Eckart von Klaeden
CDU

Frage an Eckart von Klaeden von Gubznf Tavmn bezüglich Finanzen

05. Juli 2012 - 11:03

Guten Tag sehr geehrter Herr von Klaeden,

wann tritt Deutschland endlich aus dem Euro aus ?

Es würde dann sicher zunächst zu einem wirtschaftlichen "Einbruch" in Dt. kommen (gut 20% des Exportes gehen in den Euro-Währungsraum).

Mittel-/langfristig werden die Importeure auch weiterhin die deutsche Qualität und den guten Service nachfragen, so dass trotz der dann sicher wieder starken (DM-)Währung, der gute wirtschaftliche Fortgang erneut Einzug halten wird.

Deutschland kann nicht für alle schwachen Euro(süd)länder mitarbeiten und/oder seine "Spargroschen" verpulvern.

Haben Sie eine Idee, wen/welche Partei ein aufrichtiger und steuerzahlender Bürger bei der nächsten Bundestagswahl noch wählen kann ?

Frau Merkel und leider auch die Mehrzahl der Abgeordneten macht den Eurowahnsinn leider mit; SPD und Grüne wollen anscheinend am liebsten die vereinigten Staaten von Europa und sofort den Eurobond einführen. Linke und ähnliche wollen den Sozialstaat, der jedem je nach Lust und Laune ein hohes Mindestsozialeinkommen garantiert.

Wie kommt es, das sich die Politiker wundern, dass die Bürger "wahlmüde" sind ?

Ich habe derzeit keine Vorstellung, wen bzw. welche Partei ich noch wählen kann (bislang CDU).

Mit freundlichen Gruessen und der Hoffnung, dass sich die Mehrzahl der Politiker möglichst schnell den Wirtschaftswissenschaftlern und ihrer Meinung gegen die aktuelle Entwicklung anschließen werden, verbleibt

Thomas Gniza

Frage von Gubznf Tavmn
Antwort von Eckart von Klaeden
22. Oktober 2012 - 12:01
Zeit bis zur Antwort: 3 Monate 2 Wochen

Sehr geehrter Herr Gniza,

vielen Dank für Ihre Fragen, die ich als Abgeordneter des Deutschen Bundestages und nicht als Staatsminister im Namen der Bundesregierung beantworte.

Soweit Ihre Sorge zur ESFS und zum ESM zum Ausdruck kommt, empfehle ich, hierzu meine Antwort vom 2. Juli 2012 nachzulesen, die auf der Internetplattform Abgeordnetenwatch veröffentlicht ist.

Mit freundlichen Grüßen
Eckart von Klaeden MdB