Fragen und Antworten
Für die SPD ist frühkindliche Bildung seit Langem ein Schwerpunktthema. Die Landesausgaben für Kindertagesbetreuung sind seit 2014 von rund 220 Millionen Euro auf mittlerweile über 680 Millionen Euro jährlich gestiegen.
Ehrlich sein möchte ich aber auch: Ob und wann genau der Schritt auf 1:4 gelingt, hängt auch von dem endgültigen Beschluss zum Doppelhaushalt 2027/2028 ab, welcher parallel zur Beratung des Kita-Finanzierungsneuordnungsgesetzes läuft.
Als SPD ist unser Anspruch, dass eine Reform der Kita-Finanzierung sozial gerecht bleibt und nicht zulasten der Familien geht, die es sich am wenigsten leisten können.
Eine abschließende Antwort kann ich Ihnen ehrlicherweise erst nach Abschluss der Ausschussberatungen geben, da genau diese Fragen dort verhandelt werden. Ich sichere Ihnen aber zu, dass ich mich für eine Lösung einsetze, die eine adäquate und sozial gerechte Essensversorgung in Potsdamer Kitas sicherstellt, ohne die Kitas oder Familien einseitig zu belasten.
Abstimmverhalten
Aufhebung von EU-Sanktionen
Streichung parlamentarischer Ordnungsgelder
Geschäftsordnung des Landtages Brandenburg für die 8. Wahlperiode
Selbstauflösung des Landtages Brandenburg beschließen
Über Manja Schüle
Manja Schüle schreibt über sich selbst:

Vereinbarkeit ist mein zentrales Thema – von Familie, Beruf, ehrenamtlichem Engagement und Pflege. Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und habe einen zweijährigen Sohn. Seit 2009 leite ich das Ministerbüro von Günter Baaske, zunächst im Arbeits- und Sozialministerium und jetzt im Jugend- und Bildungsministerium. Geboren bin ich in Frankfurt (Oder) und dort mit Mutter und Schwester in einem DDR-Neubaugebiet aufgewachsen. Vielleicht kennen Sie meine alte Heimat aus dem Andreas-Dresen-Film „Halbe Treppe“. Die „Platte“ ist genauso prägender Teil meiner Geschichte wie der Babelsberger Altbau, in dem ich jetzt lebe. 1996 bin ich zum Studium der Politikwissenschaften nach Potsdam gezogen, das ich2006 mit einer Doktorarbeit über politische Bildung abschloss. Mein Studium habe ich mit Nebenjobs finanziert. Ich war Reinigungskraft, Ferienlagerbetreuerin, Messeassistentin. Doch die Politik hat mich bald nicht nur theoretisch gereizt und so habe ich erst für SPD-Abgeordnete und nach meiner Promotion als Bildungsreferentin in der brandenburgischen SPD-Landtagsfraktion gearbeitet. Heute bin ich als Büroleiterin in einem Ministerium tätig. Darauf bin ich stolz. Es war nicht selbstverständlich, dass ich studieren und meinen Doktor machen würde und es schließlich dorthin schaffen würde, wo ich heute bin. Privat lese ich gerne, insbesondere Krimis, erhole mich am besten bei Radtouren in der Region oder mit Freunden beim Doppelkopf-Abend. Am wichtigsten ist mir aber die Zeit mit meinem Sohn und meinem Mann. Seit vielen Jahren bin ich ehrenamtlich Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der brandenburgischen SPD und beratendes Mitglied im SPD-Landesvorstand. Ich war Stadtverordnete in Potsdam. Ich bin in vielen Vereinen und Initiativen aktiv, war Gründungsmitglied des Lokalen Bündnisses für Familien in Potsdam Nord-West, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und bin Gewerkschaftsmitglied.
