Gabriele Walger-Demolsky

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Gabriele Walger-Demolsky
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Jahrgang
1965
Wohnort
Bochum
Berufliche Qualifikation
Betriebwirtin (VWA)
Wahlkreis

Wahlkreis 108: Bochum II

Liste
Landesliste, Platz 15
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Die Überwachung des öffentlichen Raums verhindert keine Straftaten, sie hilft nur bei der Aufklärung. Pauschale Überwachung mit Kameras ist immer auch Überwachung von rechtschaffenden Bürgern, daher sollte bei jeder neuen Installation genau abgewogen werden. Mehr Polizeipräsenz hingegen wirkt deutlich abschreckend, das ist erwiesen und in anderen Bundesländern auch sehr erfolgreich.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Bildung bitte nicht als fast food verstehen! Lernstoffverdichtung, mehr Nachmittagsunterricht und eine erhöhte Stundenzahl verhindern gründliches Lernen. Wüschenswert, zu Gunsten der Mobilität von Familien, wäre eine Bundeseinheitliche Lösung.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Die AfD befürwortet eine altersgemäße, ideologiefreie Sexualerziehung in der selbstverständlich auch über sexuelle Vielfalt gesprochen werden soll. Methoden und Inhalte dürfen dabei aber nicht das natürliche Schamgefühl der Kinder verletzen. Eine bewusste Verunsicherung von Kindern und Jugendlichen in ihrer sexuellen Identität lehne ich ab.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Das kann nicht pauschal im Land beantwortet werden und gehört daher weiter in die Hoheit der Kommunen, die solche Fragen in ihren Ausschüssen für Verkehr und Infrastruktur von Fall bezogen diskutieren und entscheiden.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Der Tagebau basiert auf einem rollierenden System. Das heißt es wird vorne gebaggert und hinten schon wieder rekultiviert. Die Frage basiert auf Erfahrungen aus dem Steinkohlebergbau, der in der Vergangenheit nach Abschluss eine Situation hinterlassen hat, die nicht ohne weiteres rekultiviert werden konnte. Da die Situation beim Braunkohleabbau aber vollkommen unterschiedlich ist stellt sich diese Frage gar nicht.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Die Bewertung der aktuellen Sicherheitslage durch das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt lässt Rückführungen in gesicherte afghanische Provinzen zu. Es gibt keinen Anlass, das in Frage zu stellen.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Die Hürden für Volksentscheide und Volksbegehren müssen deutlich herabgesetzt werden um Engagement und Vertrauen der Bürger in die Politik wieder langfristig zurück zu gewinnen.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Es ist das Grundrecht der Eltern für ihre Kinder zu sorgen, ohne dabei in Armut zu kommen. Wir setzen uns für die Einführung eines Erziehungsgehaltes bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ein, wenn ein Elternteil auf die Berufsausübung verzichtet, um sich um die Kinder zu kümmern. Denn Kinder mit stabiler familiärer Bindung sind der beste Garant für den Erhalt und Erfolg unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Ob ein Kitaplatz kostenlos ist oder nicht darf sich auch in Zukunft am Familieneinkommen orientieren. Die Qualität der Kitas durch mehr qualifiziertes Personal, durch gute Ausstattung und durch flexiblere zeitliche Betreuungsangebote zu erhöhen sollte erst mal im Focus stehen.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Diese Entscheidungen liegen in der Hoheit der Kommunen. Tatsächlich müssen hohe Reparaturstaus in manchen Kommunen zu solchen Entscheidungen führen. Das ist keinesfalls wünschenswert und sollte, wann immer möglich auch mit Landeshilfen, abgewendet werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Lehne ab
Wenn das Land NRW nicht mehr zu den höchst verschuldeten Bundesländern gehört kann darüber diskutiert werden.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Neutral
Wenn die Polizei bei bestimmten Anlässen (z.B. Fußball, Demonstrationen, besondere Jahreszeitliche Ereignisse) präventiv arbeiten soll hat Sie nur wenige Anhaltspunkte für die Entscheidung eine Kontrolle durch zu führen. Dabei ist es auf jeden Fall zulässig und notwendig Erfahrungswerte über das äußere Erscheinungsbild eines möglichen Stöhrers in die Entscheidung ein zu beziehen.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Der öffentlich rechtliche Rundfunk hätte aus meiner Sicht überhaupt nur so noch eine Daseinsberechtigung.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Soweit das im rechtlichen Rahmen möglich ist auf jeden Fall.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Lehne ab
Da ich selbst aus einer hoch verschuldeten Stadt im Ruhrgebiet komme und täglich sehe wie sorglos und zum Teil auch verantwortungslos in Kirchturmprojekte investiert und genüsslich konsumiert wird weiß ich, dass dies keine ökonomisch sinnvolle Lösung wäre.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Gabriele Walger-Demolsky: Stimme zu
Umweltschutz ist wichtig, darf aber nicht ideologisch motiviert sein. Das Ausblenden wissenschaftlicher Erkenntnisse darf nicht zu Gefährdung von Arbeitsplätzen und zur Gesamtgefährdung des Wirtschaftsstandorts NRW führen.
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Von: Revxn Fpurvauneqg

Antwort von Gabriele Walger-Demolsky
AfD

(...) Ziel von einer öffentlich-privaten Partnerschaft ist die Arbeitsteilung, wobei der private Partner die Verantwortung für eine effizienten Erstellung der Leistung übernimmt, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele beachtet werden. Das klappt vereinzelt sehr gut, zum Beispiel im kulturellen Bereich sind solche Partnerschaften oft sehr erfolgreich. (...)

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