Jahrgang
1983
Wohnort
Bad Freienwalde
Berufliche Qualifikation
Sozialversicherungsfachangestellter
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 33: Märkisch-Oderland III

Wahlkreisergebnis: 18,8 %

Liste
Landesliste, Platz 16
Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Ein darüber hinaus gehender Finanzbedarf zum weiteren Ausbau , soll vorrangig unter Nutzung von eigen. Finanzierungsquellen der FBB( Kredite) gedeckt werden.
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Angesichts der hohen Einstellungsbedarfe wird das Land vorerst auf die Einstellung und Qualifizierung von Seiteneinsteiger*innen angewiesen sein. Zum einen ist es wichtig, den Einstieg zu erleichtern, zum anderen sollte niemand vor einer Klasse stehen, ohne dafür entsprechend vorbereitet zu sein.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Marco Büchel: Lehne ab
Vor dem Hintergrund unserer Geschichte und der Skandale im Zusammenhang mit dem NSU stehen wir Geheimdiensten grundsätzlich kritisch gegenüber und fordern deren Abschaffung. Solange wir dieses Ziel noch nicht erreicht haben, muss die parlamentarische Kontrolle so wirkungsvoll wie möglich sein.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Die paritätische Vertretung der Geschlechter im Landtag ist zentrale Voraussetzung für die gleichberechtigte Interessenvertretung von Frauen und Männern. Der Landtag hat im Frühjahr 2019 die paritätische Besetzung der Landeslisten zur nächsten Landtagswahl beschlossen.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Marco Büchel: Lehne ab
Der sozialverträgliche Ausstieg aus der Braunkohleverstromung muss so schnell wie möglich kommen. Den Neuaufschluss von Tagebauen lehnen wir ab, auch für die Abbaggerung von Proschim sehen wir keine energiewirtschaftliche Notwendigkeit.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
DIE LINKE hat sich dafür stark gemacht, dass unser Landtag ein Lobbyregister schafft. Seit 2013 gibt es ein Register der Interessenvertretungen. Obwohl der Eintrag/Nichteintrag mit keinen Vorteilen bzw. Sanktionen verbunden ist, enthält es mittlerweile über 350 Einträge.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Marco Büchel: Neutral
Die flächendeckende Versorgung mit Breitband ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorgung. Schnelle Internetverbindungen sind grundlegende Voraussetzung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe. Das Land unterstützt deshalb den flächendeckenden Ausbau mit 4G/LTE und Glasfaser.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Marco Büchel: Neutral
Die Entscheidung über die Jagd des Wolfes liegt beim Bund. Die Landespolitik hat in den vergangenen Jahren Beratungs- und Informationsmöglichkeiten und auch Entschädigungslösungen geschaffen und damit auf die Herausforderungen reagiert, die vor allem für die Landwirtschaft bestehen.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Um dem Ärztemangel insbesondere in ländlichen Gebieten entgegenzusteuern, werden wir unser Landärzte-Programm zügig umsetzen. Darüber hinaus unterstützen wir die Stabilisierung und den Ausbau einer gesundheitlichen Versorgungslandschaft mit sehr vielfältigen Angeboten.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind eine erhebliche Gefahr für unser Gemeinwesen. Eine starke, lebendige Demokratie lässt sich nicht herbei beschließen. Sie lässt sich aber aktiv fördern und befördern – dazu gehört vor allem die Unterstützung des Handlungskonzepts „Tolerantes Brandenburg“.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Marco Büchel: Lehne ab
Glyphosat sollte angesichts der möglichen Gesundheitsgefährdung und negativer Auswirkungen auf die biologische Vielfalt möglichst nicht mehr eingesetzt werden.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Eine deutlich verbesserte ‚Rente nach Mindestentgeltpunkten‘ fordert DIE LINKE seit Langem. Es kommt allerdings darauf, wie die Bedingungen für die Grundrente ausgestaltet werden. Die Rente muss ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Gang zum Sozialamt gezahlt werden.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Marco Büchel: Lehne ab
Dass Unternehmen mit schnellen Internet versorgt werden müssen, ist unstrittig. Zentrale Voraussetzung für einen digitalen Wandel ist aber die freie Verfügbarkeit von Internetzugängen und eine leistungsfähige Netz-Infrastruktur für alle Bürger*innen. Internet ist Teil öffentlicher Daseinsvorsorge.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
DIE LINKE setzt grundsätzlich auf den Ausbau des ÖPNV. Wir wollen ihn deutlich attraktiver gestalten, um mehr Menschen den Umstieg vom Auto in Busse und Bahnen zu ermöglichen. Unser Ziel ist ein Stundentakt als Mindestbedienstandard des ÖPNV im gesamten Land, unabhängig vom Schülerverkehr.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Marco Büchel: Lehne ab
Gemeinsam mit anderen haben wir uns dafür eingesetzt, dass die Ausländerbehörden alle rechtlichen Spielräume im Zusammenhang mit Abschiebungen nutzen. Nicht alle Flüchtlinge können abgeschoben werden, zum Beispiel, weil in ihren Heimatländern Krieg ist oder ihnen Verfolgung droht.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Bei der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand wollen wir sicherstellen, dass die Auftrag-geber*innen ihre Angestellten und Partnerfirmen sozialen Standards gemäß vergüten. Zudem wollen wir fairen Handel und klimagerechte Produktionsweise mit dem Instrument der Vergabe stärken.
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Marco Büchel: Neutral
Wir haben die Rechte der kleinen Gemeinen in den Planungsgemeinschaften gestärkt und die Berücksichtigung von Anwohnerinteressen ausgebaut. Überall soll ein Abstand zur Wohnbebauung von min 1000 Metern gesichert sein. Über die Windkraftabgabe sind die Gemeinden künftig an der Wertschöpfung beteiligt
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Marco Büchel: Stimme zu
Drogenkonsum kann durch Verbote nicht wirklich eingeschränkt werden. In der Drogenpolitik muss ein Umdenken erfolgen. Wir setzen auf Prävention, Information und Hilfe statt Kriminalisierung der Sucht-Betroffenen. Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Legalisierung von Cannabis ein.

Die politischen Ziele von Marco Büchel

Ostbrandenburg mit seinen reizvollen Naturlandschaften – Felder, Wälder und Wasser soweit das Auge reicht und tollen, lebenswerten Städten und Gemeinden. Genau hier bin ich seit 36 Jahren fest verwurzelt und engagiert. Mit meiner kleinen Familie lebe ich in Bad Freienwalde. So oft es geht genießen wir gemeinsam, beim Wandern und Fahrradfahren, diese kostbaren Schätze.

Unsere Region, von der Oder bis zum Berliner Stadtrand, für viele Generationen weiterzuentwickeln und nachhaltig zu gestalten, ist für mich als Stadtverordneter (seit 2003) und Landtagsabgeordneter eine unverzichtbare Aufgabe. Eines hat sich für mich dabei immer wieder bestätigt: Mit möglichst vielen Menschen sprechen, ihnen zuhören und dann die Sache gemeinsam anpacken. Auf dieser kommunalpolitischen Erfahrung basiert auch meine Arbeit als Landtagsabgeordneter – ob in Altlandsberg, Bad Freienwalde, Fredersdorf-Vogelsdorf, Wriezen, im Amt Falkenberg-Höhe oder im Amt Barnim-Oderbruch.

Einen besseren ÖPNV, gesicherte Krankenhausstandorte und eine gute gesundheitliche Versorgung, ausreichend Kitaplätze wie auch ausgebaute Radwege und Straßen sind einige Themen, die mich regelmäßig begegnen. Themen dich ich gern weiterhin mit den Akteuren vor Ort anpacken möchte.

Konkret möchte ich u.a. den Ausbau von direkten Bahnanbindungen nach Berlin, sowohl von Bad Freienwalde wie die weitere Reaktivierung der Wriezener Bahn erreichen. Genauso ist ein Ausbau des ÖPNV im Berlinnahen Raum für mich von großer Bedeutung.

In den letzten Jahren konnten wir gemeinsam erreichen, dass auch neue Radwege, wie in Altlandsberg gebaut wurden. Lassen sie uns daran weiteranknüpfend und das Radwegenetz ausbauen. 

Die Landwirtschaft prägt unsere Region. Dies will ich auch weiterhin im Fokus haben.  

Überall begegnen mir Menschen, die selbstlos und mit großer Leidenschaft dem Alltag in unseren Kommunen ein unverzichtbares Gesicht geben. Oft als „Ehrenamt“ bezeichnet trifft das Wort leider nicht das Gewicht dieses Engagements. Wir brauchen aber keine neuen Vokabeln, sondern frische Ideen der Wertschätzung.

Mich interessieren stets ihre Themen. Kommen sie gern mit mir jederzeit ins Gespräch.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Wie wollen Sie eine auskömmliche, rechtssichere und unbürokratische Refinanzierung der wertvollen pädagogischen Arbeit der freien Kitaträger im Land Brandenburg gewährleisten?

Von: Znegva Wrhgare Fgrcunahf-Fgvsghat

Antwort von Marco Büchel
DIE LINKE

(...) Sie sind herzlich eingeladen, im Rahmen Ihrer Trägerstruktur mitzudenken. DIE LINKE wird sich auch in der neuen Legislatur für eine gute Qualität der Kindertagesbetreuung einsetzen- das schließt ja ein, die Träger der Aufgabe dafür in die Lage zu versetzten. Die Elternbeitragsfreiheit wollen wir zusätzlich stemmen, so dass zumindest ein Problem auch für sie als Träger dann entfällt, nämlich das, welche kosten auf die Gebühren umgelegt werden können. (...)

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