Martin Holke

| Kandidat Sachsen
Martin Holke
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Jahrgang
1987
Wohnort
Delitzsch
Berufliche Qualifikation
studierter Pflegemanager
Wahlkreis

Wahlkreis 34: Nordsachsen 1

Wahlkreisergebnis: 7,9 %

Liste
Landesliste, Platz 47
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Martin Holke: Lehne ab
Der Kohlekompromiss sagt: stufenweiser Ausstieg bis 2038. Damit ist einerseits Klarheit für den Klimaschutz geschaffen und andererseits ausreichen Zeit zum Strukturwandel gegeben. Ich halte das für eine vernünftige Balance zwischen beiden Zielen.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Das Anwerben von Pflegekräften aus dem Ausland ist einer von vielen Bausteinen, um den schon bestehenden bzw. sich verschärfenden Fachkräftemangel abzufangen. Wichtig ist mir, dass wir nicht den Arbeitsmarkt anderer Länder leer fegen und die Situation dort verschlimmern.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Vor allem kommunale Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sollen Fördermittel erhalten, um neue bezahlbare Wohnungen zu schaffen und langfristig zu erhalten. Zudem soll sich der Verkauf öffentlicher Grundstücke an sozialen, ökologischen, wohnungs- und städtebaulichen Aspekten orientieren.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Martin Holke: Lehne ab
Wenn wir junge Menschen wirklich ernst nehmen und für unsere Demokratie begeistern wollen, sollten sie auch frühzeitig an politischen Entscheidungsprozessen mitwirken dürfen. Schließlich betreffen deren Auswirkungen auch ihr tagtägliches Leben. Andere Bundesländer zeigen: es funktioniert!
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Das zeichnet einen richtigen Sozialstaat aus: Dass man keine Sorge vor dem Alter haben muss. eine Rente, die dafür reicht, ein ordentliches und anständiges Leben zu führen (hier geht es ja nicht um Luxus), sollte durch die Solidarität der Gesellschaft für Jede und Jeden ermöglicht werden.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Gerade weil öffentliche Aufträge mit dem Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanziert werden, müssen ökologische und soziale Kriterien beachtet werden. Es ist doch absurd, mit dem Geld der Allgemeinheit Lohndumping und Umweltverschmutzung zu finanzieren!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Ein solches Register trägt zu mehr Transparenz bei und hilft den Bürgerinnen und Bürgern, die Arbeit von Politikerinnen bzw. Politikern und deren Parteien besser nachvollziehen sowie bewerten zu können. Moderene Politik wird nicht im Hinterzimmer, sondern mit offenem Visier gemacht.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Martin Holke: Lehne ab
Wer auf dem Land praktiziert, soll dafür praktische Unterstützung bekommen. Das hilft schon jetzt und nicht erst in zehn Jahren. Wir wollen den Kommunen helfen, Polikliniken Plus zu gründen, in denen Ärztinnen und Ärzte angestellt werden. Wer eine eigene Praxis aufmacht, erhält einen Zuschuss.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Angriffe auf unsere Demokratie sind längst keine kleinen lokalen Themen mehr. Hier müssen alle solidarisch zusammenstehen. Durch das Programm "Weltoffenes Sachsen" erhalten Initiativen Förderung und politischen Rückhalt. Dies gilt es weiter auszubauen.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Martin Holke: Neutral
Ich findes es wichtig, abgelehnte Asylbewerberinnen und Asylbewerber den sogenannten "Spurwechsel" zu ermöglichen: Also ein Bleiberecht, wenn sie hier arbeiten und gut integriert sind.Wenn das nicht der Fall ist und kein Aufenthaltsrecht besteht, ist eine Rückführung aus meiner Sicht gerechtfertigt.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Wir wollen auf ein sogennanntest Paritätsgesetz hinarbeiten, sodass Frauen und Männer aus dem städtischen und ländlichen Raum gleich vertreten sind und mit den Wahllisten die Voraussetzung dafür geschaffen wird. Denn Frauen müssen sichtbar sein - in der Politik genauso wie in der Gesellschaft.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Martin Holke: Lehne ab
Glyphosat und andere Pflanzenschutzmittel sollen so wenig wie möglich zum Einsatz kommen. Nur dort, wo andere Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung scheitern oder ökonomisch nicht vertretbar sind, ziehen wir es in Erwägung. Das ist auf öffentlichen Flächen jedoch nicht der Fall.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Durch die Legalisierung von Cannabis wollen wir es den Dealern harter Drogen wie Crystal schwerer machen und die Strafverfolgung konzentrieren. Verantwortungsvoller Umgang bei strenger staatlicher Kontrolle und Stärkung der Suchtprävention sind unsere zentralen Eckpfeiler.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Martin Holke: Lehne ab
Auch nach Umsetzung einer Vielzahl der 2015 vorgelegten Handlungsempfehlungen zur Arbeit des Landesamts für Verfassungsschutz besteht weiterer Verbesserungsbedarf, u. a. bei der Behörden-Zusammenarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit und Beratungstätigkeit sowie der parlamentarische Kontrolle.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Martin Holke: Lehne ab
Rein praktisch macht ein solcher Vorrang wenig Sinn: In unseren Kommunen gibt es seltener reine Gewerbe- oder Wohngebiete, größtenteils sind Wohnen und Gewerbenutzungen gemischt. Das Kabel kommt dann einfach für beide in die Erde.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Der Wolf ist eine geschützte Tierart. Dem Schutz des Wolfes ist genauso Rechnung zu tragen wie den damit verbundenen Aspekten der Sicherheit für Mensch und Weidetier. Die neue Wolfsmanagementverordnung bringt Rechtssicherheit bei Vergrämung und Abschuss sowie Unterstützung für Weidetierhalter.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Martin Holke: Stimme zu
Wir wollen die Familien entlasten. Der Wegfall der Kita-Gebühren ist ein Beitrag hierfür. Mit einer gebührenfreien Kita sicheren wir den chancengleichen Zugang zu frühkindlicher Bildung. Das ist aber nur ein Baustein: Auch die Qualität muss sich Schritt für Schritt weiter verbessern.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Martin Holke: Stimme zu
Unser Steuersystem ist insofern ungerecht, als dass es größtenteils Einkommen aus menschlicher Arbeit besteuert. Aber alles Einkommen, das ohne Arbeit erzielt wird (Kapitalerträge, Erbschaften, Automatisierungsgewinne), kommt deutlich besser weg. Das muss sich ändern. Deshalb ein klares Ja.
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# Finanzen 19Aug2019

(...) Halten Sie den unbedingten Erhalt der “Schwarzen Null” für sinnvoll? Ist ein generelles Ausbleiben von Neuverschuldung nicht eine eventuelle Gefahr und Versäumnis notwendiger Investitionen, die in einer globalisierten Welt essenziell sind?

Von: Revp Unhcg

Antwort von Martin Holke
SPD

Die „schwarze Null“ sagt aus, dass ein Haushalt ausgeglichen ist. Die (...)

Gerade im ländlichen Raum ist eine gute Verkehrsinfrastruktur notwendig. Welche Ideen haben Sie für einen gut ausgebauten, flächendeckenden und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr? (...)

Von: Znevxn Fpuvaxry-Xyrvaxr

Antwort von Martin Holke
SPD

Ziel unserer Verkehrspolitik ist es, den Öffentlichen Nahverkehr (...) Anteil der sächsischen Bevölkerung, der innerhalb von 300 Metern einen (...)

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