bringen: Eine Stadt für alle! Wir brauchen bezahlbaren sozialen Wohnraum, vor allem innerstädtisch. Wir wollen nicht, dass Menschen ihr Wohnumfeld verlassen müssen, damit neue Luxusquartiere wie das Domviertel oder am Schlachthof entstehen. Wohnen muss bezahlbar bleiben – in jedem Stadtteil.

Leben mit der Elbe Als Magdeburger*innen lieben wir unsere Elbe und leben vor allem mit ihr. Bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels, insbesondere beim Hochwasserschutz geschieht noch nicht genug. Für einen vollständigen Hochwasserschutz werden Entscheidungen immer wieder vertagt. Diese sind aber zwingend notwendig für den Schutz unserer attraktiven Elblandschaft.