Hendrikje Klein

| Abgeordnete Berlin
Hendrikje Klein
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DIE LINKE Berlin
Jahrgang
1979
Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Studium der Verwaltungswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Angestellte und Bezirksverordnete Lichtenberg
Liste
Landesliste, Platz 3
Parlament
Berlin
Wahlkreisergebnis
29,6 %
Wahlkreis
Lichtenberg WK 5
Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Das sind sie bei Gesetzinitiativen schon jetzt. Mitbestimmung ist mein zentrales Thema. Volksentscheide sind wesentliche Basis, um die Bedürfnisse Berliner*innen ernst zunehmen. Deren Möglichkeiten müssen ausgebaut und die jeweiligen Ergebnisse zeitnah sowie spürbar umgesetzt werden.
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Das Bedürfnis nach Sicherheit ist nachvollziehbar. Doch Videoüberwachung führt nicht zu mehr Sicherheit, denn keine Kamera kann Straftaten im öffentlichen Raum verhindern. Ich will deshalb keine allgegenwärtige Videoüberwachung, sondern sie reduzieren und auf das Nötigste beschränken.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Eltern sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Kinder beitragsfrei bereits vor dem 3. Geburtstag in Kitas betreuen zu lassen. Ich will allen Kindern den Zugang zu frühkindlicher Bildung ermöglichen.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Wenn Sie durch ihr persönliches Handeln nachweislich Schaden verursacht haben, sind sie in Haftung zu nehmen.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Die Verlängerung der A 100 nach Lichtenberg zieht neuen Verkehr in die Stadt hinein. Die Messstelle Frankfurter Allee ist Feinstaub-Spitzenreiter. Das ist veraltete Verkehrspolitik. Der motorisierte Individualverkehr muss durch einen Ausbau des öffentlichen wie des Radverkehrs reduziert werden.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Sie sollen sie nicht nur bauen, sondern auch aus dem Bestand zur Verfügung stellen. Die Wohnungen dürfen nicht der Mietspiegelsystematik unterliegen, sondern zu fixierten Höchstmieten (5,50 Euro pro Quadratmeter) auch von Transferleistungsbeziehenden und WBS-Berechtigten genutzt werden können.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
DIE LINKE tritt für einen regulierten Zugang zu Cannabis ein, um die Kontrolle über die Substanz zu erhalten, Konsumierenden Rechtssicherheit zu geben und Schadensminimierung beim Konsum im Interesse der öffentlichen Gesundheit zu befördern.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Unternehmen der Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand. Die Volksentscheide zum Wasser und Energie verdeutlichen, dass auch die meisten Berliner*innen das so sehen. Schulden werden nicht über den Verkauf der Substanz (auch Boden) abgebaut, sondern über die Beseitigung struktureller Defizite.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Durch das Wahlrecht erhalten die Jugendlichen ein echtes Mitbestimmungsrecht, so dass sie ihre Zukunft selbst mitgestalten können. DIE LINKE. im Abgeordnetenhaus von Berlin hat dafür bereits parlamentarische Initiativen ergriffen, die bisher nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit erhielten.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Berlin wächst und damit auch die Zahl der Autos. Es ist richtig, die Feinstaubbelastung einzudämmen, denn die macht krank.
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Da Berliner*innen nicht genügend mit Wohnraum zu angemessenen Bedingungen versorgt sind, bedarf es eines Instruments, mit dem der vorhandene Wohnraum nur noch für Wohnzwecke bestimmt werden kann – das Zweckentfremdungsverbot-Gesetz (ZwVbG) - das gilt u.a. auch für länger leer stehende Wohnungen.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Berlin radelt. Bei der Verkehrswegsicherung für Radfahrer*innen muss dringend umgedacht werden. Da der Straßenraum begrenzt ist, geht es gar nicht anders. Ein gut ausbebautes Radwegenetz verringert Konflikte und Unfälle.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Tegel soll schließen und als Wirtschafts- und Wohnquartier entwickelt werden.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Für die gelingende Integration von Menschen mit Fluchterfahrung ist ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt von größter Bedeutung. DIE LINKE. Berlin befürwortet einen sofortigen uneingeschränkten Zugang zu Arbeit, Ausbildung und den Maßnahmen der Arbeitsförderung. Wir wollen die Aufhebung des Arbeitsverbotes.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Die Bewohner*innen in der Rigaer Straße 94 haben Mietverträge. Nicht Kraftmeierei und illegale Polizeiaktionen, sondern ein Runder Tisch mit Anwohnerinnen und Anwohnern, Hausprojekt, Bezirk, Polizei, Senat und Eigentümern gibt die Möglichkeit, einen Konflikt friedlich zu lösen.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Lehne ab
Kulturelle Bildung hat für gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen eine immense Bedeutung. Orte kultureller Bildung leisten dafür einen wesentlichen Beitrag. Dazu gehört auch eine alternative Kultur außerhalb von Museen.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Neutral
Die Fragestellung ist falsch. Wir haben einen Ethikunterricht für alle in Berlin. Konfessioneller Religionsunterricht kann zusätzlich gewählt werden und ist kein verpflichtendes Unterrichtsfach.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Neutral
Die Frage stellt sich gegenwärtig nicht. Viele Eltern wollen, dass ihre Kinder ihr Abitur am Gymnasium machen und sollen auch die Möglichkeit dafür bekommen. Unabhängig davon ist die Gemeinschaftsschule die Zukunft, in der alle Kinder von der Einschulung bis zum Schulabschluss gemeinsam lernen.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Die noch bestehenden Unterschiede in Gesetzen müssen beseitigt werden. Das geschieht am besten über die längst überfällige "Ehe für alle".
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Hendrikje Klein
Position von Hendrikje Klein: Stimme zu
Wir setzen uns gegenüber den Gesellschaftern der Flughafengesellschaft für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr am neuen Flughafen BER ein. Unabhängig davon wollen wir jede Möglichkeit zur Minderung der Lärmbelastung durch den Flughafen nutzen.

Über Hendrikje Klein

1979 in Berlin geboren, begann mein politisches Engagement 1994 in Marzahn auf Demonstrationen gegen Fremdenfeindlichkeit. 

Nach dem Abitur studierte ich Verwaltungswissenschaften und arbeitete im Sozialamt in Reinickendorf. Bewegt durch die Arbeit mit Menschen, die im Leben viele Hürden nehmen müssen, ging ich 2001 in die Kommunalpolitik als Bezirksverordnete in Lichtenberg. 

Seitdem geht es mir darum, Berlin zu einer Bürgerkommune zu entwickeln, in der Politik, Verwaltung und Einwohnerschaft gemeinsam und auf Augenhöhe die Stadt gestalten. Dazu gehört ganz klar eine verbindliche und partnerschaftliche Kultur, in der Dialog, Kontroverse und direkte Bürgerbeteiligung gefördert und nicht als Last empfunden werden. 

Als Sprecherin für Bürgerbeteiligung gehöre ich zu den Architektinnen des Lichtenberger Bürgerhaushaltes; eine Möglichkeit sich als Kiezbewohnerin und Kiezbewohner bei der Verteilung der öffentlichen Mittel im Bezirk einzumischen. Als Hauptausschussvorsitzende streite ich vor allem für Schulen, Kitas, alternative Jugendkultur und bezahlbare Mieten. Mit 15 Jahren wertvoller Erfahrung möchte ich nun ins Abgeordnetenhaus und mich u.a. für einen berlinweiten Bürgerhaushalt einsetzen.

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