Erich Freudenberger
PBC Partei Bibeltreuer Christen
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Frage von Andreas G. •

Frage an Erich Freudenberger von Andreas G. bezüglich Recht

Sehr geehrter Herr Freudenberger,

seit etwa 30 Jahren wird unser Land für die Benachteiligung von Frauen sensibilisiert und große Summen wurden dafür ausgegeben, diese Missstände zu beheben.

Gegen die Diskriminierung von Männern in diversen Bereichen wurde dagegen wenig oder nichts unternommen.

Gesundheit:
In der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird bislang ausschließlich eine Frauengesundheitsdatenbank geführt und die Regierung gibt ausschließlich Frauengesundheitsberichte heraus. Eine Männergesundheitsdatenbank oder Männergesundheitsberichte im Sinne eines Gender Mainstreaming gibt es nicht.

Das stellt sich mir so dar, als hätte die Gesundheit von Frauen in den Augen der Regierung eine höhere Priorität als die der Männer.

Bildung:
Der "Girls Day" bietet für Schülerinnen eine Möglichkeit, sich über typische Männerberufe zu informieren. Sie werden dazu ermutigt, diese Bereiche bei ihrer späteren Berufswahl nicht grundsätzlich auszuschließen. Während Mädchen somit einen horizont-erweiternden Aktionstag erleben, müssen Jungen in der Schule bleiben. Ein männliches Gegenstück gibt es nur auf lokaler Ebene.

PISA 2000 hat zum Ergebnis geführt, dass insbesondere die eklatant schlechte Lesekompetenz der Jungen eine große bildungspolitische Herausforderung darstelle. Bis heute hat sich die Politik dieser Herausforderung nicht gestellt.

Väter:
Deutschland wurde und wird jährlich mehrmals vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Menschenrechtsverletzungen an Väter verurteilt, da die praktische Umsetzung des väterlichen Umgangsrecht der Willkür der Mutter unterworfen ist.

Könnten Sie sich vorstellen, in diesen Bereichen aktiv zu werden, obwohl dort kein Popularitätsbonus wie bei Frauenthemen existiert?
Wie können sich diese Ungerechtigkeiten so lange halten?
Was werden Sie gegen dieses Unrecht unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Göbel

Antwort von
PBC Partei Bibeltreuer Christen

Sehr geehrter Herr Andreas Göbel,

ein für mich schwieriges Thema ist es, mit dem Sie mich konfrontieren.
Aber ich will mich diesem so gut ich kann stellen.
Das Frauen zum Teil auch heute noch benachteiligt werden, kann ich schon in manchen Dingen sehen. Aber das Männer benachteiligt werden, das war mir bis jetzt noch nicht so bewusst.
Ich konnte eher die letzten Jahre, besser gesagt Jahrzehnte immer mehr feststellen, dass wir uns mehr um das Recht und den Schutz der Tiere einsetzen als um den Schutz und Recht des Menschen. Und wenn das so ist, wie Sie schildern, dann wundert es mich nicht mehr, dass wir durch den übertriebenen Schutz unserer Umwelt, das eigentliche Vergessenen, uns gegen die Innenweltverschmutzung des Menschen einzusetzen.
Wir sehen immer mehr, wie unser menschliches Miteinander zerfällt. Die Wertmaßstäbe werden zerbrochen und zertreten.
Ich fest der Überzeugung, dass uns eine Neuorientierung auf Gottes Maßstäben den 10 Geboten gut tun würde, damit unser Menschliches Miteinander wieder neu ausgerichtet wird. Auch im Neuen Testament der Bibel wird davon berichtet und erklärt, wie unser menschliches Miteinander auszusehen hat. Weder Diskriminierung noch Vergötterung, von Menschen sollte sein. Gott sagt uns durch sein Wort und zeigt es in vielen Beispielsbegebenheiten, wie wir leben sollen. Vor Gott sind auch alle Menschen gleichwertig, aber nicht gleichgestellt. Er sagt durch seinem Wort (die Bibel) auch wie das Verhältnis sein solle zwischen Mann und Frau.
Ich bin fest davon überzeugt, das durch eine Neuausrichtung unserer Wertmaßstäbe nach Gottes Wort, unser Gesellschaft verändert wird. Natürlich können wir als Politiker dies nicht verändern, sondern diese Veränderung muss von unterste Ebene unserer Gesellschaft komme, dass heißt, dass eine geistlich Moralische Wende in uns Menschen hervorbrechen muss, ansonsten geschieht nichts Neues, und die Ungerechtigkeit wird Stück für Stück zunehmen und überhand nehmen.
Die Regierung ist, wie Martin Luther sagte, ein Wiederspiegel des Volkes. Also fangen wir bei uns selber an, uns für Gerechtigkeit in uns und in unserer Umgebung einzusetzen. Denn das wird allein Kreise ziehen, die unser gesellschaftliches Miteinander verändert, und dann brauche ich mich nicht mehr fragen: "Werden Männer benachteiligt, wer setzt sich dafür ein?"

Ich hoffe Ihnen einigermaßen meine Sicht der Dinge rüber gebracht zu haben,
und würde mich freuen Ihre 2 Stimmen für mich und der Partei Bibeltreuer
Christen PBC zählen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
und Gottes Segenswünschen

Erich Freudenberger