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Gabi Fechtner
MLPD

Wie sieht die MLPD die Zukunft der Stahlindustrie und der Stahlarbeiter in Deutschland und was schlägt sie den Stahlarbeitern vor?

Arbeit und Beschäftigung
21. Mai 2019

(...) Insgesamt wollen die Großkonzerne in NRW aktuell über 25 000 Arbeitsplätze vernichten, bei Thyssen-Krupp allein 4 000 nach der gescheiterten Fusion mit Tata Steel. Die Stahlarbeiter werden hart um jeden Arbeitsplatz und gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf ihren Rücken und den ihrer Familien kämpfen müssen. Das muss verbunden werden mit geeigneten umweltpolitischen Forderungen, die Senkung des Energieeinsatzes im Gesamtprozess der Stahlproduktion usw. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

wie würden Sie sich im EU-Parlament für die Rettung der Umwelt einsetzen, wie sehen Sie die Bewegung "Friday für Future" die ja EU-weit organisiert ist in dem Zusammenhang.

Umwelt
18. April 2019

(...) Dass diese Bewegung international koordiniert ist, halte ich für sehr wertvoll. Denn wir brauchen eine internationale Front des aktiven Widerstands zur Rettung der Umwelt vor der Profitwirtschaft. Das kann man auch nicht auf die EU eingrenzen. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

(...) wie würden Sie und ihre Partei den Abstand zwischen Arm und Reich verringern oder ganz aufheben? Wie bewerten Sie die heutige Gesundheits- und Pflegepolitik der amtierenden Regierung? (...)

Gesundheit
11. April 2019

(...) die Verringerung des Abstands zwischen Arm und Reich ist im Kapitalismus eine Frage des Kräfteverhältnisses zwischen Bourgeoisie und Arbeiterklasse. Die Beschäftigen in der Gesundheits- und Pflegebranche kämpfen um die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und haben dafür unter der Bevölkerung sehr viel Sympathie. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

Hallo, eine weitere Frage...

Ein Kollege von mir sagte neulich, dass man jetzt unbedingt zur Wahl gehen muss und SPD oder Grüne oder die Linke wählen muss, damit die AFD bei einem Einzug in den Bundestag nicht zu stark wird.

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
21. September 2017

(...) ich halte die Argumentation, dass man SPD, Grüne oder Linke wählen muss, um die AfD zu schwächen, für eine Kampagne zur Belebung der kleinbürgerlich-parlamentarischen Denkweise. Wieder werden die Leute zu größtmöglicher Passivität verdonnert, gegen die AfD jetzt halt eine andere Partei zu wählen. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

Hallo Gabi Fechtner,

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
20. September 2017

(...) Aber: In Wahlkampfzeiten sind die Menschen meist sehr politisiert, suchen nach Antworten und gesellschaftlichen Alternativen. Wir nutzen die Teilnahme am bürgerlichen Wahlkampf, damit immer mehr Menschen kämpferisch aktiv werden, sich organisieren und für Änderungen kämpfen, um die MLPD und das internationalistische Bündnis bekannter zu machen, Mitstreiter zu gewinnen und die Bewusstseinsbildung über die imperialistischen Verhältnisse auf der Welt voranzutreiben (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

"Verbot aller faschistischen Organisationen" - das ist gut. Aber wie kann man das erreichen?

Recht
13. September 2017

(...) Auf der Basis des Potsdamer Abkommen, welches nach dem II. Weltkrieg von den Allierten unterzeichnet wurde, kann man jegliche Nachfolgeorganisationen der NSDAP verbieten. Das wird sich aber nur durch einen aktiven Widerstand der Massen durchsetzen lassen, wie man an den zwei gescheiterten NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht sehen kann. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

Sehr geehrte Frau Fechtner, die Energiesteuer fließt zu 100 Prozent in den Bundeshalthalt, was die Zollämter länderübergreifend einnehmen und die jeweiligen Ämter nicht einmal pro Land ländereinnehmend differenzieren können.

Finanzen
20. September 2017

(...) Zu ihrer ersten Frage: Wir sind grundsätzlich dafür, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien von den Energiemonopolen bezahlt wird. Die Energiesteuer dagegen wälzt die Kosten auf den Steuerzahler ab. (...)

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Gabi Fechtner
MLPD

(...) Wie kommt es, dass in den Medien bundesweit eine derart verzerrte Darstellung der Ereignisse am letzten Samstag in Solingen verbreitet wird: Die Polizei hat hier doch gemeinsame Sache mit der AfD gemacht und die Antifaschisten der Internationalistischen Liste/MLPD angegriffen. Jetzt kommt es so heraus, dass Ihr Bündnis die AfD angegriffen hätte. Das stimmt doch gar nicht! (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
18. September 2017

(...) Ich erwarte von der Wuppertaler Polizei, dpa sowie allen Medien, die irreführend über die Internationalistische Liste/ MLPD berichteten, eine Klarstellung! Es kann ja nicht sein, dass dpa nun schon Meldungen einer offenbar massiv von der AfD beeinflussten Polizei bundesweit transportiert! Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie weit die offensichtlich vorhandene Durchdringung der Polizei durch die AfD schon gediehen ist?“ (...)