Martina Hanke

| Kandidatin Sachsen
Martina Hanke
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Jahrgang
1958
Wohnort
Freital
Ausgeübte Tätigkeit
Vertriebsmitarbeiterin
Wahlkreis

Wahlkreis 48: Sächsische Schweiz−Osterzgebirge 1

Wahlkreisergebnis: 0,3 %

Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Martina Hanke: Lehne ab
Klimaschutz muss den Vorrang haben, weil die Ressourcen des Planeten schon aufgebraucht sind. Arbeitsplätze können für die Rekonstruktion der Natur, und der Umgestaltung der Mondlandschaften, welche der Tagebau hinterlassen hat frei gesetzt werden.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Der Pflegenotstand ist mit den hier vorhandenen Fachkräften nicht zu beheben, es fehlen Menschen, die bereit sind in Pflegeberufen zu arbeiten. Für Pflegekräfte aus dem Ausland muss es faire Arbeitsbedingunen und Anreize geben.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Wohnungsnotstand und Wohnungsleerstand sind Ergebnisse des Profitstrebens in der Wohnungswirtschaft.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Martina Hanke: Lehne ab
Die Jugend hat mitunter eine bessere politische und demokratische Bildung als mancher Erwachsener.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Ökologische und soziale Aspekte und nicht die Höchstgewinne sollten gerade bei der Vergabe öffentlicher Aufträge im Vordergrund stehen und finanziell höchstmöglichst gefördert werden
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
um Korruption zu verhindern und Chancengleicheit auch für kleinere Parteien zu sichern
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Martina Hanke: Stimme zu
ein Schritt in die richtige Richtung, um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu gewehrleisten.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Das ist dringend notwendig, um Hetze und Hass begegnen.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Martina Hanke: Lehne ab
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Martina Hanke: Neutral
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Martina Hanke: Lehne ab
Es gibt schon jetzt Alternativen, es muss eine Umgestaltung der Landwirtschaft erfolgen um nicht weiter den Lebensraum von Flora und Fauna zuzerstören. Das Artensterben zeigt, dass es dafür schon fast zu spät ist
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Prävention sollte vor Verbot stehen, Alkohol und Zigaretten, Dopingmittel sind auch nicht grundlegend verboten.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Besonders in Hinblick auf rechte und rechtsextreme Gruppierungen gibt es seitens des Verfassungsschutzes zu wenig Engagement.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Martina Hanke: Neutral
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Es muss gelingen, den Wolf dort anzusiedeln, wo er weitgehend ungestört ist. Ein Ausstieg aus der Nutztierhaltung und keine weiteren Genehmigungen für das Halten von Schafen in Wolfsreviernähe würde den Wolf in Distanz zum Menschen halten.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Martina Hanke: Stimme zu
Die Bereitstellung von Plätzen in Kindertagesstätten dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, gleichzeitig muss die Qualität der Kinderbetreuung im Vorschulalter verbessert werden und zu dessen Finanzierung Unternehmen heran gezogen werden.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Martina Hanke: Stimme zu

Über Martina Hanke

Ich bin Jahrgang 58, berufstätig, verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne, wovon der älteste bei uns lebt. Seit ich in Freital lebe, engagiere ich mich ehrenamtlich. Als die Kinder zur Schule gingen, in den 90er Jahren, organisierte ich einen Schüleraustausch zwischen Freital und einem kleinen französischen Bergbaustädtchen La Machine. Zur Jahrtausendwende erhielt unser Sohn Daniel, damals 17jährig, die Diagnose einer seltenen erblich bedingten, chronischen neurologischen progredient verlaufenden Krankheit, der Friedreich´schen Ataxie. Ich wollte und will nicht hilflos zusehen, wie diese Krankheit voranschreitet und unser aller Leben erschwert, deshalb engagiere ich mich seitdem für und mit einer Selbsthilfegruppe für Betroffene von Ataxien und der Huntingtonkrankheit und deren Angehörigen, die in Dresden angesiedelt ist und in ganz Sachsen ihr Einzugsgebiet hat.

 

Als im Jahr 2012 für die Fußball-Europa-Meisterschaft tausende Straßenhunde auf brutalste Weise getötet wurden, begann ich mich aktiv für den Aufbau des Tierschutzes in der Hundehilfe Ukraine e.V. einzusetzen. Zu dieser Zeit lebte schon ein Tierschutzhund aus Spanien in unserer Familie, heute ist es der liebenswerter rumänischer Streuner Hardy. Er trat das Erbe des Spaniers an: ein weiches Körbchen und liebevoll streichelnde Hände. Seitdem zaubert er uns jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht. Irgendwann in dieser Zeit und über diese Tätigkeit, begann ich darüber nachzudenken, welches Leid der Mensch den Tieren zufügt und las einen Artikel in welchem die Fragen gestellt wurden: Haben Tiere eine Seele? Wieviel Leid müssen sie ertragen? - Dabei ging es nicht um Straßentiere sondern um so genannte Nutztiere. Wirbeltiere haben ein Zentralnervensystem und empfinden Schmerz, Angst, Trauer und natürlich auch Zuneigung. Sie spüren liebevolle Zuwendung ebenso wie brutale Gewalt. Gnaden- und schonungslos werden Tiere vom Menschen ausgebeutet und getötet, um aus ihren Körpern Lebensmittel und Kleidung herzustellen. Das konnte ich nicht weiter mittragen, das musste sich ändern!
Für diese notwendige Veränderung sehe ich die Verantwortung zuerst bei mir. Am 1. Januar 2014 kippte ich den Schalter um und wurde Veganerin, von jetzt auf heute. Für mein Essen, meinen Genuss, meine Kleidung sollte kein Tier mehr leiden müssen. Schnell fand ich Gleichgesinnte, vor allem über soziale Medien, viele Ideen und gute Rezepte und konnte so eine neue Welt für mich entdecken: nur noch mit pflanzlichem Kochen, Backen und Genießen. Da ich gern und vor allem für andere am Herd stehe, gelingt es mir, Neugier zu wecken, immer wieder ins Gespräch oder besser ins Gerede zu kommen, Anstöße zum Konsumverhalten zu geben, und zwar ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
Im Mai 2016 schloss ich mich der V-Partei³ an, fand in ihrem Programm meine Ideen wieder und ein politisches Zuhause. In diesem Sinne hieß es nun wirklich Politik selber machen, ohne jegliche Erfahrungen. Wer Veränderung will, muss bei sich beginnen, selbst Teil dieser Veränderung sein, sie bewirken. Neue Herausforderungen standen an, die Gründung des Landesverbandes Sachsen, Mitarbeit in dessen Vorstand und die Bundestagswahl 2017 mit der Hürde der Unterschriftensammlungen, dem Plakatieren, dem ersten Wahlkampf überhaupt. Die Probleme, die wir damals schon ansprachen und in unserem Programm stehen, erschlagen uns heute: Klimawandel, massenhafte Nutztierhaltung, industrielle Landwirtschaft, zerstörte Natur - mit der Folge des Artensterbens, ein erschöpfter, über die Maßen ausgebeuteter Planet Erde, Menschen von Hunger und Not in die Flucht getrieben… Und wir  mittendrin, im Konsum, der Wegwerfgesellschaft, dem Überfluss, dem Müll und dem Streben nach immer mehr, nach Höchstleistungen und immer stärkerem Wachstum. Der ständige Druck lässt kaum Zeit, darüber nachzudenken, was wir wie verbrauchen und zerstören, auch unser eigenes Leben, denn unser Lebensstil macht uns krank. Dabei gibt es gerade in Sachsen positive Ansätze. Daniel Hausmann, aus Rochlitz zum Beispiel ist der erste Landwirt in Sachsen, der den Ausstieg aus der industriellen Tier“produktion“ hin zur ökologischen, bio-veganen Landwirtschaft geschafft hat. Das heißt, Landwirtschaft ohne Gift und Gülle, ressourcenschonend und Landschaft wieder Natur zurückgebend.
Es bleibt für mich dabei: Veganismus ist die Lösung für sehr viele Probleme, unter denen die Erde, Natur, Mensch und Tier leiden. Dafür und in diesem Sinne stelle ich mich der Wahl als Direktkandidatin für den Sächsischen Landtag.

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# Gesundheit 21Aug2019

(...) ÄIIE, BAGFW, DDH, DEGAM, DGPs, DKSB, STIKO, ver.di (Stellungnahmen siehe https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnu...). Betrachten Sie eine Impfpflicht für ethisch vertretbar? (...)

Von: Fgrsna Sevgm

Antwort von Martina Hanke
V-Partei³

(...) Das Thema Impfen ist im Einzelnen noch nicht Teil des Programmes, wird aber natürlich von uns sehr intensiv diskutiert. Unser Konsens ist aktuell, dass wir uns nicht gegen Impfungen generell, aber gegen eine Impf-Pflicht aussprechen. Da das Thema, wie Sie richtig ausführen, sehr komplex ist, würden wir dafür plädieren, dass diese Entscheidung jede*r selbst verantwortlich treffen sollte. (...)

Können Sie mir bitte die Ziele ihrer partei erklären.

Von: Unaf-Wüetra Yberamb

Antwort von Martina Hanke
V-Partei³

(...) Wichtig wäre es dabei, Voraussetzungen zu schaffen, die den dringend erforderlichen Klimawandel ermöglichen. Ein zentrales Thema ist dabei der schrittweise Ausstieg aus Agrarindustrie und Massentierhaltung hin zu einer bio-veganen ökologischen, ressourcenschonenden Landwirtschaft. Es geht darum, globale Zusammenhänge und Auswirkungen des Wachstums, Konsum und Essverhalten zu verstehen und in diesem Bereich konsequente Veränderungen in Politik und Gesellschaft zu bewirken. (...)

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