Helmut Geuking
Helmut Geuking
FAMILIEN-PARTEI

Frage an Helmut Geuking von Ibyxre Fpuzvqg bezüglich Entwicklungspolitik

17. September 2020 - 23:19

Sehr geehrter Herr Geuking,

ich möchte Sie als für den Kreis Coesfeld gewählten Abgeordneten im Europäischen Parlament fragen, was Sie dafür tun, dass die unerträgliche Situation der an den Außengrenzen der EU festgesetzten Flüchtenden kurz-, mittel- und langfristig gelöst wird.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Schmidt

Frage von Ibyxre Fpuzvqg
Antwort von Helmut Geuking
18. September 2020 - 12:54
Zeit bis zur Antwort: 13 Stunden 34 Minuten

Sehr geehrter Herr Schmidt,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Ich versichere Ihnen, dass ich alles unternehme um die Situation der
Flüchtlinge insgesamt zu verbessern und Fluchtursachen zu bekämpfen.
Konkret habe ich diesbezüglich bereits im März 20 beim Thema Türkei Stellung bezogen.
Bitte einmal anschauen, hier der Link dazu

https://youtu.be/q5-BtWzfjFg

Dazu habe ich auch wieder in dieser Woche im Europäischen Parlament zur aktuellen Situation Moria das Wort ergriffen.
Diese Rede wird in den nächsten Stunden hochgeladen und können Sie dann auch auf unseren YouTube Kanal Familien-Partei Deutschlands in Europa ansehen.
In dieser Rede erkläre ich erneut, dass wir Flüchtlingsstädte errichten müssen, mit menschenwürdigen Unterkünften und Infrastruktur wie Kitas, Schulen und Krankenhäuser.
In diesen Städten können dann einheitliche Asylverfahren durchgeführt werden.
Schutzbedürftige Personen sollten dann bezüglich Dublin III in Europa aufgenommen werden. Nicht Schutzbedürftige Personen müssen zurückgeführt werden in Ihre Heimat.
Dazu müssen wir selbstverständlich viel entschlossener und nachhaltiger die Fluchtursachen bekämpfen. Das alles hatten wir bereits in unserem Wahlprogramm zur Europawahl 19 aufgenommen.
Viele Grüße aus Brüssel
Ihr Helmut Geuking
Entsprechende Informationen finden Sie aber auch bei Facebook unter Helmut Geuking
und Familien-Partei Deutschlands sowie auf unserer Homepage www.wählefamilie.de

Nachfolgend nun der Text aus unserem damaligen Wahlprogramm:

2. Umgang mit Flüchtlingen
Es ist eine Schande, dass auch bei dieser Wahl die Flüchtlinge thematisiert werden müssen, weil immer noch keine nachhaltigen Lösungen geschaffen wurden.
Die Familien-Partei Deutschlands setzt sich für die Einhaltung von Dublin III ein und fordert, dass eine bindende europäische Verteilungsquote Grenzstaaten entlastet.
Um einheitliche Verfahren gewährleisten zu können, müssen europäische Rechtsrahmen geschaffen, nach denen einheitlich entschieden wird, wer als schutzbedürftig zu erklären ist und unter welchen Bedingungen jemand innerhalb der europäischen Union leben kann.
Darüber hinaus sind Hilfsleistungen zu definieren, welche auch nationalen Staaten bei Unterbringung und Integration unterstützen sollen.
Die Familien-Partei Deutschlands ist zudem für eine aktive Bekämpfung von Fluchtursachen. Wie zu Themen der Landwirtschaft und Wirtschaft ausgeführt wurde, muss man Wirtschaften anderer Länder aktiv aufbauen und nicht mit Billigexporten hemmen, gar zerstören.
Perspektivlosigkeit ist die treibende Kraft vieler Geflüchteter und muss durch Schaffung wirtschaftlich nachhaltiger Strukturen beseitigt werden.
Flüchtlinge aus Krisenregionen bedürfen unseren europäischen Schutz, dabei muss Europa ein guter Gastgeber sein und den Menschen helfen und unterstützen so gut es geht. Sie sollen dabei aus unserer Kultur so viel lernen und mitnehmen wie sie können. Mitnehmen, da von vorneherein klar gestellt werden muss, das sie Gäste sind und sobald human vertretbar sie auch wieder zurück in ihr Land müssen um dieses wieder aufzubauen.
Sonst werden zahlreiche Gebiete Weltweit destabilisiert und ewige Krisenherde bleiben. Europa und seine Flüchtlingspolitik müssen an unseren christlichen Grundwerten der Nächstenliebe und Toleranz ausgerichtet sein.
Für dumpfe rechte Parolen und Rassismus ist in Europa kein Platz.
Das Europäische Parlament steht jedoch auch in der Pflicht auf eine weltweite einheitliche Flüchtlingspolitik hinzuwirken, unter der Schirmherrschaft der UN.