Über Marei Zylka
Marei Zylka schreibt über sich selbst:

Ich bin in Reinickendorf aufgewachsen und kenne den Bezirk – seine Straßen, Schulen und Ecken – aus erster Hand. Heute studiere ich im Master auf Lehramt für Chemie und Physik an der Freien Universität Berlin und stehe kurz vor meinem Praxissemester an einem Gymnasium in Berlin. Der Weg in die Schule ist für mich mehr als ein Studienfach: Er zeigt mir jeden Tag, wie eng Bildungschancen mit einem Umfeld zusammenhängen, in dem Kinder und Jugendliche wirklich lernen können.
Mein Engagement für die Grünen ist für mich eine logische Fortsetzung dieses Weges. Ich setze mich dafür ein, dass Reinickendorf eine Bildungspolitik bekommt, die junge Menschen ernst nimmt – mit gut ausgestatteten Schulen und gut ausgebildeten Personal. Gleichzeitig liegt mir der Klimaschutz am Herzen: Reinickendorf braucht mehr Grün, bessere Luft und eine Verkehrspolitik, die allen Menschen sichere und verlässliche Wege bietet – ob zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder dem Auto. Gerade als Außenbezirk mit viel Durchgangsverkehr sehe ich hier großen Handlungsbedarf.
Neben meiner politischen Arbeit war ich lange als Jugend-Teamerin in der evangelischen Kirche aktiv – eine Erfahrung, die mir gezeigt hat, wie wichtig es ist, jungen Menschen zuzuhören, Verantwortung zu übertragen und Räume für Mitgestaltung zu schaffen.
Ich kandidiere für den Wahlkreis 3 in Reinickendorf, weil ich glaube, dass gute Politik dort anfängt, wo man sich auskennt – und weil ich für meinen Bezirk etwas bewegen will.
Aktuelle politische Ziele von Marei Zylka:
Kandidatin Berlin Wahl 2026
Mein politisches Ziel Nummer eins: endlich ein 10-Minuten-Takt für die S25!
Die S25 ist eine zentrale Verbindung für die Menschen in Heiligensee und Tegel in die Stadt. Da die Linie künftig bis nach Velten verlängert werden soll, braucht es einen zweigleisigen Ausbau. Der schwarz-rote Senat schiebt diesen Ausbau jedoch bis 2040 auf. Ich setze mich deshalb dafür ein, den 10-Minuten-Takt zunächst bis Tegel und erst in einem zweiten Schritt bis nach Brandenburg umzusetzen. Das würde den Zeitplan deutlich verkürzen, denn das zweite Gleis bis Tegel liegt eigentlich schon. Zudem setze ich mich für längere Bahnsteige ein, damit künftig Vollzüge statt nur Dreiviertelzüge halten können – so passen mehr Menschen in die S25.
Ein weiteres Ziel ist der Schutz unserer Wälder vor dem Klimawandel. Der Tegeler Forst ist durch Dürreperioden und Stürme stark gefährdet – das haben wir letztes Jahr alle gesehen. Deshalb braucht es Maßnahmen, damit der Wald klimaresilienter wird und Heiligensee sowie Konradshöhe grün bleiben.
Außerdem setze ich mich dafür ein, dass auf dem Falkenplatz in Konradshöhe endlich eine öffentlich zugängliche Toilette mit Trinkbrunnen entsteht. Und nicht zuletzt: Der 222er soll künftig zuverlässig alle 10 Minuten pünktlich fahren!
