Jahrgang
1964
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Historiker
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wahlkreis

Wahlkreis 9: Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg

Parlament
Hamburg

Hamburg

Der HVV soll langfristig kostenfrei werden.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Wir wollen ein 365-Euro-Jugendticket für Azubis u.a. und schrittweise ein kostenloses Schülerticket einführen. Das Seniorenticket gilt jetzt rund um die Uhr. Wir wollen ein sehr gutes HVV-Angebot mit einem Tarif, der übersichtlich, verständlich und sozial ausgewogen ist.
Mit überschüssigen Steuereinnahmen soll die Stadt Hamburg vorrangig Schulden zurückzahlen.
Position von Sven Tode: Neutral
Im Zeiten niedriger Zinsen ist es geboten, notwendige Investitionen vorzunehmen, zu renovieren, und zu modernisieren. Generelle Aussagen für die Zukunft können Unvorhersehbares nicht planen. Daher muss jeweils neu abgewogen werden. Vor dem reinen Konsum gilt es allerdings Schulden abzutragen.
Im Kampf gegen steigende Mieten soll Hamburg dem Vorbild Berlins folgen und eine Mietobergrenze gesetzlich festlegen.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Ein Mietendeckel nach Berliner Vorbild ist für uns keine Option. Hamburg hat nahezu 40 Prozent städtische und Genossenschaftswohnungen und nicht den Fehler gemacht, sein kommunales Wohnungsunternehmen zu verkaufen. Wir haben den Mietenanstieg durch aktiven Wohnungsbau gestoppt.
Das Nachtflugverbot soll aufgeweicht werden, um mit mehr Flügen die internationale Bedeutung des Hamburger Flughafens zu steigern.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Das Nachtflugverbot wird nicht aufgeweicht, die geltenden Betriebsregeln und Betriebszeiten werden wir beibehalten. Das Lärmkontingent für den Flughafen ist gedeckelt und festgeschrieben. Zusätzlich werden Lärmschutzmaßnahmen durchgeführt.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Sven Tode: Stimme zu
Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie die „Konzertierte Aktion Pflege“ verbessern hierfür die Bedingungen. Daneben muss weiter daran gearbeitet werden, die Arbeitsbedingungen in der Pflege und die Bezahlung zu verbessern sowie das Berufsbild aufzuwerten.
Volksentscheide auf Bezirksebene sollen verbindlich werden.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Bürgerentscheide sind für den Bezirk verbindlich, dürfen aber keine gesamtstädtischen Entscheidungen von Senat und Bürgerschaft aushebeln, sonst liefe das Stadtstaatenprinzip unserer Verfassung ins Leere. Im gesamtstädtischen Interesse müssen daher abweichende Entscheidungen getroffen werden können.
Großevents wie der Schlagermove und Harley Days haben überhandgenommen, deswegen soll die Zahl deutlich reduziert werden.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Veranstaltungen wie Hafengeburtstag, Schlagermove oder Harley Days gehören zu beliebten Events in Hamburg und werden von vielen Hamburgerinnen und Hamburgern besucht. Wir wollen aber, dass Beeinträchtigungen durch Großevents so gering wie möglich gehalten werden.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben, um Arbeitsplätze und die internationale Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Position von Sven Tode: Neutral
Für das Wirtschaftswachstum Hamburgs setzen wir auf einen Branchenmix. Der in der Verfassung ausdrücklich genannte Hafen hat eine besondere Bedeutung und sichert rund 150.000 Arbeitsplätze. Es gilt aber auch die Kleinen und mittelständischen Betriebe zu stützen und start ups und Forschung zu fördern
Um effektiv lernen zu können, sollen die Schulklassen deutlich verkleinert werden.
Position von Sven Tode: Neutral
Hamburgs Schulen haben – auch im Bundesvergleich – bereits sehr kleine Klassen. Im Vergleich zur ersten Dekade der 2000er Jahre sind die Schulklassen an allen Schulformen deutlich verkleinert worden. Auch bei steigenden Schülerzahlen werden wir zukünftig an kleinen Klassen festhalten.
Die Rote Flora sollte geschlossen werden.
Position von Sven Tode: Neutral
Die Rote Flora hat sich auch nach 30 Jahren nicht gut in die Stadtgesellschaft integriert. Eine Räumung ist nicht erforderlich, solange von der Flora keine Gewalt ausgeht.
Zur Entlastung des Verkehrs soll die Stadtbahn gebaut werden.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Wir bauen mit U5, S4, S32 neue U- und S-Bahn-Linien sowie neue Haltestellen und verlängern U4 und S21. Wo Linien unterirdisch verlaufen, ist der begrenzte Straßenraum frei für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Für einen weiteren Verkehrsträger wie eine Stadtbahn ist im bestehenden Netz kein Platz.
Die Listen der Parteien zur Bürgerschaftswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Sven Tode: Neutral
Die SPD stellt durch ihre Satzung sicher, dass ihre Listen abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt werden. Die nächste Bürgerschaft soll die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten erörtern, ob und wie eine Regelung für ein Paritätsgesetz geschaffen werden könnte.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Sven Tode: Neutral
Bei jungen Menschen steht Hilfe statt Kriminalisierung. Die Legalisierung von Cannabis ist abzuwägen und Expertenmeinungen sind einzuholen. Cannabis wird in der Medizin eingesetzt, hat geringere Abhängigkeitsgefahren als andere - auch legale Drogen. Eine bundeseinheitliche Regelung ist anzustreben.
Bürger:innen sollen auch weiterhin mit dem Auto in die Innenstadt fahren können.
Position von Sven Tode: Stimme zu
Wir wollen eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt mit allen Verkehrsmitteln, mehr Aufenthaltsqualität und Raum für Fußgänger mit Flanierräumen und eine hervorragende Erreichbarkeit mit Bus und Bahn. Wir wollen Anreize zur Steigerung der Innenstadtqualität durch weitere autofreie Zonen setzen.
Damit Schüler:innen das notwendige Schulwissen erlernen können, muss das Wiederholen (Sitzenbleiben) wieder eingeführt werden.
Position von Sven Tode: Lehne ab
Hamburg hat das Sitzenbleiben abgeschafft. Stattdessen werden Schüler in ihren leistungsschwachen Fächern gezielt gefördert. In den Klassenstufen 7 bis 10 sollen Klassenwiederholungen künftig auf Antrag der Sorgeberechtigten unter engen Voraussetzungen möglich sein.
Die Politik muss dafür sorgen, dass Fachärzt:innen besser über das Stadtgebiet verteilt werden.
Position von Sven Tode: Stimme zu
Die SPD setzt sich für die Schaffung von sieben „Interdisziplinären Stadtteil-Gesundheitszentren“ in Quartieren mit besonderem sozialem Unterstützungsbedarf ein. Diese müssen mindestens mit einem Haus- und/oder Kinderarzt verbindlich kooperieren.
Radwege sollen bei der Stadtplanung Vorrang vor Investitionen in das Autostraßennetz haben.
Position von Sven Tode: Neutral
Es muss weiterhin möglich sein, auf unterschiedlichen Wegen gut durch die Stadt zu kommen. Bus, Bahn, Auto, Fahrrad und zu Fuß – die SPD steht für einen echten Mobilitätsmix. Seit 2011 machen wir Hamburg zur fahrradfreundlichen Stadt. Den erheblichen Ausbau des Radverkehrs werden wir fortsetzen.
Strafverfolgungsbehörden sollen Onlinedurchsuchungen durchführen und das Nutzungsverhalten von Privatpersonen im Internet überwachen dürfen ("Staatstrojaner").
Position von Sven Tode: Stimme zu
Im Rahmen der Strafverfolgung ist die Online-Durchsuchung in § 100b Strafprozessordnung ausdrücklich geregelt. Auf die Onlinedurchsuchung als präventiv-polizeiliche Maßnahme haben wir bei der Novellierung des Hamburger Polizeirechts hingegen ausdrücklich verzichtet.

Die politischen Ziele von Sven Tode

Für die kommende Legislatur sind meine Hauptziele:

-Denkmalschutz und bezahlbaren Wohnraum in Einklang zu bringen

-Eine weitere Verbesserung der Arbeits- und Studienbedingungen

-Die ganze Stadt im Blick und vor Ort engagiert

Über Sven Tode

Hamburg ist meine Heimat. Ich bin in Langenhorn aufgewachsen und lebe nun seit über 30 Jahren mitten im Herzen unseres Wahlkreises.

Meine Mutter war Artistin, mein Vater war das, was man in Hamburg einen „Groenhoeker“ nennt: Er war Gemüsehändler und Kaufmann. In Hamburg und Norwich habe ich Geschichte und Geographie studiert, und dank eines Stipendiums der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte ich als Historiker 1993 zum Thema „Die Stadt im Bauernkrieg“ promovieren.

Nach meinem Studium habe ich das Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte gegründet und leite es seitdem. Parallel zu meiner Tätigkeit als Unternehmer habe ich mich auch weiterhin im akademischen Bereich engagiert, Professuren in Polen und Deutschland innegehabt und wurde im Jahr 2015 mit einer Arbeit über evangelische und katholische Gemeindeseelsorger in Preußen (1520–1772) habilitiert.

Ich spreche Deutsch, Englisch, Italienisch und Polnisch. Ich nutze – zumindest in der Stadt – lieber Fahrrad als Auto und komme mit Menschen in Kontakt. Gern spiele ich – wenn ich dazu komme – Badminton und bin seit vielen Jahren treuer Fan des FC St. Pauli.

Ich bin Mitglied u. a. des Wissenschaftsforum Hamburg e.V., des Kuratoriums der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg sowie Schatzmeister der Europa-Union Hamburg.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) auf der Tourismus-Homepage der Stadt Hamburg wird so die Herbertstraße beschrieben: „Vor neugierigen Blicken geschützt, gibt es hier käufliche Liebe. Der Zutritt ist nur für Männer über 18 Jahren erlaubt: Die berühmt-berüchtigte Herbertstraße in Hamburg. (...)

Von: Nawn Gjrfg

Antwort von Sven Tode
SPD

(...) Das zuständige Polizeirevier Davidwache hatte die Anordnung getroffen und prüfen lassen, weil es zu dieser Zeit sehr häufig zu Konfrontationen zwischen (...)

(...) Uns fällt über Monate auf, dass der Verkehr in der Güntherstrasse immer stärker, und vor allem immer schneller geworden ist. Zudem ist unsere Straße aufgrund der vielen parkenden Autos fast nur noch einspurig befahrbar. (...)

Von: Fvyxr Oeüttrznaa

Antwort von Sven Tode
SPD

(...) Was Ihre Anmerkungen zur Verkehrssituation angeht: Hier ist Ihr erster Ansprechpartner die Polizei Hamburg. In den Zuständigkeitsbereich der Polizei fällt die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten nach der Straßenverkehrsordnung, sprich die von Ihnen beschriebenen Geschwindigkeitsüberschreitungen und die Parkverstöße. (...)

Welchen Beitrag werden Sie in der Fraktion und im Landesparlament leisten, um in Hamburg die Umsetzung der Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu verbessern? (...)

Von: Xnefgra Jrvgmrarttre

Antwort von Sven Tode
SPD

(...) Deshalb haben wir uns als Stadt verpflichtet, die UN-Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. (...) Einige Beispiele sollen verdeutlichen, was wir bisher getan haben und noch vorhaben: (...)

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