Fragen und Antworten

Bundestag Wahl 2009
Portrait von Daniel Ansorge
Frage an
Daniel Ansorge
ÖDP

Über Daniel Ansorge

Ausgeübte Tätigkeit
Medizinstudent, Universität Ulm
Berufliche Qualifikation
s.u.
Geburtsjahr
1988

Daniel Ansorge schreibt über sich selbst:

Portrait von Daniel Ansorge

Ich wurde am 01.01.1988 in Memmingen geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in Amendingen wechselte ich auf das Marianum in Buxheim, wo ich 2007 meine Abiturprüfung erfolgreich ablegte.
In meiner Schulzeit war ich beteiligt an der Gründung der Memminger Schülervertretung MASSIV e.V., wo ich mich bis zu meinem Schulabschluss ehrenamtlich engagierte und auch 2 Jahre lang im Vorstand war.
Während meiner Arbeit dort stieß ich erstmals auf die Memminger ÖDP, die uns schon damals bei unserer Jugendarbeit unterstützte.
Im Jahr 2008 kandidierte ich bereits bei der Kommunalwahl, aus der wir mit 10,5% und 4 Sitzen im Stadtrat als deutlicher Sieger hervorgingen. Im selben Jahr stand ich bereits auf der Liste zur Landtagswahl in Bayern.
Schließlich wurde ich im Herbst 2008 einstimmig zum Direktkandidaten für das Ostallgäu bei der Bundestagswahl gewählt.
Meine zweite Leidenschaft gehört dem Malteser Hilfsdienst, bei dem ich bereits mit 16 Jahren Mitglied wurde. Bis heute bin ich aktives Mitglied und arbeite als Rettungssanitäter ehrenamtlich im Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Katastrophenschutz.
Meine Arbeit bei den Maltesern weckte auch meine Leidenschaft für die Medizin, sodass ich mich nach meinem Zivildienst, ebenfalls im Rettungsdienst, zum Wintersemester 2008 an der Universität Ulm für Humanmedizin einschrieb.
Meine Begeisterung für die Politik ist während meines Studiums jedoch nie kleiner geworden.
Mein Motto: Geh auf Wegen, auf denen noch keiner gegangen ist, damit du Spuren hinterlässt, und nicht nur Staub aufwirbelst.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat Bundestag Wahl 2009

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Ostallgäu
Wahlkreis
Ostallgäu
Wahlkreisergebnis
2,20 %
Listenposition
13

Politische Ziele

Schluss mit der legalen Bestechung von Politikern! Sie wundern sich z.B. über die neue Raucherregelung in Bayern? Nun, ich wundere mich nicht, auf dem Parteitag der CSU war auch Philipp Morris anwesend und hat munter Geschenke an die Delegierten verteilt, Tabakfirmen werben sogar in Parteizeitungen, obwohl das seit 2006 verboten ist. Das glauben Sie nicht? Habe ich auch nicht, bis ich das gesehen hatte: www.swr.de Das ist nicht etwa eine Ausnahme, das ist die traurige Realität, so wird in ganz Deutschland Politik gemacht, jedes Jahr wandern Millionen von der Industrie über den Tisch. Das können sie hier nachlesen: www.gekaufte-politik.de Der Skandal dabei? Das ist legal!, Ja, sie haben richtig gehört, das ist wirklich legal. Was in diesem Land ohne Ausnahme für jeden Beamten gilt, nämlich das Verbot, Geschenke oder Geld anzunehmen, das gilt für unsere Politiker nicht. Anscheinend reichen ihnen ihre Diäten und Pensionen nicht, sie sitzen munter nebenzu in Aufsichtsräten und lassen sich von der Industrie mit Geschenken und Partys verwöhnen. Wollen wir wirklich in einem Land leben, in dem die Politik von dem bestimmt wird, der das meiste Geld auf den Tisch legt? Ich für meinen Teil nicht, deswegen bin ich in der ÖDP. Wir sind die einzige Partei, die keine Spenden von Konzernen annimmt, sondern wir wollen diesen Wahnsinn stoppen!

  • Atomkraftfreies Deutschland/100% erneuerbare Energien

Atomenergie ist teuer, nicht zu 100% sicher und produziert Unmengen an giftigem Müll, mit dem sich noch viele Generationen nach uns beschäftigen dürfen. Wir Steuerzahler werfen den Energieversorgern jedes Jahr Milliarden an Subventionen in den Rachen, wir zahlen auch die Kosten für die Endlagerung, für die wir ja noch nicht mal einen sicheren Ort haben, und wir bleiben im Falle eines Super-Gaus auf den wirtschaftlichen Schäden sitzen, die auf 5-6 Billionen € geschätzt werden. Laut Gesetz sind die Betreiber mit nur 2,5 Milliarden versichert. Dazu kommen hunderttausende Tote. Müssten die Energieriesen die wirklichen Kosten für ihren Atomstrom in die Bilanz rechnen, wäre die KWH für den Verbraucher viel zu teuer. Außerdem ist Atomkraft nicht Klimaneutral, um Uran zu förden braucht man viel Energie, nebenbei werden dabei ganze Landstriche verwüstet. Uran ist auch ein begrenzter Rohstoff, zum großen Teil kommt es zudem aus Russland. Unabhängigkeit Fehlanzeige.... Erneuerbare Energien sind klimafreundlich, durch Forschung und flächendeckende Verbreitung können wir sie auch kostengünstig gestalten, sie sind nicht gefährlich, verbrauchen keine fossilen Ressourcen und machen uns vor allem vom Ausland abhängig. 100% sind möglich, nicht sofort, aber deutlich schneller, als es uns Fr. Merkel weismachen will. Nebenbei können auf diesem Sektor hunderttausende neue Arbeitsplätze entstehen, das ist die richtige Antwort auf die Wirtschaftskrise!

Entlastung für Familien Die Steuerpolitik des letzten Jahrzehnts hat die Familien ungerechtet belastet. Gleichzeitig wurden Spitzenverdiener deutlich bevorteilt. Bei Schröders Amtsantritt lag der Spitzensteuersatz noch bei 53% Diese und andere Steuererleichterungen wurden gegenfinanziert durch Sozialkürzungen und die steuerliche Mehrbelastung der Mittel-und Geringverdiener. Gleichzeitig haben Teilzeit- und Minijobs Hochkonjunktur, während die Anzahl der Vollzeitjobs um fast eine Million gesunken ist, wodurch wieder Sozialabgaben fehlen. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer war ebenfalls pures Gift für die Mittelschicht, gerade für kinderreiche Familien. All diese Fehlentwicklungen erfordern eine dringende Steuer-und Arbeitsmarktreform. Topverdiener können eine höhere steuerliche Belastung meiner Meinung nach ohne einschneidende Einbußen ihres Lebensstandards verschmerzen, den Leuten mit geringen und mittleren Einkommen verschaffen wir aber so wieder etwas mehr finanzielle Freiheit, die ja auch wieder in die Wirtschaft zurückfließt.

Abzug aus Afghanistan! Die große Mehrheit der Bevölkerung ist gegen diesen Krieg, wir auch. Nach meinem Empfinden ist die Bundeswehr eine reine Verteidigungsarmee, das sollte sie auch bleiben. Wegen diesem Krieg sind schon viele Zivilisten ums Leben gekommen, es sind auch schon viele deutsche Soldaten ums Leben gekommen. Jeder Tote ist definitiv einer zu viel! Ich glaube nicht, dass der Sohn eines einzigen Parlamentariers dort stationiert ist. Aber diese Soldaten haben alle Familien und Freunde. Ich habe auch Freunde, die gerade in Afghanistan sind, und die möchte ich lebend wiedersehen. Je länger wir in diesem Land bleiben, desto mehr schüren wir den Hass auf uns, denn inzwischen werden wir nur noch als Besatzungsmacht empfunden. Kein Wunder, dass die Taliban dort immer stärker werden, jedes zivile Opfer beschert ihnen neue Anhänger. Terrorbekämpfung sieht anders aus... Mit Waffengewalt ist dieses Land nicht zu befrieden, das haben bereits die Russen und Engländer in der Vergangenheit erfolglos versucht. Die ÖDP plädiert für einen schrittweisen, kontrollierten Abzug. Wenn wir uns dort weiter engagieren, dann nur mit humanitärer Hilfe.

Der Ideenkatalog der ÖDP ist sehr lang, würde ich hier jeden einzelnen Punkt ausführlich darstellen, dann verlöre man wegen der schieren Länge des Textes glaube ich schnell die Lust am Lesen. Ich habe mir deshalb nur ein paar wichtige Punkte herausgegriffen. Falls Sie gerne mehr zu einem Thema wissen möchte, das hier nicht behandelt wurde, können Sie mir gerne eine Frage stellen, oder aber in unserem Programm zur Bundestagswahl, das Sie unter meinen Links finden, selber nachschlagen.