Frage an Marcus Bühl von Cuvyvcc Cbavgxn bezüglich Land- und Forstwirtschaft

13. Juni 2018 - 18:30

Sehr geehrter Herr Bühl,

schächten ist in Deutschland grundsätzlich nicht gestattet, die Einfuhr von Fleisch im Ausland geschächteter Tiere ist dagegen legal.
Dieses ohnehin schon weiche Verbot wird in der Praxis jedoch weiter aufgeweicht.
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__4.html
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__17.html

Zum einen gibt es die Möglichkeit in Deutschland Tiere unter Betäubung zu schächten.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schlachten-kurs-grub-1.3998717#
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schlachten-kurs-grub-1.3998717-2

Außerdem wird Fleisch von im Ausland geschächteten Tieren nach Deutschland importiert.
https://youtu.be/MXN2piFmWLo

Die Nachfrager beruft sich auf religiöse Interessen und die Freiheit zum Bekenntnis/Religion.
In Deutschland gilt jedoch die Freiheit sich zu einem Bekenntnis oder einer Religion zu bekennen.
Es gilt jedoch nicht die Freiheit der Bekenntnisse/Religionen alles zu tun, bzw. Narrenfreiheit unter dem Deckmantel der Religion.

Das schächten ist ein mitunter minutenlanger Todeskampf für die Tiere.
Wen Sie sehr starke Nerven haben können Sie sich hier anschauen was schächten für die Tiere bedeutet.
https://www.youtube.com/watch?v=paH6JmVL2FA

Was werden Sie gegen diese Tierquälerei tun?

Mit freundlichen Grüßen
Cuvyvcc Cbavgxn

Frage von Cuvyvcc Cbavgxn
Antwort von Marcus Bühl
27. Juni 2018 - 20:24
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen

Sehr geehrter Herr Cbavgxn,

regelmäßig erreichen mich zahlreiche Anfragen von Bürgern aus der ganzen Bundesrepublik Deutschland zu den unterschiedlichsten Themen. Allein die Sichtung (ohne inhaltliche Auswertung) und Gruppierung der eingehenden Nachrichten bindet einen Mitarbeiter täglich bis zu zwei Stunden.

Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass ich als gewählter Thüringer Bundestagsabgeordneter mit dem Bundestagswahlkreis Gotha – Ilm-Kreis vorrangig Anliegen und Anfragen von Bürgern aus Thüringen und meinem Wahlkreis beantworte, die mein Büro auf den herkömmlichen Kontaktwegen (per Email unter marcus.buehl@bundestag.de oder auf dem Postweg unter "Marcus Bühl MdB, Platz der Republik 1, 11011 Berlin") erreichen.

Zu den von Ihnen gestellten Fragen werde ich gerne Stellung nehmen, wenn Sie mir bestätigen, dass es sich um Ihre persönliche E-Mail-Adresse handelt bzw. mir Ihre persönliche E-Mail-Adresse nachreichen. Zusätzlich möchte ich Sie darum bitten, mir Ihre postalischen Daten zu übermitteln, damit ich gegebenenfalls auf dem Postweg mit Ihnen in Verbindung treten kann. Diese Absicherung dient dem Schutz vor oftmals auftretenden Massenanfragen ohne konkreten Abgeordnetenbezug. Für mein Vorgehen bitte ich um Verständnis. Mit der Übersendung bestätigen Sie die Speicherung und Verwendung Ihrer Daten zu Kommunikationszwecken mit Ihnen.

Weitergehende Informationen über meine politische Arbeit im Parlament und meine Aktivitäten im Wahlkreis können Sie auch auf meiner Webseite www.marcus-buehl.de (derzeit in Überarbeitung!), auf meiner Facebookseite www.facebook.com/marcus.buehl.afd und bei Twitter twitter.com/Marcus_Buehl nachlesen. Dort finden Sie dann unter anderem auch ein umfangreiches Pressemitteilungsarchiv oder allgemeine politische Informationen. In beiden Medien äußere ich mich regelmäßig zu tagespolitischen Themen, um möglichst viele Bürger in meinem Wahlkreis und darüber hinaus zu erreichen.

Zu sehr vielen tagespolitischen Fragen und Grundsatzentscheidungen der Alternative für Deutschland finden Sie die Antwort auf der Webseite unter www.afd.de, der AfD-Bundestagsfraktion unter www.afdbundestag.de oder der Webseite des Deutschen Bundestages unter www.bundestag.de .

Mit dem Wermutstropfen, dass diese Zwischenantwort seitens der Betreiber von Abgeordnetenwatch.de als ein Standard-Textbaustein bewertet wird und somit eher negativ oder gar nicht in die Statistik eingeht, muss ich in gewisser Weise leben. In Zeiten, wo mit nur wenigen Mausklick Massenmails generiert werden, möchte ich aber die Kommunikation mit meinen Bürgern nicht an der Quantität, sondern an der Qualität messen.

Mit freundlichen Grüßen
Marcus Bühl MdB