Frank Schwerdt

| Kandidat Thüringen 2009-2014
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Jahrgang
1944
Wohnort
Erfurt
Berufliche Qualifikation
Dipl. Vermessungsingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
Leiter der NPD-Rechtsabteilung
Wahlkreis

Wahlkreis 26: Erfurt III

Wahlkreisergebnis: 2,7 %

Parlament
Thüringen 2009-2014

Die politischen Ziele von Frank Schwerdt

Rede zum Landesparteitag 2009

Sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste, Kameraden!

Ich will gleich zu Beginn eines klarstellen: Die Zeichen stehen auf Sturm! Einem Sturm, der die bestehenden Verhältnisse noch erheblich durcheinander wirbeln wird. Die weltweite Wirtschaftskrise macht auch vor dem Export-Weltmeister Deutschland nicht halt. Alte, ehrwürdige Traditionsunternehmen werden mit in den Pleite-Strudel gerissen, der von skrupellosen Finanzjongleuren entfacht wurde. Diesen geht es ausschließlich um die eigene Rendite. Ob Zigtausende – Arbeiter, Mittelständler, Sparer, Rentner und ganze Familien – dabei auf der Strecke bleiben, kümmert sie nicht. Von Bedeutung ist nur der eigene Profit. Die finanzpolitischen Rahmenbedingungen, die das betrügerische Spiel mit den milliardenschweren Luftschlössern erst möglich machten, wurden jedoch von genau den Parteien geschaffen, die sich nun als Retter in der Not profilieren wollen. Ihre finanzpolitischen Rahmenbedingungen haben die Krise erzeugt. Ihre Unwilligkeit zur nationalen Verantwortung führt dazu, dass eine Finanzkrise am anderen Ende der Welt zu einem deutschen Problem wird. Das hat schon etwas vom pyromanisch veranlagten Feuerwehrmann, der erst das Haus ansteckt, um hinterher als löschender Held zu erscheinen.

Beim Weltwirtschaftsgipfel in Heiligendamm wurde bereits heftig über die Kontrolle der sogeannten Hedge-Fonds diskutiert. Und obwohl klar war, dass diese Anlageform für die gesamte Weltwirtschaft höchst gefährlich ist, hat man nichts unternommen. Man kann sich nun fragen, warum hat die Bundesregierung nicht wenigstens für Deutschland gehandelt? Die Antwort ist einfach. Sie wollte nicht und sie durfte auch nicht. Hoheitsrechte in Wirtschaftsfragen haben wir an internationale Instanzen, wie die EU abgegeben. Über die Regeln in unserer Volkswirtschaft wird längst nicht mehr in Berlin entschieden.

Aber wie gesagt, die Verhältnisse sind im Wanken. Die Bürger verlieren mehr und mehr das Vertrauen in die etablierten Parteien. Und das nicht erst seit der Wirtschaftskrise. Wahlbeteiligungen von 60 Prozent und weniger zeigen deutlich: Die Bürger lassen sich nicht mehr für dumm verkaufen. Sie haben längst kapiert, daß die Politik, die derzeit in Deutschland gemacht wird, keine Politik für Deutschland ist. Während hierzulande die Armut zunimmt, pumpen wir Hunderte von Millionen an Entwicklungshilfe in die ganze Welt. Nur, damit sich Frau Merkel und Herr Steinmeier in ihrer Rolle als barmherzige Samariter gefallen können! Selbst China bekommt Entwicklungsgelder von uns. Auslandseinsätze der Bundeswehr, zunehmender Einfluß der EU, Massenzuwanderung, dies alles steht im krassen Widerspruch zum Willen des deutschen Volkes.

Diesen Willen aber artikuliert die NPD! Die Anti-Nationalen sämtlicher Parteien sehen sich einer wachsenden nationalen Opposition gegenüber. Sie fürchten uns und deshalb bekämpfen sie uns. Jeder haltlose Vorfall wird zum Anlaß genommen, unser Verbot zu fordern. Die aberwitzigsten Vorwürfe werden hierfür konstruiert. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir auch für die Vogelgrippe oder den Klimawandel verantwortlich gemacht werden. Die hysterischen Reaktionen und haarsträubenden Verleumdungen im Fall Mannichl zeigen sowohl die Ratlosigkeit als auch die Panik, welche eine wachsende nationale Opposition auf Seiten der Etablierten hervorruft. Allerdings, sie haben auch allen Grund dafür, beunruhigt zu sein.

Denn anders als CDU, SPD, Liberale, Grüne und Linke stehen wir nicht für eine Politik des bloßen Selbstzwecks, sondern für eine Politik, die die Zukunft unseres Landes, unseres Volkes und unserer Gemeinschaft im Blick hat. Während die etablierten Parteien lediglich Schaukämpfe inszenieren, in Wahrheit jedoch ein Kartell bilden, legen wir den Finger in die Wunde. Viele Menschen in unserem Land haben dies bereits erkannt. In Sachsen, in Mecklenburg-Vorpommern und auch in Thüringen. Nicht umsonst liegt die NPD hier derzeit laut offiziellen Umfragen bei 4 Prozent. Und der Anteil derjenigen, die auf einen Wahlsieg unsererseits hoffen, ist noch weitaus größer.

Diese Hoffnungen nicht zu enttäuschen, habe ich mir zum Ziel gesetzt und ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Ziel gemeinsam auch erreichen werden. In Thüringen bieten sich für uns ganz besondere Möglichkeiten: Wir haben hier eine starke parlamentarische Linke und die CDU als angebliche Partei der "Mitte". Das heißt, das ganze politische Spektrum rechts der Mitte ist im Parlament bislang unbesetzt. Bislang sage ich. Das wird sich mit dem 30. August ändern.

Daß die CDU aus rechter, ja selbst aus konservativer Sicht nicht mehr wählbar ist, hat Dieter Althaus im Fall Krause mehr als deutlich gemacht. Da wollte man ein gutes Jahr vor den Landtagswahlen mit einem angeblich konservativen Kultusminister nochmals schön rechts blinken, bog aber beim ersten Gegenwind wie gewöhnlich links ab. Wir haben von rechts also keinerlei Konkurrenz zu befürchten. Die NPD wird somit die einzige wählbare nationale Kraft in Thüringen sein.

Die einzige Partei, die sich gegen einen wachsenden Ausländeranteil in Thüringen wehrt und für die das Wohl der Heimat, Thüringen und Deutschland, oberste Priorität hat.

Wir sind die politische Kraft, die auch den Thüringern fernab der medienwirksamen Leuchtturmpolitik eine Stimme gibt. Denjenigen, die das Leben in ihrer örtlichen Heimat, im ländlichen Raum, unbeirrbar aufrecht halten. Denjenigen, die dafür sorgen, daß Thüringen eben nicht nur aus ein paar wenigen Großstädten besteht, sondern aus zahlreichen Orten, Dörfern und Gemeinden. Auch die Bürger dort haben ein Recht, daß ihre Kinder auf eine örtliche Schule gehen können und daß man für einen Arztbesuch nicht bis zur nächsten größeren Stadt fahren muß.

Kameraden! Wir sind auch die Partei, die gegen die ausufernde soziale Ungerechtigkeit ankämpft. Wir sagen, wer arbeitet, muß auch davon leben können. Anständiges Geld für ehrliche Arbeit. Das darf nicht bloß eine Parole bleiben. Ebenso dürfen diejenigen Deutschen, die unverschuldet ohne Arbeit sind, nicht zum Betteln verdammen werden. Hierfür machen wir uns stark. Und daher müssen wir und auch mit der Linkspartei auseinandersetzen.

Diese stellt sich immer als der Anwalt der sozial Schwachen und Benachteiligten dar. Mit Anti-Hartz-IV-Kampagnen, Forderungen nach Mindestlöhnen und ihren politikerprobten Selbstdarstellern ist es der Partei gelungen, ein medienwirksames Exklusivrecht auf das Problem der sozialen Frage zu erheben. Das müssen wir ändern. Wir müssen den Bürgern unser Konzept klar machen. Und das lautet: Sozialstaat geht nur im Nationalstaat! Eine Solidargemeinschaft kann es nur in einer Volksgemeinschaft geben. Wer diese Einsicht nicht teilt, wird die soziale Frage nicht lösen, sondern im Gegenteil verschärfen. Zuwanderung in das Sozialsystem erhöht die Abgabenlast deutscher Arbeitnehmer und vermindert die möglichen Transferleistungen an deutsche Hilfsbedürftige.

Aber auch in einem weiteren Punkt unterscheiden wir uns erheblich von der Linkspartei: Wir sind davon überzeugt, daß die beste Sozialleistung Arbeit ist! Der wichtigste Arbeitgeber in Deutschland, der Mittelstand, steckt jedoch in einer tiefen Krise. Er muß zum einen immense Abgaben leisten, damit unser Sozialsystem Zuwanderer aus aller Welt durchfüttern kann. Zudem hat er auf Grund der deutschen Lohnstandards im Wettbewerb mit Unternehmen aus Billiglohnländern das Nachsehen. Die EU-Osterweiterung beispielsweise erweist sich als Katastrophe für den Mittelstand. Die internationale Wirtschaftsvereinigung der EU, die ungezügelte Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit, der ungebremste Zuzug von billigen Arbeitskräften, das alles schnürt dem deutschen Mittelstand die Luft ab.

Deshalb, wer die Situation von Geringverdienern und Arbeitslosen hierzulande verbessern will, muss gegen den Internationalismus und für den Nationalstaat sein. Der muß für geschlossene Grenzen und gegen Zuwanderung sein. Wie sollen denn deutsche, mittelständische und Kleinunternehmen, die aus unternehmerischer Verantwortung und aus Überzeugung ihre Arbeitsplätze nicht ins Ausland verlegen, mit Billiglohnkräften konkurrieren, die vor allem seit der EU-Osterweiterung nach Deutschland strömen? Das ist unmöglich.

Mir ist allerdings nicht bekannt, daß sich die Linkspartei gegen die EU-Erweiterung oder den Wegfall der Grenzkontrollen im Zuge der Schengenerweiterung ausgesprochen hat. Mir ist nicht bekannt, daß sie deutsche Handwerksbetriebe vor der Invasion osteuropäischer Billiglohnarbeiter schützen will. Und mir ist auch nicht bekannt, daß die Linke gegen eine weitere Einwanderung von Ausländern in die deutschen Sozialsysteme ist. Im Gegenteil. An dieser Stelle zeigt sich das wahre Gesicht der ehemaligen SED und Ex-PDS. Der Haß auf alles Deutsche geht soweit, daß die Partei Fremde aus aller Herren Länder nach Deutschland holen will. Auch um den Preis, daß sich die soziale Situation dadurch noch verschärft. Die Linkspartei fühlt sich kurdischen und türkischen Linksextremisten, die sich bei uns austoben, mehr verbunden, als dem deutschen Arbeiter. So sieht es doch aus.

Die Verlogenheit der sozialen Forderungen der Linken zeigt sich auch in ihrem Wahlprogramm. Da heißt es gleich zu Beginn, der Wähler hätte die "Chance, einen grundlegenden Wechsel einzuleiten". Es ginge darum, die Situation der vielen Kinder, die in Thüringen in Armut leben, sowie derjenigen, die trotz einer Vollzeitbeschäftigung auf Harz IV Ergänzungen angewiesen sind, zu ändern. Hierfür hat die Partei angeblich ein Leitprojekt mit dem Titel "mehr soziale Gerechtigkeit" entworfen. Doch der Teufel steckt im Detail. Man muß weiterlesen. Im konkreten Fall offenbart die Partei nämlich erst ganz am Ende ihres Parteiprogramms, was sie wirklich unter "mehr sozialer Gerechtigkeit" versteht. Drei Seiten vor Schluß heißt es: "Thüringen braucht mehr Menschen und Zuwanderung." Eine "Neuprofilierung der Integrationspolitik" sei nötig. Die Linke fordert die "uneingeschränkte Gleichstellung" der in Thüringen lebenden Ausländer und Asylanten. Letztere sollen sogar dezentral untergebracht werden, also in Einzelwohnungen und nicht mehr in Asylheimen. Außerdem sollen die Asylanten die ihnen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zustehenden Mittel in bar ausbezahlt bekommen. Und eine Integrationsbeauftragte, mit Vortragsrecht beim Ministerpräsidenten soll es auch noch geben. Thüringen brauche das Engagement der Ausländer, damit es ein "weltoffenes und tolerantes" Land werde.

Aber dreimal dürft ihr raten, Kameraden, auf wessen Kosten das Ganze geht. Auf die Kosten der Thüringer. Es ist ja nicht so, daß es mit mehr Bedürftigen auch mehr Geld zum Verteilen gibt. Also bekommen alle weniger. Und dann schaut der unschuldig arbeitslos gewordene deutsche Familienvater zu Gunsten fremdländischer "Kulturbereicherer" halt in die Röhre. So sieht die wahre Vorstellung der Linken von sozialer Gerechtigkeit aus!

Die Linke macht nicht einmal einen Hehl daraus, warum sie so vehement für eine Massenzuwanderung von Ausländern nach Thüringen eintritt. In ihrem Wahlprogramm heißt es, eine "Politik der Integration von Migrantinnen und Migranten" fördere die "Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen und rassistischer Einstellungen in der Bevölkerung". Auf gut Deutsch: Bitte liebe Ausländer kommt in Heerscharen nach Thüringen und laßt uns mit den bösen rechtsextremen und rassistischen Ureinwohnern dieses Landes nicht allein. Das ist es, was die Linke will. Den langfristigen Austausch der Bevölkerung Thüringens.

An anderer Stelle fordert die Linkspartei zudem ein verstärktes Engagement gegen "Rechtsextremismus und Neofaschismus". Eine zukünftige Landesregierung unter ZITAT "Beteiligung der Linken" werde sich zum Kampf gegen den Rechtsextremismus bekennen. Deshalb fordert man ein Landesprogramm für Demokratie und Vielfalt und setzt sich für ein erneutes Verbotsverfahren der NPD ein.

Ja, so sind sie, die angeblich so musterdemokratischen Damen und Herren Sozialisten. Was nicht ins eigene Weltbild passt, soll verboten werden. Da wirkt es fast schon zynisch, wenn die Linkspartei an anderer Stelle "mehr direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung" fordert. Denn bevor die Bürger von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen dürfen, sollen schnell noch mal missliebige Konkurrenten verboten und beseitigt werden. Sie könnten ja schließlich den wahren Willen des Bürgers vertreten und als echte Volksvertreter ins Parlament gewählt werden. Das ist die Vorstellung von Demokratie der Linkspartei. Der Bürger darf zwar wählen, aber wer zur Auswahl steht, den bestimmen andere. Das gab es in Thüringen schon bereits einmal für vierzig Jahre lang.

Gerade deswegen ist es wichtig, daß möglichst viele am 30. August den Nationaldemokraten ihre Stimme geben. Denn jede Stimme für die NPD, ist eine Stimme für die Demokratie. Einer Demokratie im Sinne der Souveränität des deutschen Volkes. Und sie ist eine Stimme gegen eine rote Einheitsregierung unter Führung eines Ministerpräsidenten Bodo Ramelow. Denn ob die FDP in den Landtag einziehen wird, ist noch nicht sicher. Und selbst wenn, wird Rot-Rot voraussichtlich stärker sein als Schwarz-Gelb. Der Einzug der NPD in den Erfurter Landtag kann somit zum Zünglein an der Waage werden, wenn es darum geht, eine radikal antideutsche Regierung in Thüringen zu verhindern. Dies macht uns auch für konservative Wähler attraktiv, die sonst vielleicht eher nicht ihr Kreuz bei der NPD machen würden. NPD wählen heißt Rot-Rot verhindern. Diese Position, die der NPD bei einem Wahlerfolg zukommen wird, kann gar nicht hoch genug gewertet werden. Egal wie eine Regierungsbildung in Thüringen dann ausgehen mag, wir können nur als Gewinner aus dieser Situation hervorgehen.

Um das aber zu erreichen, bedarf es im kommenden halben Jahr immenser Anstrengungen von uns allen. Der politische Gegner und seine Kolonnen gewaltbereiter Chaoten werden nichts unversucht lassen, unseren Wahlkampf zu sabotieren und auch vor den schäbigsten Mitteln und Tricks nicht zurückschrecken, um den Einzug der NPD in den Thüringer Landtag zu verhindern. Deshalb gilt es vor allem, zusammenzustehen und geeint für unsere Ideale und Ziele zu kämpfen. Sei es als NPD- oder DVU-Mitglied oder als Parteifreier, als "rechter" oder als "linker" Nationalist, als Gemäßigter oder als Radikaler. Wir dürfen dem Gegner keine Lücken oder Schwachstellen bieten, in denen er den Keil ansetzen kann.

Dies gilt ganz besonders auch für unser Auftreten in der Öffentlichkeit. Ich appelliere hier an die Vernunft aller Beteiligten. Es kann nicht in unserem Interesse sein, in einem so wichtigen Wahlkampf als "Bürgerschreck" aufzutreten. Ein seriöses Auftreten heißt nicht, seine Positionen zu verraten. Ich möchte, daß wir im Wahlkampf durch Fakten, Inhalte und Positionen überzeugen und gerade dafür ist es wichtig, daß wir durch falsches Auftreten nicht von unseren Inhalten ablenken. Es mag manchem vielleicht nicht gefallen, aber ich bin der Meinung, wir müssen in diesem Landtagswahlkampf nicht die Systemfrage stellen, um zu gewinnen. Wir müssen unsere Rolle als Stachel im Fleisch des Systems deutlich machen. Wir müssen den Bürgern zeigen, wer uns wählt, wählt die einzige nationale Opposition, ein nationales Korrektiv, einen Ausgleich zur linken Meinungsherrschaft. Dies muß unsere Aufgabe im Wahlkampf sein und mit unseren vier thematischen Schwerpunkten wird uns das auch gelingen:

Ein Thema ist die zunehmende Verausländerung Thüringens und der wachsende Islams. Auch wenn Thüringen im Vergleich zu manch westdeutschem Bundesland verhältnismäßig wenig Ausländer und der Islam hier noch keine dominierende Position eingenommen hat, so heißt das nicht, daß uns von dieser Seite keine Gefahr droht. Wehret den Anfängen, sage ich! Wir wollen in Thüringen keine Verhältnisse wie in Frankfurt, Stuttgart, Köln, Hamburg, München, Nürnberg oder Berlin. Wir können auf kulturfremde und multikriminelle Bereicherung gerne verzichten.

Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Patriotismus und Nationalstolz. Wir sind die Partei der nationalen Interessen. Heimatverbundenheit, Vaterlandsliebe, Nationalstolz, wem diese Dinge am Herzen liegen, der kann nur die NPD wählen. Wir stehen für ein starkes und echtes Thüringen in einem freien und souveränen Deutschland, gleichberechtigt in einem Europa der Vaterländer. Gerade in Zeiten, in denen mitteldeutsche Bundesländer zunehmend mit der Abwanderung des Nachwuchses zu kämpfen haben, darf die Rolle von nationaler und regionaler Verbundenheit als Wirtschaftsfaktor nicht unterschätzt werden. Patriotismus ist ein Wirtschaftsfaktor!

Als Drittes konzentrieren wir uns auf das Thema ländlicher Raum. Die NPD ist die Partei, die sich für alle Thüringer, auch fern ab der großen Leuchttürme, einsetzt. Wir sind für eine nachhaltige Stärkung und Förderung des ländlichen Raumes. Die Landflucht und das Ausbluten ganzer Regionen müssen endlich gestoppt werden, wenn Thüringen in seiner Gesamtheit bestehen bleiben soll. Eine Bevorzugung der Großstädte auf Kosten der Dörfer wird es mit uns nicht geben. Wir stehen für starke ländliche Regionen mit funktionierender Infrastruktur. Mit Schulen, Nahverkehr und gesicherter ärztlicher Versorgung. Mit Geschäften, Kneipen und allem was sonst noch dazugehört. Thüringen ist mehr als Erfurt, Jena, Gera und Weimar. Thüringen ist über 16.000 km² groß und seine Geschichte und seine Kultur wurzelt in jedem auch noch so kleinen Dorf.

Und nicht zuletzt muß die NPD als die einzig wahre soziale Kraft in Thüringen auftreten. Wie ich bereist vorhin schon ausgeführt habe, müssen wir dem Bürger klarmachen: Sozial geht nur national. Vor allem die zunehmende Diskussion über eine Stärkung der Rolle des Nationalstaates in Zeiten der Wirtschaftskrise kommt uns dabei zugute. Immer mehr Menschen erkennen, daß nur ein starker Nationalstaat sie vor den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu schützen vermag und daß eine sich ausbreitende Verarmung immer breiterer Teile der Gesellschaft einen rigorosen Zuwanderungsstopp verlangt. Das ist der große Unterschied zwischen der NPD und der Linkspartei.

Wenn es uns gelingt, diese Themen und Inhalte dem Wähler zu vermitteln, dann bin ich mir sicher, daß am 30. August um 18:00 Uhr der Lohn unserer Arbeit der Einzug in den Erfurter Landtag in Fraktionsstärke sein wird. Und wenn in Sachsen zudem der Widereinzug gelingt, wovon ich fest überzeugt bin, dann wird die NPD zum ersten Mal seit den Sechziger Jahren in drei Landtagen präsent sein. Etwas, das die Republikaner beispielsweise niemals geschafft haben. Dies wäre vier Wochen vor er Bundestagswahl ein politisches Signal von enormer Bedeutung. Ein Signal, daß auch die vielen in Westdeutschland, die bereits resigniert haben, wachrütteln und wieder an die Urne treiben wird.

Kameraden, ein Wahlerfolg am 30. August ist jedoch nicht nur für Thüringen und Deutschland von großer Bedeutung. Ich will ehrlich sein: Auch die Partei braucht diesen Erfolg. Die innerparteilichen Auseinandersetzungen, die die NPD an den Rand einer Krise geführt haben, dürften wohl niemandem unter euch entgangen sein. Der Bundesparteitag in diesem Frühjahr wird hier für klare Verhältnisse sorgen. Danach aber gilt es, die einzelnen Lager wieder zu einen, im Kampf für ein besseres Deutschland. Und nichts eint so sehr, wie Erfolg. Auch deshalb ist der 30. August für die NPD ein Datum von größter Bedeutung.

Lasst uns also gemeinsam in den nächsten Wochen und Monaten mit äußerstem Einsatz und all unseren Kräften dafür kämpfen, daß sich die politischen Verhältnisse in diesem Land spürbar verändern. Dies wird für viele erhebliche persönliche Entbehrungen mit sich bringen. Ganz zu schweigen von den Anfeindungen die bis hin zu körperlichen Angriffen reichen. Doch das Ziel rechtfertigt diesen hohen Preis. Thüringen braucht eine nationale Opposition, ebenso wie Deutschland ein Signal für einen nationalen Aufbruch braucht. Daher, Kameraden, laßt uns dieses Signal sein. Für Thüringen und Deutschland!

Über Frank Schwerdt

Ich wurde 1944 in Berlin als Sohn eines Klavierbauers geboren. Nach Abschluß der Realschule erlente ich den Beruf des Vermessungstechnikers und absolvierte bis 1967 die Fachhochschule für Bauwesen, die ich zunächst als graduierter Ingenieur und später Diplom-Ingenieur für Vermessung verließ.
Fast 30 Jahre war ich in diesem Beruf in einem privaten Ingenieurbüro tätig.

In meiner beruflichen Tätigkeit konnte ich mich neben den normalen Aufgaben eines Vermessungsingenieurs mit sehr umfangreichen planerischen Aufgaben beschäftigen. Große Bauprojekte konnte ich ebenso begleiten wie Sonderaufgaben auf dem Gebiet der Landvermessung. Daneben wurde mir in fast meiner gesamten beruflichen Tätigkeit die Ausbildung des Nachwuchses anvertraut.

Im Zuge der beginnenden Rezession, aber auch wegen politischer Differenzen wurde ich Anfang des Jahres 1997 arbeitslos und bin seit 2004 im Ruhestand.

Politischer Werdegang

Die Teilung Deutschlands hat mich zur Politik gebracht. Mit dem Bau der Mauer 1961 habe ich mich endgültig entschlossen, aktiv zu werden. Den etablierten Bundestagsparteien, aber auch den Blockparteien in der DDR konnte die fortschreitende Vertiefung der Spaltung meines Vaterlandes bis hin zum Bau von Mauer und Stacheldraht angelastet werden. Deshalb kam für mich eine Mitgliedschaft dort nicht in Frage.

Ich bin 1965 in die kurz vorher gegründete NPD eingetreten und war im damaligen West-Berlin Mitglied im Landesvorstand. Die politische Tätigkeit auf dieser Insel war durch das Besatzungsrecht der Westmächte stark eingeschränkt. Ich hatte mehrere Jahre Durchreiseverbot durch die DDR.

Nach der Bundestagswahl 1969 kam die Berliner NPD-Spitze zu der Überlegung, nationale Politik in der CDU zu gestalten. Deshalb wechselte ich mit anderen in diese etablierte Partei. Dort wurde ich Ortsvorsitzender und Mitglied eines Kreisvorstandes. Für die CDU saß ich auch zwei Jahre lang in der Bezirksverordnetenversammlung von Reinickendorf, wo ich auch Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses war.

Es war immer mein Anliegen, in der CDU das Bewußtsein für die gesamtdeutsche Frage zu schärfen. Im von mir initiierten deutschlandpolitischen Arbeitskreis wirkte ich mit Peter Lorenz, Heinrich Lummer und Prof. Dr. Rupert Scholz. Ich mußte leider feststellen, daß dieses Thema in der CDU trotz aller gegenteiliger öffentlicher Bekundungen immer mehr in den Hintergrund rückte.

1989 konnte ich die Mitgliedschaft in der CDU nicht mehr mit meinen immer noch nationalen Vorstellungen im Einklang bringen und trat aus. Über die "Republikaner" und freie Strukturen kam ich 1997 wieder zur NPD. Ein Jahr später war ich im Bundesvorstand der Partei und seit 2002 bin ich Mitglied im Präsidium, zunächst als Bundesgeschäftsführer und dann als Amtsleiter für Rechtsfragen.

Es blieb nicht aus, daß ich wegen meiner Einstellung mit der politischen Justiz in Deutschland
Bekanntschaft machte. War die Verurteilung wegen "Verunglimpfung des Staates" zu einer Geldstrafe noch relativ harmlos, langte die Staatsschutzkammer des Berliner Landgerichtes mit einer neunmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung wegen Volksverhetzung massiver zu. Nach der Verbüßen dieser Freiheitsstrafe in der JVA Berlin-Tegel kam eine weitere von sechs Monaten wegen "Gewaltdarstellung" im offenen Vollzug hinzu. In allen drei Fällen habe ich mir persönlich keine Schuldvorwürfe zu machen.

Nach mehreren Anfragen aus Thüringen wurde ich dort 2001 in Saalfeld das erste Mal zum Landesvorsitzenden gewählt. Dieses Amt habe ich seitdem ununterbrochen inne. In diese Amtszeit fiel die Bundestagswahl 2002, die Europa- und Landtagswahl 2004 sowie die Bundestagswahl 2005, bei der die NPD 3,7 % an Zweitstimmen erhielt. Es ist mein Ziel, die NPD am 30. August 2009 in den Thüringer Landtag zu führen.

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrter Herr Schwerdt,

meine Frage ist ebenso kurz wie simpel: Sind Sie für den Erhalt unserer parlamentarischen Demokratie in ihrer...

Von: Wbunaarf Xüua

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrter Herr Kühn,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich darf zunächst den ehemaligen Bundespräsidenten und Verfassungsrichter a.D., Herrn...

# Arbeit 18Juli2009

Lieber Herr Schwerdt,

Martin Pape, Direktor des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung und Management, Schloß Elbroich/Düsseldorf,...

Von: Fhfnaar Fpuarvqre

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrte Frau Schneider,

diese Ansicht teile ich nicht. Ich stehe für eine Familien- und Bevölkerungspolitik die möglich macht, daß wir...

Sehr geehrter Herr Schwerdt,

Ihre Partei wird in der veröffentlichten Meinung in die rechtsextreme Ecke gestellt.

Sie nennen sich...

Von: Vatevq Unua

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrte Frau Hahn,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Extremismuskeule ist ein beliebtes Mittel, um unliebsame Meinungen zu diffamieren...

Man konnte im Internet LESEN das sie für den Verfaasungsschutz tätig sind,...das geht auch aus einer kleinen Anfrage der Linkspartei hervor......

Von: Eüqvtre Ubssznaa

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrter Herr Hoffmann,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich hatte zu keiner Zeit Kontakt zu irgendeinem Geheimdienst. Ich war demzufolge...

Sehr geehrter Herr Schwerdt,

auch ich finde die Frage interessant, warum jüdische Mitbürger die NPD wählen sollen. In diesem Zusammenhang...

Von: Hys Erpxre

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrter Herr Becker,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Aussagen des zitierten Direktkandidaten und des Herrn Praxenthaler sind mir...

# Wirtschaft 16Juli2009

Sehr geehrter Herr Schwerdt,

immer wieder warnen Sie und ihre Parteifreunde vor der Überfremdung in unserem Land. Ich sehe mich als Patriot...

Von: Hys Erpxre

Antwort von Frank Schwerdt
NPD

Sehr geehrter Herr Becker,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Herr Buhler (Wahlkreis Jena II) hatte Ihnen diese Frage bereits ausführlich...

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