Jahrgang
1960
Wohnort
Hamburg-Wandsbek
Berufliche Qualifikation
Studium (Soziologie, VWL, Psychologie und Politologie)
Ausgeübte Tätigkeit
Freiberuflich und stv. Fraktionsvorsitzende Bezirksversammlung Wandsbek
Wahlkreis

Wahlkreis 14: Rahlstedt

Wahlkreisergebnis: 3,5 %

Liste
Landesliste, Platz 24
Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Innerhalb des jetzigen Systems kann es zukünftig sehr gute Schulen geben. Dafür sind jedoch zwingend mehr Lehrer, Pädagogen und Psychologen (Ganztag, Inklusion) von Nöten. Gute Schule hört nicht mit der Schulstunde auf, im Ganztag gilt es Schule als Lebenswelt zu gestalten - mit allen Professionen!
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Einkommensstarke Elternhäuser können durchaus Gebühren verkraften - zum Wohle derer, für die Gebühren nicht leistbar sind. Gestaffelte Gebühren bis hin zur Kostenfreiheit wären sozial gerecht.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Claudia Folkers: Neutral
Grundsätzlich bin ich für ein Höchstmaß an Mitbestimmung, sehe aber Mißbrauchsgefährdung. Staaten mit Volksabstimmungen sind im Ergebnis leider oft stark nationalistisch geprägt und das darf nicht das Ziel unserer erfolgreichen Europapolitik sein. Hier bedarf es noch intensiver Debatten.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
Die Gebührenbefreiung erlebten wir als eklatanten Qualitätsverlust. Haushalte mit 70.000€ Monatseinkommen sind durchaus in der Lage Gebühren zu zahlen, um allen Kindern dieser Stadt eine gute Kita zu bieten. Gestaffelte Gebühren bis hin zur Beitragsbefreiung - das ist sozial!
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
Die Reiterstaffel könnte alternativ mit SH und/oder NS gemeinsam finanziert werden, da sie durchaus wertvolle Polizeiarbeit leistet. Das Orchester ist nicht als Relikt alter Zeiten zu sehen, vielmehr ist es Kulturgut, welches es zu erhalten gilt. Behördenübergreifende Finanzierung ist gefragt!
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Claudia Folkers: Neutral
Hamburg muss so viele aufnehmen, wie auch menschenwürdig und sozialraumverträglich untergebracht werden können. Hier muss es dringend eine engere Kooperation mit den umliegenden Ländern geben, um Räume zu schaffen. Der Betreuungsschlüssel muss erhöht werden, um Integration umsetzen zu können.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Ich habe mehr Angst vor Terror und Gewalt und in unserem Land weniger um die Unantastbarkeit meiner Freiheit....
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Die Sicherheit und Sauberkeit im Wohnumfeld der Bürger ist von größter Bedeutung zur Wertschätzung eines Stadtteils, einer Stadt. Diese Wertschätzung führt wiederum zu Verantwortungsbewusstsein und potentiellen Engagement für Gesellschaft - ein Garant für ein gutes soziales Klima.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Zwingend notwendig ist eine schnellere Bearbeitung der Fälle jugendlicher Straftäter. Verurteilungen finden oft erst viele Monate nach der Tat statt, ein pädagogischer Erfolg jeglicher Maßnahme ist damit fast ausgeschlossen.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Kultur bedeutet auch Identität. Den Menschen in seiner Identitätsfindung zu unterstützen, ist sowohl durch die Eltern, die Kita und Schule erwünscht und gewollt. Kultur bedeutet Vergangenheit, Gegenwart, Miteinander, Füreinander - unverzichtbar für eine gesunde Gesellschaft.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
Kostenlos sollten Dienste, welche nicht das "Überleben" sichern, nicht sein. Die in Hamburg gewährte Vergünstigung von 20€ auf Zeitkarten ist jedoch zu gering. Hier sollte eine höhere Summe festgesetzt werden. Die Teilnahme am öffentlichen Leben der Stadt muss für alle möglich sein.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Olympia in Hamburg ist eine Riesenchance für unsere Stadt sowohl Infrastruktur als auch Sportstätten auf ein weltweit konkurrenzfähiges Niveau zu heben. Dieses wird sich nachhaltig positiv auswirken - besserer Nahverkehr, erhöhte touristische Attraktivität und vielfältigere Sportstättenausstattung.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
So lange Hamburg keine ausreichende Umgehungsstrecke zum Durchqueren Hamburgs von Ost nach West und Nord nach Süd hat, würde diese Maut vielen Bürgern auf dem Weg zur Arbeit teuer zu stehen kommen. Ein günstiger ÖPNV und kostenfreie P+R-Plätze wären der erste Weg zur Reduzierung des PKW-Verkehrs.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Die wenigen Minuten Gewinn rechtfertigen keineswegs die hohen Investitionen!!! Dieses Geld wäre wesentlich sinnvoller investiert in die Bereiche Jugend- und Familienhilfe sowie Bildung.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Claudia Folkers: Neutral
Grundsätzlich finde ich den Ausbau der U-Bahnlinien sinnvoller. Die Stadtbahn hat aber durchaus ihren Reiz, auch weil sie kostengünstiger ist. Letztendlich muss hier die Haushaltslage entscheiden und nicht der Wunsch.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Claudia Folkers: Lehne ab
Nein, es gibt ausreichend Parkraum. Mehr Parkraum würde auch mehr PKW's anlocken, dass sollte nicht Ziel Hamburger Verkehrspolitik sein.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Das Fahrrad ist ein wichtiges Element der Fortbewegung. Schaut man z.B. nach Kopenhagen, erkennt man die Möglichkeiten des harmonischen Miteinanders. Der Blick über den eigenen Tellerrand und entsprechende Handlungsoptionen eröffnen ungeahnte Möglichkeiten!
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Der Hamburger Hafen ist eine der Triebfedern des Wohlstandes unserer Stadt. Sollten wir durch eine zu geringe Fahrwassertiefe im Wettbewerb benachteiligt werden, sollten Fördergelder bereitgestellt werden, um vorhandene, vom Containerumschlag abhängige Unternehmen, nicht in den Ruin zu treiben.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Claudia Folkers: Neutral
Auch andere Wirtschaftszweige in Hamburg haben einen hohen Stellenwert für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Stadt. Diese gilt es genauso und gleichberechtigt zu berücksichtigen. Sich ausschließlich auf einen Wirtschaftszweig zu fokussieren, wäre kurz gedacht.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Claudia Folkers: Stimme zu
Statistiken der Einkommensverhältnisse und des Wohnungsmarktangebotes lassen erkennen, ob und wann Bürger der Stadt keinen bezahlbaren Wohnraum mehr anmieten können.. Der Wohnzins sollte 1/3 des Einkommens nicht überschreiten, sonst droht die Verarmung. Hier gilt es unterstützend einzugreifen.
Alle Fragen in der Übersicht

Wird die CDU bei einem Regierungswechsel die Gebühren für die Kitas und die Hochschulen wieder einführen? (...)

Von: Wbnpuvz Fnhore

Antwort von Claudia Folkers
CDU

(...) Natürlich möchte auch die CDU allen Eltern die Möglichkeit einer kostenfreien Kindertagesbetreuung schaffen. (...) Und auch hier kann ich Ihnen nicht abschließend sagen, ob die CDU bei einer Regierungsverantwortung diese Studienbeiträge wieder einführen wird ; jedoch auch hier gilt es, dass es kein Tabu der Überlegungen geben wird. (...)

%
1 von insgesamt
1 Fragen beantwortet
4 Tage durchschnittliche Antwortzeit
Fragen nach Kategorien

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.