Karin Wilke
AfD

Frage an Karin Wilke von Zneyba Nendhr bezüglich Umwelt

29. Juni 2019 - 10:06

Sehr geehrte Frau Wilke,

Hiermit möchte ich ihnen folgende Fragen stellen:

1) Wie stehen sie zum anthropogenen Klimawandel?

2) Haben sie Maßnahmen oder Vorstellungen wie sie die Pariser Klimaziele einhalten wollen?

3) Wie möchten sie die sächsische Bevölkerung vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen?

4) Der Klimawandel ist ein Grund für Flucht aus südlicheren Gebieten - Wie haben sie da vor damit umzugehen?

5) Wie möchten sie mit der AfD-Fraktion im Landtag effektiv Klimaschutz in Sachsen, aber auch in der Bundesrepublik betreiben?

Über eine Antwort auf die genannten Fragen würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Zneyba Nendhr

Frage von Zneyba Nendhr
Antwort von Karin Wilke
30. Juni 2019 - 20:51
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 10 Stunden

Zu 1 (anthropogener Klimawandel):

Natürlich gibt es einen menschlichen Einfluß auf das Klimageschehen. Ob dieser aber so gewaltig ist, dass er einen spür- und messbaren Einfluß darauf hat, ist mehr als zweifelhaft. Warum? Weil unsere Atmosphäre ein sich selbstregulierendes System darstellt. Haben wir zuviel CO2, steigert sich die Biomasse. Umgekehrt produziert ein Überschuss an Sauerstoff die allgemeine Oxydation. Alles was über diese Schwankungen hinausgeht (Warm- und Kaltzeiten), begründet sich durch globale und planetarische Sondereffekte wie Vulkanismus und oder die Sonnenaktivität.

Zu 2 (Pariser Abkommen):

Ich erinnere mich noch sehr deutlich das Zustandekommen des Abkommens. Es als einen Kuhhandel zu bezeichnen ist eine Untertreibung. Also kommt es darauf an, wenn überhaupt, die Proportionen nach dem Verursacherprinzip zu organisieren.

Zu 3 (Sachsen schützen):

Die täglichen Wetterberichte um den Aspekt der jeweilig zu erwartenden Sonnenaktivität erweitern.

Zu 4 (Fluchtursache Klimawandel):

Fluchtursache ist nicht der Klimawandel, sondern die dort herrschende strukturelle Korruption und die Drogenmafia.

Zu 5 (effektiver Klimaschutz in Sachsen):

Das Bessere ist der Feind der guten Lösung. Forschung und Innovationen fördern – auf allen Gebieten, nicht nur vordergründig auf das Klima bezogene. Dazu gehört unter allen Umständen die Kernkraft mit modernen, sicheren Reaktortypen.

Mit freundlichen Grüßen
Karin Wilke