Jahrgang
1973
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Studium Rechtwissenschaften, Fachanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt und MdHB
Wahlkreis

Wahlkreis 5: Rotherbaum-Harvestehude-Eimsbüttel-Ost

Liste
Landesliste, Platz 4
Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Es gibt Veränderungsbedarf in Schulen. Den wollen wir aber schrittweise und mit langem Atem angehen.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Studiengebühren sind sozial ungerecht. Sie halten gerade die jungen Menschen vom Studium ab, die aus weniger wohlhabenden Familien kommen. Das verstärkt die soziale Spaltung der Gesellschaft. Wir Grüne setzen uns aber für eine bessere finanzielle Ausstattung der Hochschulen aus Haushaltsmitteln ein.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Volksabstimmungen sind eine Bereicherung und eine sinnvolle Ergänzung zur repräsentativen Demokratie. Das ist im Bund nicht anders als in Hamburg.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Die Probleme in der Stadt machen nicht an Stadtteilgrenzen halt. Deswegen darf es keine Struktur geben, die die wechselseitige Solidarität schwächt.
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Der Forderung ist grundsätzlich richtig. Die Gebührenerleichterung muss aber denjenigen zugute kommen, die die Entastung am dringendsten brauchen. Vorrang hat jetzt aber erst mal die Sicherung der Qualität.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Es kann nicht sein, dass wir weiter auf Kosten künftiger Generationen mehr Geld ausgeben als wir einnehmen.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Die Polizei hat wichtige Aufgaben. Reiten und Musik machen gehören nicht dazu.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Hamburg muss einerseits seine Pflichten erfüllen im Rahmen der bundesweiten Quoten für die Aufnahme von Flüchtlingen. Es gibt aber auch immer wieder Notlagen, z.B. in Syrien, auf die außerhalb der Quoten kurzfristig reagiert werden muss. Das geht nur mit unbürokratischen Zusagen von Bundesländern.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Die Wirksamkeit von Videoüberwachung von Straßen und Plätzen für die Kriminalitätsbekämpfung ist nicht nachgewiesen. Sie schränkt aber die Bürgerrechte von unschuldigen Bürgerinnen und Bürgern ein.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Das Modell war wenig effektiv.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Nur zeitnaher Rechtsschutz ist guter Rechtsschutz! Ein Handwerker hat nichts davon, wenn er seinen Forderungen zwei Jahre hinterherlaufen muss. Bei Straftaten gilt das gleiche: Strafen müssen nicht unbedingt hart, aber unbedingt zügig sein.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Wir müssen insbesondere den Ausgleich für Kostensteigerungen leisten. Ansonsten droht uns in den nächsten Jahren ein Ausbluten der Kultureinrichtungen.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Neutral
Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit geringem Einkommen (Sozialleistungsempfängerinnen und Empfänger, Rentnerinnen und Rentner) durch ein Sozialticket den öffentlichen Nahverkehr günstiger Nutzen können.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Hamburg kann sich auch ohne olympische Spiele ehrgeizige Ziele setzen und sich spannend entwickeln. Ein jahrelang verfolgter Bewerbungsprozess, der mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolglos bleiben wird, ist eher eine Blockade.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Dafür müssen die Bundesgesetze geändert werden, Hamburg sollte eine entsprechende Bundesratsinitiative starten.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Teuer und ineffizient!
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
U-Bahn kostet fünfmal so viel, Stadtbahn kann schneller gebaut werden, ist leise, nachhaltig, oberirdische Haltestellen sind barrierefrei und gut zu erreichen, bindet abgehängte Stadtteile gut an, kann dort eingesetzt werden, wo Busse die Fahrgäste nicht mehr fassen.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Nö. Weniger. In die Innenstadt kommt man prima mit Bus und Bahn und mit etwas Engagement des Senats könnte das auch fürs Fahrrad gelten. Den Platz für Parkplätze wollen wir nutzen, damit mehr Grün und attraktive Plätze entstehen. So z.B. am Ballindamm.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Der Radverkehr nimmt zu und braucht mehr Platz, um sicher und zügig zu funktionieren. Das geht nur, wenn auch mal Parkplätze oder Fahrspuren entfallen.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Der Hafen ist weit entfernt davon, sich aus eigenen Einnahmen zu finanzieren. Im Gegenteil: Nur durch erheblichen Einsatz von Steuergeldern kann der Betrieb aufrecht erhalten werden. Das Ziel muss sein: Weniger statt mehr Subventionen.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Lehne ab
Der Hafen ist wichtig, aber nicht alles! Es gibt sehr viele andere wirtschaftliche Säulen unserer Stadt, die genauso viel Aufmerksamkeit verdienen.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Dr. Till Steffen
Position von Dr. Till Steffen: Stimme zu
Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Dazu muss die Stadt auch anders mit den Grundstücken in ihrem Eigentum umgehen.

Die politischen Ziele von Dr. Till Steffen

Ich war in den vergangenen Jahren in der Bürgerschaft und im Senat in den Themenfeldern Justiz, Bürgerrechte, Bezirke und Verkehr politisch aktiv und konnte hier viele Akzente setzen – vom liberalsten Strafvollzugsgesetz Deutschlands über das Verhindern von Datenweitergabe an die USA bis hin zur öffentlichen Wahrnehmung, dass Radfahren für Hamburg eine richtig gute Idee ist und auf die Agenda gehört. Ich setze mich daher konsequent für eine neue Verkehrspolitik ein, die für weniger Autoverkehr sorgt! Das schafft Platz und ist gleichzeitig hoch wirksame Umweltpolitik. Mich treibt die Idee einer Stadt an, in der Menschen sich frei entfalten können - in den Köpfen, aber auch zwischen den Häusern; einer Stadt, in der Abweichung erlaubt ist, wo zunächst verrückt Erscheinendes seinen Raum hat; einer Stadt, die Menschen in Not aufnimmt und einer Stadt, die mit vernehmbarer Stimme für die persönlichen Daten ihrer Bürger und Bürgerinnen kämpft.

Über Dr. Till Steffen

Seit 2004 bin ich Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, derzeit als Fachsprecher für Verkehrspolitik und Bezirke. Während der schwarz-grünen Koalition (Mai 2008 bis November 2010) ruhte mein Mandat, da ich Justizsenator war. Von 2001 bis 2004 war ich Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung Eimsbüttel. In den Jahren 1999 bis 2004 kümmerte ich mich als Mitglied im Kerngebietsausschuss um die lokalen Angelegenheiten in den Stadtteilen Eimsbüttel, Rotherbaum, Harvestehude und Hoheluft-West. Neben meiner Tätigkeit als Abgeordneter arbeite ich als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht. Geboren in Wiesbaden, kam ich während des Studiums nach Hamburg und lebe seitdem in Eimsbüttel.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Was tun, um die EU Krise zu bekämpfen? Sparen? (...)

Von: Oneonen Pbyyrg

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Die Grünen vertreten schon seit geraumer Zeit die Position, dass die sehr strikte Positionierung bei der Sanierung Griechenlands nicht sinnvoll ist. (...)

(...) Ich stelle fest, dass nirgendwo die Radfahrer so aggressiv auf Fußwegen unterwegs sind wie in HH. Durch die einseitige Fahrradpolitik der Grünen glauben die Radfahrer, die zu bevorzugenden Gutmenschen zu sein . (...)

Von: Jbys Zrex

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Denn damit unterstüzen wir das Radfahren auf der Straße. Mit gut ausgebauten Radverkehrsanlagen und einem Klima das Radfahrer Willkommen heißt und nicht von der Straße drängt, holen wir die Räder vom Bürgersteig runter. Das ist also auch eine große Maßnahme zur Förderung des Zu-Fuß-gehens. (...)

(...) Ist es nicht besser, dass das Wahlrecht eine Mischung aus Listen- und Personalwahl wird, d.h. die Landeslisten bleiben echte (Partei-)Listen – ohne personale Auswahl – und die Wahlkreislisten bleiben echte Personallisten, weil man eigentlich nur im Wahlkreis die Chance hat, die Kandidierenden ausreichend kennen zu können? (...)

Von: Jbys Zrex

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Ja, auf den ersten Blick mag das viel Auswahl sein. Aber in der Realität ist das Wahlverhalten doch ein anderes und es finden Vorauswahlen statt. Zuerst schaut man, welche Partei einem am ehesten entspricht, dann erst geht es in die nähere Betrachtung. (...)

(...) Wie angekündigt, wird es in der nächsten Legislaturperiode zu einem eigenen Versammlungsgesetz für Hamburg kommen. Wir wollen von Ihnen wissen, wie dies Ihrer Meinung nach gestaltet werden muss. (...)

Von: Vfnory Neghf

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Ziviler Ungehorsam ist in meinen Augen eine kreative Form des Protests, solange er gewaltfrei ist, keinen Schaden anrichtet oder die Rechte Dritter nicht beschneidet. Er kann Augen öffnen, bestehende Verhältnisse in Frage zu stellen. (...)

3Feb2015

Warum sollte man wählen gehen und warum sollte man Sie wählen, was macht Sie so besonders?

Von: Nzv Xb

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Besonders am Herzen liegen mir Bürgerrechte und die individuelle Freiheit. (...) Zudem bietet sie keine Lösungen, wie Hamburg seine schlechten Luft- und hohen Lärmwerte mindert. (...)

# Umwelt 27Jan.2015

(...) Wie leben Sie Tierschutz im Alltag? (...)

Von: Pynhqvn Fgüpx

Antwort von Dr. Till Steffen
DIE GRÜNEN

(...) Letzteres schlägt sich auch in meinem privaten Verhalten nieder. Beim Einkaufen kommt bei mir nur Bio-Fleisch in die Tüte und ich besuche keine Zirkusdarbietungen mit Wildtieren. (...)

%
6 von insgesamt
6 Fragen beantwortet
2 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.