Giesela Brandes-Steggewentz

| Kandidatin Niedersachsen
Jahrgang
1949
Wohnort
Osnabrück
Berufliche Qualifikation
Erwachsenenbildnerin
Ausgeübte Tätigkeit
Gewerkschaftssekretärin
Parlament
Niedersachsen
Wahlkreisergebnis
3,5 %
Wahlkreis
Osnabrück-Ost

Die politischen Ziele von Giesela Brandes-Steggewentz

Umverteilen ist die Überschrift für meine politischen Ziele im Land Niedersachsen:

• um Krankenhäuser zu retten
• für gebührenfreie Bildung
• um Löhne und Renten zu retten
• für sauberen und bezahlbaren Strom
d. h.: Kein Geld für Spekulanten!!!!!!!!

In der Wirtschafts- und Finanzkrise wurden Milliarden EURO europaweit zur Verfügung gestellt, um Banken, d. h. Spekulanten zu retten. Das ist der falsche Weg. UMfairTEILEN ist hier angesagt. DIE LINKE. Niedersachsen wird sich für eine Vermögenssteuer einsetzen, die mehr Steuereinnahmen für die Länder bedeutet und auch den Kommunen Luft zum Atmen gibt.

Mehr Haushaltsmittel für Niedersachsen heißt:
Geld für ein Beschäftigungsprogramm, weil mehr als zwei Drittel der neu vermittelten Arbeitsplätze prekäre Beschäftigungen bedeuten, weil Erwerbslosigkeit in Niedersachsen viel höher ist, als die offiziellen Zahlen aussagen und weil kein Mensch von Hartz IV leben kann.

Geld für landeseigene Krankenhäuser, weil Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger ein Einkommen zum Auskommen brauchen, weil sie Arbeitsbedingungen benötigen, um Kranke auch pflegen zu können und weil Kranke keine Ware sind.

Geld für eine Grundsicherung auch im Alter und für eine gute Rente, weil Menschen immer einen diskriminierungsfreien Zugang zur sorgenfreien Existenz haben müssen.

Geld für eine Energieversorgung, die auch mit einem unverzüglichen Ausstieg aus der Atomenergie für alle bezahlbar wird.

Geld für einen Mindestlohn von 10,00 €, weil alle Menschen von ihrem Arbeitslohn leben können müssen.

Ich bitte um Ihre Stimme für DIE LINKE.

Über Giesela Brandes-Steggewentz

63 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder, Hund "Gramsci"
Gewerkschaftssekretärin

Mein Lebenslauf ist ein frauentypischer::
Hauptschule, Lehre als Damenschneiderin
Abbruch der Lehre und Heirat (1966)
Geburt von zwei Kindern und Erziehung der Kinder
Leitung eines eigenen Haushaltes
Wiedereinstieg in das Erwerbsleben mit einer Umschulung (Maßnahme des Arbeitsamtes) zur Steno- und Phonokontoristin
Einstellung als Sekretärin im DGB auf Landesebene (1979)
Trennung vom 1. Ehemann
Vereinbarkeit Beruf und Familie als Alleinerziehende
2. Ehe mit Derk Olaf Steggewentz (1982)

Betriebsrätin
Weiterbildung für die Arbeit als Betriebsrätin
berufsbegleitendes Studium im "Weiterbildungsinstitut Arbeitswissenschaften" der Universität Hannover
DGB-interne Weiterbildung zur Erwachsenenbildnerin (Schwerpunkte Wirtschafts- und Unternehmenspolitik) 1991 – 1993
anschl. Referats- und später Abteilungsleiterin Frauenpolitik, Migration und Kultur
Gewerkschaftssekretärin vor Ort seit September 2000 in Osnabrück
Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte im Betrieb (Landesebene)

Politische Schwerpunkte
Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, Frauenpolitik, Migration, Kulturpolitik

Berufliche Schwerpunkte
Organisationsentwicklung, Beteiligungsmodelle, Personalentwicklung in Bezug auf Chancengleichheit für Frauen

Politisches Engagement
Betriebsrätin, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Funktionen in meiner Gewerkschaft (vor Sept. 2000) – dabei auch Führungspositionen
SPD-Mitglied (1974 – 2005) mit Funktionen bei den JungsozialistInnen, der ASF, in der Partei bis zum Parteirat

Mitglied bei
ASH Osnabrück (Arbeitslosenselbsthilfe), Memo-Gruppe (Fördermitglied)

Vorbilder
Rosa Luxemburg und Nelson Mandela
Beide sind ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für ihre Grundauffassung eingetreten
Ich vermisse in der Politik solche Menschen, es wird zu viel auf die eigene Karriere geguckt.

# Soziales 14Jan2013

Sehr geehrte Frau Brandes-Steggewentz,

hier erreicht Sie unser fünfter und letzter Wahlprüfstein verbunden mit einem herzlichen Dank für...

Von: Günter Sandfort

Antwort von Giesela Brandes-Steggewentz (LINKE)

(...) B. hier in Osnabrück im Landtagswahlkampf heraus, habe ich den Eindruck, dass Pflege im Alter, aber auch bei Krankheit oder für Menschen mit Behinderungen ein brennendes Thema ist. Nicht nur weil es viele Menschen betrifft, sondern weil hier vieles im Argen liegt. (...)

# Soziales 9Jan2013

Sehr geehrte Frau Brandes-Steggewentz,

in unserem vierten und zweitletzten Wahlprüfstein geht es um die gleichberechtigte Teilhabe für...

Von: Günter Sandfort

Antwort von Giesela Brandes-Steggewentz (LINKE)

(...) DIE LINKE setzt sich in Niedersachsen für eine konsequente Umsetzung des Inklusionsgedankens der UN-Behindertenrechtskonvention ein. Eine inklusive Gesellschaft, in der jeder nach seinen Möglichkeiten gleichberechtigt und ohne Ausgrenzung teilhaben kann, ist das Ziel linker Politik. Inklusion konsequent umzusetzen stellt eine Herausforderung für alle staatlichen Institutionen genauso wie für die Zivilgesellschaft dar. (...)

# Soziales 7Jan2013

Sehr geehrte Frau Brandes-Steggewentz,

in unserem dritten Wahlprüfstein geht es um die bessere Förderung der Suchtprävention in...

Von: Günter Sandfort

Antwort von Giesela Brandes-Steggewentz (LINKE)

(...) setzt sich vehement für den Ausbau der Suchtprävention ein. (...) Am Beispiel des Alkoholverbotes am Hauptbahnhof Hannover zeigte sich, dass die Jugendlichen sich andere Orte suchten, an denen sie Alkohol kaufen und konsumieren konnten. (...)

# Soziales 12Dez2012

Sehr geehrte Frau Brandes-Steggewentz,

vielen Dank für die Antwort auf unseren ersten Wahlprüfstein. In unserem zweiten Wahlprüfstein geht...

Von: Günter Sandfort

Antwort von Giesela Brandes-Steggewentz (LINKE)

(...) Um diesen beschämenden Zustand in dem Umgang mit AsylbewerberInnen in Niedersachsen zu beenden, wird sich die LINKE noch stärker als in den vergangenen Jahren zum Anwalt für das Menschenrecht auf Asyl machen und im Landtag konkret folgende Initiativen ergreifen: (...)

# Soziales 3Dez2012

Sehr geehrte Frau Brandes-Steggewentz,

die niedersächsische Landesregierung (Sozialministerin Frau Özkan) hat im September 2012 die Mittel...

Von: Günter Sandfort

Antwort von Giesela Brandes-Steggewentz (LINKE)

(...) Als positive Nebenwirkung bleibt festzuhalten, dass die Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau mittelfristig auch den klammen Kommunen zugutekommen würden, da sie im erheblichen Maße für die Mietkosten der Menschen im Grundsicherungsbezug aufkommen. Für DIE LINKE gilt dabei der fest Grundsatz: Die tatsächlichen Kosten der Unterkunft müssen übernommen werden, damit der ohnehin zu geringe Regelsatz unangetastet bleibt! (...)

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