Welche Maßnahmen werden getroffen um die Wohnungsnot in Berlin zu verringern?
Kurz gesagt, wollen wir das Wohnungsangebot durch Neubau und weniger Bauvorschriften erhöhen, Eigentum und Genossenschaften fördern, Wohnnebenkosten und Steuern senken und bedürftige Haushalte eher direkt finanziell unterstützen als den Markt stärker zu regulieren. Der bestehende Rechtsrahmen muss konsequent angewendet werden. Zudem fordern wir, bei landeseigenen Wohnungen die Vergabepolitik zu verändern und diese Wohnungen nach einem Punktemodell zuerst langjährigen Berlinern in Schlüsselberufen und mit weiteren sozialen Kriterien.
Im Einzelnen:
- Mehr und schneller bauen: Bauantrags- und Planungsverfahren sollen beschleunigt und die Berliner Bauordnung von Vorgaben entlastet werden. Außerdem sollen Baulücken geschlossen, Dachgeschosse ausgebaut und bestehende Gebäude aufgestockt werden.
- Private und genossenschaftliche Bauträger stärker einbeziehen: Die AfD möchte die private Wohnungswirtschaft stärker zum Neubau bewegen. Genossenschaften sollen bei der Vergabe landeseigener Grundstücke unterstützt beziehungsweise bevorzugt werden.
- Gezielte Mietzuschüsse statt Schwerpunkt auf Sozialwohnungsbau: Die AfD vertritt das Prinzip „Subjektförderung statt Objektförderung“. Haushalte mit Anspruch auf eine Sozialwohnung sollen demnach stärker durch Mietzuschüsse unterstützt werden, damit sie Wohnungen auf dem freien Markt bezahlen können.
- Wohneigentum fördern: Beim erstmaligen Erwerb einer selbstgenutzten Wohnung möchte die AfD unter anderem Eigenkapitalbürgschaften des Landes einsetzen und die Grunderwerbsteuer abschaffen.
- Wohnnebenkosten senken: Wir fordern unter anderem die Abschaffung der Grundsteuer sowie niedrigere Steuern und Abgaben auf Energie. Dadurch würden sowohl Eigentümer als auch Mieter entlastet.
Positionspapier: "Lösungen für die Berliner Wohnungskrise" (https://afd-fraktion.berlin/wp-content/uploads/2026/07/AfD-BF_Positionspapier-zur-Wohnungskrise-in-Berlin.pdf)

