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Friedrich Merz
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Frage von Ev H. •

Welche gesundheitspolitischen Maßnahmen plant die Bundesregierung, um akute und langfristige Folgen von Covid‑19 zu reduzieren, damit die Bevölkerung weniger krank ist?

Sie kritisieren gestiegene Krankentage. Entscheidend ist dabei, gesundheitliche Ursachen zu betrachten. Studien zeigen, dass Covid‑19 nicht nur akute Erkrankungen verursacht, sondern das Immunsystem langfristig beeinträchtigt. Forschende sprechen nicht mehr von einem Nachholeffekt sondern von ‚Immunity Theft‘, d.h. SARS‑CoV-2 trägt selbst zur Zunahme weiterer Infektionen und Erkrankungen bei. Seit der Pandemie wird ein deutlicher Anstieg von Atemwegsinfektionen, Asthma-Diagnosen, Lungenentzündungen und Herz‑Kreislauf‑Problemen beschrieben (s. z. B. eLife‑Studie).

Hinzu kommen erhebliche Langzeitfolgen: Die Zahl der ME/CFS‑Erkrankten hat sich in Deutschland seit der Pandemie auf über 650.000 ME/CFS-Betroffene verdoppelt (s. MECFS Research). Long Covid zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern/Jugendlichen.

Gesundheit ist ein Grundrecht. Sie entsteht nicht durch individuelle Arbeitsmoral, sondern durch strukturelle Rahmenbedingungen, die politisch gestaltet werden.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau H.,

täglich erreichen mich sehr viele Anfragen aus meinem Wahlkreis und dem ganzen Bundesgebiet. In vielen Zuschriften bitten mich Bürgerinnen, Bürger oder Unternehmen mit persönlichen Anliegen um Unterstützung. In anderen äußern sie Bedenken zu Gesetzesvorhaben und bieten gleichzeitig Lösungen an. Wieder andere möchten eine persönliche Einschätzung von mir zu politischen Themen. Gemeinsam ist all diesen Zuschriften, dass sie sehr persönlich sind. Ich möchte daher auch persönlich darauf antworten und bin froh, dass ich ein Team habe, das mich dabei unterstützt.

Bei Fragen über abgeordnetenwatch.de sind persönliche Antworten nicht möglich. Leider ist nicht erkennbar, wer konkret anfragt – und so kann ich auch keine persönliche Antwort geben. Außerdem wird die Antwort einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht, was auch verbietet, dass individuelle Probleme angesprochen werden oder der Persönlichkeitsschutz gewahrt bleibt.

Ich habe mich daher entschieden, Fragen die mich über abgeordnetenwatch.de erreichen, nicht zu beantworten.

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich mit mir, wie mit jedem anderen Abgeordneten des Deutschen Bundestages, in vielfältiger Weise auf direktem Weg austauschen – per Brief, E-Mail oder telefonisch. Ich bitte Sie dabei, gerade bei Mailzuschriften, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer anzugeben, unter der ich Sie gegebenenfalls auch persönlich erreichen kann.

Zudem können Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Bundespolitik über die Internetseite der Bundesregierung gestellt werden (https://www.bundeskanzler.de/bk-de/service/kontakt oder per E-Mail: bundeskanzler@bundesregierung.de).

Mein Team und ich kümmern uns um alle Anliegen und beantworten sie so zeitnah wie möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Friedrich Merz MdB

Anmerkung der Redaktion
Den Abgeordneten werden der Namen und der Wohnort der Fragesteller:innen angezeigt. Somit können die Abgeordneten genau erkennen, wer eine Anfrage stellt.
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