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Frage von Wolf Achim W. •

Frage an Dirk Fischer von Wolf Achim W. bezüglich Wissenschaft, Forschung und Technologie

Hallo,

die neue hamburgische Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) hat kleinere Klassen und mehr Lehrer sowie bessere Ausstattung u. a. für die künftigen Primarschulen angekündigt. Gymnasien jedoch sollen weiterhin 30 Schüler pro Klasse umfassen und nicht in den Genuss gezielter Förderungen bekommen. Was sagen Sie dazu?

Vielen Dank für die Mühe Ihrer Antwort!

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Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr Wiegand,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage zur Hamburger Schulpolitik. In ihrem Koalitionsvertrag hat die schwarz-grüne Koalition einen umfangreichen Maßnahmen-Katalog zur Modernisierung des Hamburger Schulwesens beschlossen. Ziel ist die bessere individuelle Förderung des einzelnen Schülers bei gleichzeitiger Verpflichtung auf ein gewohnt hohes Lernniveau. Unter anderem heißt es daher im Koalitionsvertrag u.a.: „Die Koalitionspartner haben sich darauf verständigt, das Hamburger Schulsystem so weiterzuentwickeln, dass es allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen für den Erwerb aller Bildungsabschlüsse offen hält. Mit einer Reform soll auch dem Wunsch vieler Eltern nach längerem gemeinsamem Lernen unter Erhaltung der Gymnasien Rechnung getragen werden. […] In den Primarschulen (Klasse 1 bis 6) werden die Klassenfrequenzen auf 25 gesenkt. […] Die Gymnasien werden bei der Gestaltung des verkürzten Bildungsgangs wirksam unterstützt, um die Unterrichtsqualität zu erhöhen und zeitliche Überforderungen von Schülerinnen und Schülern zu vermeiden.“ (S.8-12)

Die im Koalitionsvertrag von den Regierungspartnern getroffene – und hier kurz umrissene – Vereinbarung ist demnach Leitlinie für die Hamburger Schulpolitik in dieser Legislaturperiode.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Fischer