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Karl-Josef Laumann
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Frage an Karl-Josef Laumann von Martin S. bezüglich Familie

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Laumann!

Häufig kann man in den Medien über die Angleichung der "Rechte für Väter" lesen und hören, also de facto über die Umsetzung des Grundrechts auf Familienleben für die Kinder aus Art. 6 GG, das laut mehrerer EGMR-Urteile in der Bundesrepublik nur unzureichend umgesetzt wird. Väter werden nicht nur gesetzlich (da am wenigsten) benachteiligt, sondern durch Lobbyarbeit, die sich in den letzten Jahren sehr einseitig darauf richtet, Frauen zu fördern, auch in Kauf nehmend, dass durch einseitige "Häusliche-Gewalt"-Broschüren gezielt Anreize gesetzt werden, Expartner emotional belasteter Straftaten zu bezichtigen, das Frauenhaus als neues zuhause zu akzeptieren und die Kinder in diese Rosenkriege hineinzuziehen.

Wie kann man, vor Ort, diese sehr einseitige Geschlechterlobbyarbeit dadurch ersetzen, dass z. B. in Modellen wie dem "Cochemer Modell Trennung und Scheidung" alle Beteiligten an einen Tisch geholt werden und die Anreize für Verleumdung ggü. den anderen Beteiligten wegfallen? ( http://www.ak-cochem.de )

Häufig werden "Studien" erwähnt, die besagen, "jede vierte Frau" (mancherorts wird das sogar auf "jede dritte" gesteigert, statt die Zahlen zu korrigieren) sei "schon Opfer von Gewalt in einer Beziehung" geworden. Da Gewalt meist nicht von einer Seite ausgeht und hier nicht eingerechnet wird, ob es sich um Ausnahme- oder Regelfälle, Verteidigungs- oder Angriffsgewalt handelt, sind diese Studien in der Sache umstritten. Gehört es nicht dazu, die prüfbare Kritik mitzuliefern, wenn man sich auf Daten beruft, deren Erhebung verschiedentlich als gezielte Tendenziosität gesehen wird? ( http://manndat.de/feministische-mythen/haeusliche-gewalt/taeter-mann-opfer-frau-mythen-und-fakten-ueber-haeusliche-gewalt.html )

Mit freundlichen Grüßen,

Martin Sterczinsky

Frage von Martin S. am
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