Wie rechtfertigen Sie die Änderungen zum GKV-Stabilisierungsgesetz in der Psychotherapie, wenn man die massiven Folgekosten (wirtschaftlich und menschlich) in Betracht zieht?
Sehr geehrter Herr Linnemann,
Die gesetzliche Mindestvergütung für psychotherapeutische Leistungen sollen gestrichen werden. Dies würde z.B bedeuten, dass anstatt 30 Patienten, nur noch ca. 18 Patienten pro Woche gesehen werden. Sowohl menschlich, als auch wirtschaftlich hat dies langfristig massive negative Folgen. Gerne würde ich erfahren, wie so eine Veränderung aus Ihrer Sicht vertretbar ist, bzw. was Sie und Ihre Partei aktiv dafür tun, dass solche Veränderungen NICHT in Kraft treten?
https://www.psychotherapieverbund.de/todesstoss
Mit freundlichen, aber besorgten Grüßen
Sarah C.
M.Sc Psychologie & Psychotherapeutin i.A.

