Frage an Guntram Schneider von Gubznf Fpuüyyre bezüglich Soziales

27. Mai 2015 - 06:15

Sehr geehrter Herr Schneider,

ich bin mit der Antwort, die Sie auf die Frage von Frau Resch betreffs Armutszuwanderung erteilen, absolut nicht einverstanden.
Lassen Sie mich bitte meinen Vorwurf belegen und nachfragen:

1.Im ersten Satz rufen Sie dazu auf
"den Sachverhalt differenziert zu betrachten".

Frage: Wollen Se damit die Suggestion nahelegen,
die Frage von Frau Resch wäre nicht genügend differenziert angelegt?

2.Sie schreiben, Zitat:

"Zuletzt möchte ich betonen, dass Menschen nicht ohne Grund ihre Heimat verlassen und alles hinter sich lassen, um anderswo komplett neu zu beginnen. Immer ist eine Notlage und Unzufriedenheit der Auslöser. Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Südosteuropa, aber auch der vielen Krisen in der Welt, kann man es niemanden verdenken, sein Wohl und das seiner Kinder in einem reichen Land wie Deutschland zu suchen.(...) Unsere Aufgabe muss es sein, ihnen die Möglichkeit zur Integration auf den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft zu ermöglichen"

Ihrem Hinweis auf die Motivation der Armutsmigration stütze ich.

Ihre weitere Rede empfinde ich aber als hochgradig blind für die traurige unsoziale Realität in Deutschland, da sie m.E. folgendes verkennt:

a) Armut vieler in Deutschland lebender Menschen:

"Insgesamt gelten 12,5 Millionen Menschen in Deutschland als arm - und das Land zerfällt in wohlhabende und mittellose Regionen."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armutsbericht-deutschland-zer…

b) Ausbeutung von Arbeitsmigranten:

"Rumänische und bulgarische können seit Jahresbeginn einen ganz normalen Job mit Vertrag und Tariflohn in Deutschland bekommen - theoretisch. Praktisch sieht es so aus, dass diejenigen, die bereits hier sind, oftmals betrogen und ausgebeutet werden."

http://www.deutschlandradiokultur.de/ausbeutung-illegale-vertraege-als-…

Armut in einem reichen Land, was sagen Sie dazu?

viele Grüße, Thomas Schüller

Frage von Gubznf Fpuüyyre

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.