Warum stimmen Sie den fatalen Kürzungen im Therapie- und Psychotherapiebereich zu?
Sehr geehrte(r) Abgeordnete(r),
mit großer Sorge sehe ich das beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. Die Rückkehr zur strikten Budgetierung und die Honorarkürzungen von rund 4,5 % im psychotherapeutischen und Heilmittelbereich gefährden die ambulante Versorgung massiv.
Therapien (Psychotherapie, Physio-, Ergotherapie, Logopädie) sind keine Luxusgüter, sondern tragende Säulen unseres Gesundheitssystems. Kürzungen führen unweigerlich zu noch längeren Wartezeiten, dem Ruin inhabergeführter Praxen und einer Chronifizierung von Krankheiten. Das ist nicht nur unsozial, sondern erzeugt durch spätere Klinikaufenthalte enorme Folgekosten. Sparpolitik darf nicht auf dem Rücken von Patienten und Therapeuten ausgetragen werden.
Ich frage Sie daher konkret:
Wie rechtfertigen Sie diese Einschnitte in die gesundheitliche Versorgung der Bürger in Ihrem Wahlkreis?
Wie wollen Sie dem drohenden Praxissterben und Fachkräftemangel entgegenwirken?
Mit freundlichen Grüßen
Oliver Friedric

