Portrait von Manfred Wolfrum
Manfred Wolfrum
AfD
Zum Profil
Frage stellen
Die Frage-Funktion ist deaktiviert, weil Manfred Wolfrum zur Zeit keine aktive Kandidatur hat.
Frage von Frank B. •

Frage an Manfred Wolfrum von Frank B. bezüglich Gesundheit

Sehr geehrter Dr.Wolfrum,

da Sie von unhaltbaren Zuständen schreiben, wollte ich nachfragen, was Sie und ihre Partei in Sachen Bürgerschutz/Verbraucherschutz besser machen wollen. Geht es dort hauptsächlich um den Schutz vor Asylsuchenden und Ausländern, oder auch um Umweltschutz, Lebensmittelsicherheit, Schutz vor Feinstaubbelastung,Lärm... . Lebensqualität hat auch mit der Umwelt, in der wir Leben zu tun und diese besteht nicht nur aus Ausländern.
Was planen Sie in Sachen Lebensmittelsicherheit (Stichwort Massentierhaltung,Antibiotikaeinsatz), Feinstaub- und CO2 Reduzierung, Lärmreduzierung(Straße,Schiene) zu unternehmen, falls es überhaupt ihr Anliegen ist.
Weil Sie auch vom Fach sind, würde mich interessieren, ob Sie den Einfluss der Pharmaindustrie auf die Ärzte und Krankenhäuser kritisch betrachten oder ob Sie dies als unerlässliche Unterstützung sehen. Ist der Pharmakodex 2016 für Sie ausreichend?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Portrait von Manfred Wolfrum
Antwort von
AfD

Sehr geehrter Herr B.,

zunächst zur Richtigstellung:
Vor (wirklich) Asylsuchenden (ca. 3% der Zuwanderer) muß man sich nicht schützen. Die sind aufzunehmen und zwar ohne irgendeine Obergrenze.
Vor Ausländern generell muss sich Deutschland auch nicht schützen, denn unser Land hat über die Jahrhunderte immer von Fleiß und Kultur integrationswilliger Ausländer profitiert. Daran hat sich nichts geändert. ... ich denke, den Rest kennen Sie aus meinem/unserem Parteiprogramm. Mit der Überschwemmung unseres Landes mit kulturfremden Migranten, vielfach Analphabeten, meistens direkt in unser soziales Netz und mit der zunehmenden - teils militanten - Verbreitung der islamischen Weltanschauung, die ja nur die Scharia akzeptiert und die Menschenrechtscharta der UN ablehnt, werden wir noch zu tun bekommen. Denken Sie an mich!

Massentierhaltung ist z.Zt. unumgänglich, wenn man 80 Mio. Einwohner auf begrenzter Produktionsfläche mit Protein versorgen will, besonders in den Großstädten. Natürlich muss dabei das Tierwohl im Vordergrund stehen und auch z.T. deutlich verbessert werden. Dezentrales Abschlachten von Säugetieren ohne Betäubung ("Schächten") ist da kein Ausweg und eigentlich sogar verboten.
Unsere Lebensmittel sind sehr sicher, sowohl absolut, als auch relativ im Vergleich mit der restlichen Welt. Die Menschen werden immer älter bei meist zufriedenstellender Gesundheit. Bio-Produkte sind eher ideologisch unterlegt besser, bei näherem Zusehen auch immer wieder einmal problematisch (z.B. Eier), insbesondere wenn man bedenkt, dass im alternativen Landbau Substanzen erlaubt sind, die in der ziemlich scharf kontrollierten konventionellen Landwirtschaft längst verboten sind. Auch eine konsequente Aflatoxin (sehr problematisches "natürliches" Gift)-Prophylaxe ist in der konventionellen Landwirtschaft Pflicht, im alternativen Landbau nicht.
Tiere haben den gleichen Anspruch auf Antibiotika wie Menschen, wenn sie krank sind. Die prophylaktische breitgestreute Antibiose beim Menschen ist obsolet und sollte es auch bei Tieren sein. Eine langsame Besserung diesbezüglich ist erkennbar.
Feinstaub ist ohne jeden Zweifel problematisch für die Gesundheit und muss maximal reduziert werden. Ursächlich ist aber hier nicht in erster Linie der Straßenverkehr, schon gar nicht der Verbrennungsmotor. Hausbrand, Industrie und insbesondere die Sonne (die ja "umsonst strahlt") machen den Löwenanteil aus. Zwischen den (inzwischen sehr sauberen deutschen) Autos mit Verbrennungsmotor und E-Cars ist leider gar kein Unterschied weil es sich vorwiegend um Abrieb(Bremsen, Reifen) handelt und man insbesondere auch die Emissionen bei der Herstellung beachten muss.
Welche Gesundheitsgefahr NOx bei einer Konzentration unter 2.000 Mikrogramm/m3 haben soll habe ich trotz intensiver Recherche noch nicht herausgefunden. Die Grenzwerte von 40 Mikrogramm/m3 sind willkürlich und offensichtlich von den USA vorgegeben (aus Gründen zu denen ich so meine Vermutung habe).
Das anthropogene CO2 ist wahrscheinlich nicht klimaschädlich. Zumindest gibt es gute Sachargumente gegen diese Vermutung, hingegen keine belastbaren Belege für diese Vermutung.

Schließlich: Der Gesetzgeber hat vor wenigen Jahren den Einfluss der Pharmaindustrie auf Ärzte und Krankenhäuser geregelt und stark beschränkt. Wenn es hin und wieder Ausreißer gibt, müssen diese erkannt und geahndet werden. In transparentem Rahmen ist eine Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pharmaindustrie sinnvoll und z.T. auch notwendig.

Ich hoffe, mit den wenigen Zeilen ausreichend geantwortet zu haben und wünsche Ihnen eine gute Wahlentscheidung.
Für weitere Rückfragen und Gedankenvertiefungen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Alles Gute!
Ihr Dr. M.Wolfrum