Ihre Einschätzung zur Honorarkürzung in der ambulanten Psychotherapie
Sehr geehrter Herr Lauterbach,
als angehende Psychotherapeutin verfolge ich die aktuellen Diskussionen zur Honorarsituation in der ambulanten Psychotherapie mit großer Sorge.
Bereits heute sind die Wartezeiten für einen Therapieplatz für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten häufig sehr lang. Vor diesem Hintergrund frage ich mich, wie mögliche Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie mit dem Ziel vereinbar sind, die Versorgung psychisch erkrankter Menschen zu verbessern.
Besteht aus Ihrer Sicht nicht die Gefahr, dass sich durch eine geringere Vergütung weniger Therapeutinnen und Therapeuten für die Behandlung gesetzlich Versicherter entscheiden und sich die ohnehin langen Wartezeiten weiter erhöhen?
Über eine kurze Einordnung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

