Frage an Dietmar Bell von Fgrsna Fpujnyy bezüglich Bildung und Forschung

07. November 2011 - 21:14

Sehr geehrter Herr Bell,

Im Mai 2011 haben Sozialpolitiker der SPD eine Initiative mit dem Ziel gestartet, die steigenden Ausgaben für erzieherische Hilfen einzudämmen. Der Grund: Sollte dies nicht gelingen, sei die politische Handlungsfähigkeit der Kommunen gefährdet.

Als Antwort auf die drängenden sozialen Probleme im Jugendhilfebereich soll, so die Meldungen, es nur noch eine Gewährleistungsverpflichtung geben, in deren Rahmen die Kommunen eine Infrastruktur bereit halten. Beratungs- und Unterstützungsangebote freier Träger, also vor allem der Wohlfahrtsverbände, solle es nur noch in Verbindung mit Kindertagesstätten und Schulen geben. Ganz zu schweigen von den gewerblichen Trägern.

Meine Frage hierzu an Sie:

1.Haltung:Unterstützen Sie das Ansinnen Ihrer Kollegen?
2.Inhaltlich:Sehen Sie in dem Ansatz eine wirkliche Alternative zu dem bestehenden - in der Tat sehr teurerem - System: finden Sie die bestehenden Hilfen auch sinnlos?
3. Kalkulieren Sie auch einen Systembruch mit entsprechenden Folgen ein oder sehen dieses eher gelassen.
4.Moralisch/Ethisch:Angesichts von Steuergeschenken in Höhe von 6 Milliarden: finden Sie es gerecht in diesem Bereich nun massiv sparen zu wollen?

Wenn es Ihre Zeit zulässt, würde ich mich über eine Antwort zu dem einen oder anderem Punkt freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schwall

Frage von Fgrsna Fpujnyy