Sie nannten FSI-Chef Riedmeier einen "sehr engagierten Mann" und wollten Landesmittel für ihn. Halten Sie an diesem Lob fest, obwohl der Verein Feminismus als "Diktatur" diffamiert?
Sehr geehrter Herr Zellmeier,
laut einem Bericht der "taz" (17.08.2021) haben Sie als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag dafür gesorgt, dass dem Verein "Forum Soziale Inklusion" (FSI) 20.000 Euro Fördermittel bewilligt wurden (die das Ministerium später blockierte).
Gegenüber der Presse begründeten Sie dies damit, dass sich FSI-Chef Gerd Riedmeier bei Ihnen vorgestellt habe und einen Eindruck als "sehr engagierter Mann" hinterlassen habe. Zudem gibt der Verein an, Mitglied der "Familienkommission der CSU" gewesen zu sein.
Fakten zeigen jedoch: Der Verein pflegt laut Experten Kontakte ins Maskulinisten-Milieu. Aktivisten auf FSI-Veranstaltungen bezeichnen Feminismus als "Diktatur" und häusliche Gewalt als "Wissenschaftsbetrug".
Ich frage Sie: Wie passt Ihr Lob für diesen Mann zu den Werten der CSU? Haben Sie vor der Förderzusage nicht geprüft, wen Sie da finanzieren? Distanzieren Sie sich heute von Herrn Riedmeier und dem FSI?

